Thread Gewitter- und Sturmlage 26.10. - 29.10.2013

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    • Thread Gewitter- und Sturmlage 26.10. - 29.10.2013

      Thread zur Gewitter- und Sturmlage vom 26.10. - 29.10.2013

      Grober Ausblick (erzählt von Martin, geschrieben von mir): Nach jetzigem Stand bildet sich das verantwortliche Sturmtief am Samstagmittag südlich von Neufundland, bewegt sich bis Sonntagmittag über den Atlantik und ist gegen Abend an der Ostatlantikküste. Ab dem dann interessant werdenden Teil streuen die Modelle noch auseinander. Die Frage wird sein, wie es letztendlich -insbesondere hinsichtlich der Zugbahn- ablaufen wird. Je südlicher, umso mehr gelangt Thüringen in den Einfluss des Windfeldes am Montag, dass von GFS mit am stärksten simuliert wird mit Böen in orkanartiger Stärke (Bft. 11).

      Dies als erster grober Ein- und Ausblick.

      Martin/Markus
    • Lageüberblick und -ausblick

      Umstellung auf Winterzeit ab Sonntag beachten! 12 UTC ist dann 13 Uhr MEZ und nicht 14 Uhr MESZ!

      Ausgangslage: Deutschland liegt in einer südwestlichen Strömung die nach wie vor sehr milde bzw. warme Luft zu uns führt (wenn jetzt Sommer wäre...). Die Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien liegt stationär quer über der Mitte Deutschlands. Sie kommt kaum südostwärts voran, wird jedoch in der Nacht zum Sonntag aktiviert und zieht bis Sonntagvormittag südostwärts über Thüringen hinweg. In der subtropischen Luftmasse findet sich eine leicht labile Schichtung mit CAPE-Werten um 50 - 100 J/kg bei Nachtwerten um 12 - 15°C, was für Ende Oktober eine Hausnummer ist (persönliche Meinung).

      Quelle: Wetter3


      Quelle: Wetter3

      Der bereits lebhafte Südwestwind sorgt auch für recht gute Scherung in den untersten Schichten. Im Zusammenspiel mit der Labilität dürfte es zur Auslösung von Schauern kommen, die zunehmend zu teils konvektiv verstärkten Regengebieten heranwachsen. Anfängliche Gewitter dürften zunehmend eingelagerten Charakter annehmen. Aktuell zeigt sich im Radarbild bereits entsprechende Gewitterbildung in Frankreich sowie weitere Schauer von NRW bis nach Nordhessen:


      Quelle: WetterOnline Mitgliederbereich




      Sonntag

      ...zieht bis zum Vormittag die Kaltfront südostwärts mit Regenfällen ab. Danach kommt es zu einer kurzen Wetterberuhigung. Der Südwestwind allerdings weht wie schon am Samstagabend frisch und böig. Am Sonntag treten tagsüber im Flachland Böen zw. 60 und 70 km/h auf, ab etwa 600m und weiter aufwärts dürften Böen um 80 bis 90 km/h auftreten, was Sturmstärke entspricht. Im Tagesverlauf sollte Obacht auf Schauer und Gewitter gegeben werden, da immer noch eine gewisse Labilität vorhanden ist, die in Verbindung mit der strammen Südwestströmung für Überraschungen gut ist. Gegen Abend erreicht die Kaltfront eines weiteren Tiefs bei Schottland Thüringen. Neuerlich kommt es zu Regenfällen und mit Frontdurchgang zu einem ersten Böenhöhepunkt. Diese Böen stehen noch nicht mit dem angekündigten Sturm- bzw. Orkantief in Verbindung, welches zu dieser Zeit bereits Kurs auf das europäische Festland nimmt...

      Nacht zum Montag / Montag

      Die Frontalzone liegt über dem Atlantik, südlich der britischen Inseln in einem Bogen nach Skandinavien. Ein markanter Trog samt Randtief...


      ...bereits im Satbild von heute (Samstag) zu sehen (roter Kreis mit grober Zugbahn)....


      verstärkt sich im Laufe des Sonntags zu einem "Schnellläufer" (nicht zuletzt auch durch markante Frontogenese), um vermutlich südlich der britischen Inseln in Richtung Nordsee/Skandinavien zu ziehen (Kerndruck während des Höhepunktes irgendwo zw. 965 und 975 hPa):




      Als weitere günstige Faktoren sind die Lage der Trogachse sowie der stramme Jet in 300 hPa zu erwähnen.

