09.01.11: Hochwasser an Ilm und Unstrut (Alarmstufe 3!)

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    • 09.01.11: Hochwasser an Ilm und Unstrut (Alarmstufe 3!)

      Die nachfolgenden Bilder zeigen Hochwassereindrücke aus Weimar. Die Ilm hatte zu diesem Zeitpunkt in Mellingen und Niedertrebra Alarmstufe 3 erreicht.



      Pegelkarten: © TLUG Jena

      In Buchfahrt (Weimarer Land):



      Im Stadtteil Ehringsdorf sind ufernahe Straßen und Gebäude überschwemmt:





      Weitere Eindrücke aus dem überfluteten Ilm - Park:



      Die Tour ging weiter in den Kyffhäuserkreis, hier die gesperrte B86 zw. Artern und Reinsdorf:







      Pegelkarten: © TLUG Jena

      Soweit die EIndrücke von heute.
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    • Mein Gott, da hätten wir doch mal ein TSC Treffen machen können :bigsmile

      Nun gut bei mir musste es etwas schneller gehen, da es samt Elddis zur Oma ins Pflegeheim nach Artern ging.

      Kurz was aus Sachsenburg:

      storm-chasing.de/forum/index.p…1537992b5c8bd417f861944e7

      Unstrut klopft an den Häusern an:

      storm-chasing.de/forum/index.p…1537992b5c8bd417f861944e7

      Flutgraben zur Entlastung von Sachsenburg. Wenns den nicht gäbe...

      storm-chasing.de/forum/index.p…1537992b5c8bd417f861944e7

      Und was ich noch sagen muß: Erstaunlich, wie sauber Maurice' Auto ist. Da könnte man glatt neidisch werden. Wenn das nächste Mal solch eine Lage ist, meld ich mich mal für einen Schwatz :zwinker
    • Ich sehe, die Brücke ist ein beliebter Anlaufpunkt :bigsmile
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    • So, nun komme ich auch noch dazu, Euch meine Eindrücke von der Unstrut zu präsentieren.
      Viele Bilder wurden hier bereits gezeigt. :zwinker

      Hier ist die Unstrut bei Oldisleben um einige Meter höher, als normal:



      Bäume mal mehr, mal weniger im Wasser:



      Das altbekannte Bild aus Sachsenburg, welches ich auch nochmal zeigen möchte:



      Der Flutgraben ist gut gefüllt:



      Zu guter letzt noch die schönen Seiten dieses Tages...



      Ja Mathias, ich putzte mein Auto heute extra nochmal, weil ich wusste, dass ich Dich vielleicht dort antreffen könnte. :smile

      Grüße, Maurice
    • Danke für die Eindrücke Maurice! Die Gegend kommt mir irgendwie bekannt vor... Das letzte Bild ist allerdings auch sehr schön!
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    • Stimmt, das letzte ist obertoll!

      Beim nächsten Mal, wenn wir uns über den Weg laufen, geb ich mich mal zu erkennen (so ganz sicher war ich mir nicht). War heute zeitlich wirklich eng. Hast ja sicherlich mitbekommen, wie schnell der etwas größere Typ in blauer Jacke wieder in das Auto neben dir gehuscht ist...
    • Ich weiß zwar nicht, wie bescheuert man sein muß ob der Bilder...

      Aus dem MDR Internet Angebot


      Artern: Autos fahren ins Unstrut-Hochwasser

      Mehrere Autofahrer haben laut Polizei die Sperrung der B 86 nicht beachtet. Sie seien zwischen Artern und Reinsdorf ins Hochwasser der Unstrut gefahren und mussten von der Feuerwehr geborgen werden, hieß es. Ein Fahrer aus Sachsen-Anhalt wurde am Morgen noch vermisst und per Hubschrauber gesucht. Die Polizei warnt deshalb dringend davor, wegen Hochwassers gesperrte Straßen zu befahren.
    • Für eine Fahrt von Kelbra nach Stuttgart keine Zeit für einen Umweg von geschätzen 5, maximal 10 Minuten. Mein Gott, muß man für sowas sein Leben riskieren?

      Aus dem Webangebot der Mitteldeutschen Zeitung, Onlineausgabe Sangerhausen:


      ARTERN/MZ. Ein 59-jähriger Pendler aus Kelbra (Landkreis Mansfeld-Südharz) ist in der Nacht zum Montag im Flutkanal der Unstrut bei Artern (Thüringen) mit seinem Auto abgetrieben und möglicherweise ertrunken.

      Der verheiratete Mann war auf dem Weg zur Arbeit nach Stuttgart mit seinem Auto auf der gesperrten B 86 unterwegs. An einer Brückenbaustelle hatte er offenbar an einer Furt versucht, den wegen Hochwassers gefluteten Graben zu durchqueren und war dabei von der starken Strömung erfasst worden, sagte Thomas Soszynski, Sprecher der Polizeidirektion Nordhausen. Demnach wurde das Fahrzeug von den Wassermassen erfasst und ging unter. Als es von der Feuerwehr gefunden wurde, war es leer. Die Polizei befürchtet deshalb, dass der Mann vom Wasser der Unstrut mitgerissen wurde. Er gilt als vermisst.

      Noch in der Nacht lief eine groß angelegte Suchaktion an. Feuerwehren aus der Region und Polizisten durchkämmten dabei die Uferbereiche des Kanals, der zur Entlastung der Unstrut nur in diesen Tagen Wasser führt. Der Einsatz eines Hubschraubers mit einer Wärmebildkamera verlief ebenfalls erfolglos. "Wir haben dann Montagnachmittag die Suche abgebrochen", sagte der Polizeisprecher.

      Trotz mehrerer Hinweise auf die Vollsperrung entwickelte sich die Behelfsumfahrung für die Brückenbaustelle zu einem Gefahrenschwerpunkt. Bereits am Sonntagabend hatte sich ein 46-Jähriger mit letzter Kraft auf das Dach seines Autos retten können. Auch er hatte versucht, den gefluteten Graben zu durchfahren. Augenzeugen hatten die Hilferufe des Mannes gehört und die Feuerwehr alarmiert, die den Mann, der aus dem nur wenige Kilometer entfernten Reinsdorf stammt, retten konnte.

      Kurz bevor der 59-Jähriger Kelbraer mit seinem Wagen in den Fluten verschwand, war zudem ein Kleintransporter auf der Behelfsumfahrung regelrecht abgesoffen. Die beiden Insassen, ein Pärchen aus dem thüringischen Voigtstedt, mussten ebenfalls von der Feuerwehr aus der lebensbedrohlichen Lage befreit werden.

    • Die Bequemlichkeit der Menscheit eben.. Wozu einen Umweg fahren? Die hohen Spritkosten, meine Güte! Und außerdem, so tief wird es da schon nicht schein...
      Ich kann es so oder so nicht nachvollziehen wie man sich in diese Gefahr begeben kann und so leichtsinnig handelt. Wie im Dezember-Winter, die Menschheit musste sich dem Wetter anpassen, das heutzutage Wichtigste -die uneingeschränkte und ständige Mobilität- war gestört oder zum Erliegen gekommen, und das durch das Wetter, das geht ja gleich gar nicht :zwinker :unsure
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