19.10.2013 Hainich - Nebelimpressionen - Herbstwald

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    • 19.10.2013 Hainich - Nebelimpressionen - Herbstwald

      Nach kurzer Planung haben Markus und ich uns entschlossen am Samstagmorgen gegen 5.45 Uhr in Greußen loszufahren in den Nationalpark Hainich. Wir hatten uns 2 Ziele ausgesucht die wir auch beide ansteuerten. Das erste Ziel war der Nachtigallenwanderweg wo wir ca. 6.45 Uhr ankamen. Dieser Wanderweg liegt unmittelbar an der B 84 zwischen den Orten Großenlupnitz und Behringen. Zunächst verläuft der Wanderweg parallel zur B 84 in Richtung Westen, jedoch in gebührendem Abstand und abgeschirmt durch reichhaltige Hecken- und Gehölzvegetation. Irgendwann so 6.55 Uhr, nach kurzer Teepause, sattelten wir uns mit unserem Equipment und wanderten los. Es war sehr nebelig und feucht bei 4°C. Angekommen auf einer kleinen Anhöhe bauten wir auf, in Richtung Sonnenaufgang. Da bot sich das erste Naturschauspiel. Der Nebel hing ziemlich weit unten, oben drüber konnte man schön die Wolken beobachten.
















      Hinter uns Richtung Westen konnten wir das zweite Schauspiel beobachten. Der Nebel tauchte die Landschaft in ein tiefes grau. Aber doch fanden wir es irgendwie schön, wie die Windräder angeleuchtet wurden.




      Weiter ging es zum Silbersee, (nicht Karl-May seiner). Sondern einem künstlich angelegtem im Nationalpark. Seinen Namen verdankt der See, dem schillernden Lichtspiel der Wellen in der Abendsonne.



      Wir verließen den Wanderweg und begaben uns auf einen kleinen Berg wo man einen besseren Überblick über das ganze hatte. Dieser Blick reichte bis zum Inselsberg





      Plötzlich strahlte die Sonne durch die Wolken und auch durch den Nebel hindurch, und man konnte dass Gold des Oktobers sehen.







      Mein Blick wante sich wieder dem Inselsberg zu, sowie den davorliegenden Tälern in das sich der Nebel zurückzog. (atemberaubend schön)







      Hartnäckig hielt er sich im Tal der Nebel



      Irgendwann holte uns der Nebel wieder ein, und dann passierte folgendes. Markus sagte vielleicht gibt es einen Nebelbogen und ich fragte: Was ist denn das? Was ganz seltenes nicht oft zu sehen sagte er.



      Und da ist er, Markus sein so geliebte Nebelbogen

    • der Nebel folgte uns auf unserer Rückwanderung.





      Nach dieser ersten impressionsreichen Wanderung fuhren wir zu unserem zweitem Ziel, dem Wanderweg Sperbersgrund. Nur 15 min entfernt.
      Der Weg 5,5 km lang, durchläuft für den Hainich große Höhenunterschiede, die teilweise mit einer Treppe überwunden werden. Dort bekamen wir wieder Impressionen des Herbstes zu sehen. Angefangen von Pilzen über laubbedeckte Waldwege bis zu Sonnendurchleuchtete Bäume. Es waren für mich so unglaublich schöne Herbstbilder das ich es mit Worten nicht wiedergeben kann

















      Da ich in meinem leben noch nie einen Fliegenpilz gesehen hatte war ich schon fast ein bisschen enttäuscht. Denn im Wald direkt war keiner zu sehen, aber auch ich sollte noch belohnt werden. Irgendwann stand am Wegesrand auf einer Länge von ca. 40m bis 50m alles voll mit Fliegenpilzen. (bizarr aber schön)





      Auf unserer Fahrt Richtung Greußen konnten wir auch noch dies schönen Bilder festhalten.





      Alles in allem ein absolut geiler Tag, für den es sich lohnte so früh aufzustehen.

      Kritik wie immer erlaubt.

      LG Andreas