15.11.2012 / Thü. Wald / Einfach traumhaft: Über, an und in der Inversion

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    • 15.11.2012 / Thü. Wald / Einfach traumhaft: Über, an und in der Inversion

      Hallo zusammen,

      es war schlichtweg genial am 15.11. im Thüringer Wald. Nachdem am 13.11. die Inversion noch nicht so markant ausfiel, sah es 2 Tage später schon ganz anders aus. Zur blauen Stunde war ich pünktlich auf dem nebelfreien Kickelhahn. Der Südthüringer Raum war mit Nebel geflutet, nur die Bergspitzen schauten heraus. 3 Stunden lag genoss ich diesen Anblick, ehe es weiter zum Inselsberg und in den Lauchagrund bei Tabarz ging. Abschließend suchte ich zum Sonnenuntergang nochmal den Schneekopf auf. Zusammenfassend ein toller, einzigartiger Tag, dessen Ausbeute die verfahrenen Kilometer vergessen lassen.

      Gern würde ich euch schon mehr zeigen, doch hänge ich an den Zeitraffern vom Kickelhahn (2 Perspektiven, einmal mit dem normalen Camcorder, einmal mit der Gopro), die viel Bearbeitungszeit beanspruchen. Ich werde euch die Aufnahmen nachliefern, sobald sie fertig sind wie auch zahlreiche weitere Fotos.

      Eine erste Ausbeute gibt es schon mal hier:

      Blick vom Kickelhahn-Turm nach Südthüringen:

      Bevor die Sonne aufgeht:


      Die ersten Strahlen scheinen auf das Nebelmeer:


      Nach Sonnenaufgang:


      Von Friedrichroda, Ohrdruf weiter nach Tabarz mutete die Landschaft schon winterlich an, da sich durch Nebel und Minusgrade dicker Reif absetzte. In einem Tal lockerte es auf und die Gegensätze waren zu sehen:


      Tabarz raus auf den Inselsberg und "schwupp" - klarer Himmel. Oben angekommen konnte man genau an die Nebelgrenze gehen, einfach herrlich:


      Wie zum anfassen:


      Anschließend lief ich nochmal im Lauchagrund zum Backofenloch und auf den Aschenbergstein. Man war ständig an den Grenzen zwischen klar und trüb. Das sorgte für schöne Stimmungen:


      Einen Glückstreffer landete ich auf den Aschenbergstein: Der Nebel verzog sich kurzzeitg, das Tal unter mir war frei. Binnen einer Minute, max. 2, kam der Nebel wie als würde man eine Schleuse öffnen schnell zurück und flutete das Tal. War ich vorher noch komplett frei, sah ich danach nur noch wenige Meter. Doch endlich habe ich, wenn auch nur zur Hälfte auf einer Panoramaaufnahme sichtbar, einen halben Nebelbogen erwischt. Der wird noch nachgeliefert. Hier ein Bild wie der Nebel sich das Tal zurückerobert:



      Wenig später lohnte sich eine Aufnahme in die Richtung nicht mehr, da alles dicht war. Nur vor dem Gipfel war noch "was zu sehen":



      Alles weitere folgt noch in einem großen Bericht!

      Euch ein schönes Wochenende und ebenso tolle Eindrücke!

      Markus