      Das Starkwindfeld wird sein Maximum im Nordwesten/Norden Deutschlands erreichen. Entsprechend der Oberwinde in Thüringen auf den Bergen die stärksten Böen (Sturmböen bis 88 km/h, schwere Sturmböen zw. 89 und 100 km/h). In den übrigen Regionen stürmische Böen um/über 70 km/h, später Sturmböen über 80 km/h, einzelne schwere Sturmböen um 90 km/h denkbar). Zieht das Windfeld nördlicher durch, entsprechend "geringere" Böengeschwindigkeiten, zieht es südlicher, höhere Böengeschwindigkeiten.

      Windsimulation nach GSF zum Termin Montag, 19 MEZ:






      Niederschläge dürften in Verbindung mit dem Sturm- bzw. Orkantief bei uns eher schwach bzw. moderat ausfallen. Die Windsituation entspannt sich im Laufe des Dienstags, einhergehend wird auch eine deutliche Abkühlung auf jahreszeitangepasste Temperaturen stattfinden.

      Markus
    • Guten Morgen,

      erstmal ein aktuelles Bild aus Weimar:


      Estofex gibt die 2 bzw 1 für Thüringen:


      Storm Forecast
      Valid: Sun 27 Oct 2013 06:00 to Mon 28 Oct 2013 06:00 UTC
      Issued: Sun 27 Oct 2013 05:14
      Forecaster: VAN DER VELDE

      A level 2 was issued for northeastern France, southern Germany, Czechia, northern Switzerland and northern Austria mainly for severe convective wind gusts and tornadoes.

      A level 1 was issued for parts of France, Belgium, Netherlands, Germany, Czech Republic, Poland, as well as Ireland, mainly for severe convective wind gusts and tornadoes.

      SYNOPSIS

      A large depression centered west of Scotland has transported a broad plume of relatively warm low level air deep into Europe. A sharp shortwave trough dramatically visible in IPV fields is racing from western France to eastern Poland during the period. Together with a northwesterly jet axis left exit region, it forces rising air with steepening lapse rates between central France and the Netherlands in the morning, which shifts into Germany during the afternoon and Czechia/Poland in the evening. Thedynamic tropopause(PV)/jet axis intersection region moves just north of the Alps. There is a strong wind field with a corridor over southern Germany with >30 m/s winds in the lowest kilometers.
      Late in the night, a side disturbance of the main low arrives in the English Channel region with signs of rapid cyclogenesis en-route to Denmark, producing gale conditions on Monday.

      DISCUSSION

      ...northeastern France to southwestern Poland...

      Synoptic and mesoscale lifting appears to increase in tyhe GFS model over northern France and enhance CAPE to about 200 J/kg. A linear PV intrusion is likely to shape the convection as a line, although WRF models suggest more cellular/short line segment modes instead. Indeed even in the GFS model there is a large region of deep convergence but no sharp line at the surface. The jet exit region affects most directly the zone immediately north of the Alps. In entire southern Germany more than 20 m/s of 0-1 km shear should exist, which aids tornadogenesis (with >250 m²/s² of 0-3 km SREH also predicted) and bow echoes with strong to very strong gusts during convective storms. The 00Z GFS run predicts the same timing as the 18Z run but with the PV intrusion displaced slightly to the north, as well as more positive rather than negative tilt.


      Ich möchte gar behaupten, dass diese Ereignisse lokal mehr Schaden bringen können, als die Böen des eigentlichen Sturmfeldes am Montag/Nacht zum Dienstag.

      Markus
    • Noch ein paar Infos zum 27.10.13

      Gegen 16 Uhr sollen die ersten Zellen laut Janeks WRF in Thüringen ankommen.



      Unter Verstärkung ziehen diese Zellen dann nach Sachsen weiter.



      Ob Blitz und Donner dabei sind , ist jetzt noch nicht sicher. Auf jeden Fall gibt es starke Windböen bei Zellendurchgang. Also Vorsicht !!!

      Capewerte für den Nachmittag liegen so zwischen 50 und 300 j/kg



      ZIN liegt im SW und Ostthüringen liegt auch für Gewitter günstig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ronny K. ()

      Beitrag von Martin ()

      Dieser Beitrag wurde von Markus gelöscht ().
    • Danke für die Ergänzungen, Ronny! CIN spielt allerdings bei dieser Scherung so gut wie keine Rolle.

      Hier noch der Auszug aus der Synoptischen Übersicht Kurzfrist des DWD von heute Morgen:

      So muss zunächst an der alten Luftmassengrenze, etwa vom Schwarzwald bis nach Nordbayern

      und Thüringen und Sachsen mit Regen, anfangs vereinzelt mit Starregen gerechnet werden. Im

      Tagesverlauf kommt mit den neuen Fronten aus Westen erneut verbreitet schauerartiger Regen

      auf, auch Gewitter sind dabei möglich. Wobei dank vorhandenem CAPE, zunehmender Scherung

      und dem stützenden Tagesgang besonders über der Mitte und dem Süden auch mit kräftigeren

      Gewittern gerechnet werden muss, auch organisierte Strukturen sind möglich. Die

      Möglichkeit einzelner Tornados scheint auch gegeben. In der Konvektion sind dann verstärkt

      Sturmböen Bft 9, teils Bft 10 möglich, da dort der starke Oberwind, der in 850 hPa um 55

      kt erreicht, nach unten gemischt wird.


      Die Temperaturmaxima gehen im Nordwesten und Norden in der einströmenden frischeren

      Meeresluft auf Werte um 16°C zurück, während es sonst mit 18 bis 22°C sehr mild bleibt.





      Markus
    • Spitzenböen bis 11:00 Uhr:

      94 Schmücke
      76 Erfurt
      72 Eisenach
      69 Neuhaus
      65 Leinefelde

      Quelle: DWD

      UPDATE 12:30 Uhr



      Über Belgien/Luxemburg hat sich ein konvektives, teils gewittrig durchsetztes Regengebiet mit linienhafter Organisation ausgebildet. Es zieht rasch ostnordostwärts und dürfte nach derzeitgem Stand den Nordwesten und die westliche Mitte beeinflussen. Mit Durchgang dieses Gebietes besteht erhöhte Gefahr, dass der stramme Oberwind nach unten durchgemischt wird. So sind auch im Flachland schwere Sturmböen über 90 km/h, im Extremfall auch orkanartige Böen um/über 100 km/h denkbar. Das schwächere Niederschlagsgebiet, dass gleich den Südwesten Thüringens erreicht, dürfte -insofern es sich nicht kurzfristig verstärkt- soweit nur etwas Regen bringen.
    • Ich bin gespannt, ob die Böen am Montag die von heute schaffen/toppen...

      Ich zitiere einfach zur Einschätzung den Vorhersagetext von der Hauptseite

      "...am Montag dominiert dichte Bewölkung, die ab und an auch mal Lücken aufweist. Sollte es zu Niederschlägen kommen, fallen diese leicht aus. Der Südwestwind nimmt zum Tagesbeginn wieder zu. Im Tiefland können Böen zw. 65 und 75, vereinzelt 85 km/h auftreten, im Bergland kann es über 90 km/h schnelle Spitzen geben, wobei ein paar hiervorn auch die 100 km/h-Marke knacken könnten. Tageshöchstwerte zw. 14 und 21°C. Nachts weiter auflockernde Wolken, trocken, langsam nachlassender Wind, 11 bis 6°C..."

      Alles ab Dienstag beruhigt sich, der Wind lässt nach und es wird kühler.

      Im Übrigen danke an alle (Mit)leser für 20.160 Klicks auf die Vorhersage!

      Markus
    • Eine aktuelle Zusammenfassung:

      • Die bekannten Talbrücken der A71 wurden heute für mehrere Stunden gesperrt, nachdem ein erster PKW-Anhänger umfiel
      • Auf der B175 zw. Weida und Burkersdorf (GRZ) stürzte ein LKW in ein Graben
      • Bei Schönbrunn (SOK) wurde ein LKW-Anhänger umgeworfen
      • Im LK Saalfeld-Rudolstadt wurden u.A. bei Leutenberg Strommasten umgekippt
      • in vielen Bereichen umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste, folglich blockierte Straßen

      Spitzenböen bis 18:00 Uhr:

      104 Schmücke
      101 Erfurt/Bindersleben
      86 Artern
      85 Weberstedt/Hainich
      83 Leinefelde
      83 Eisenach
      83 Schleiz
      81 Gotha
      79 Gera/Leumnitz
      78 Kaltennordheim
      76 Oberhof
      76 Hermsdorf

      Quelle: DWD/MM


      Spitzenböen bis 18:00 Uhr (private)

      106 Stadtlengsfeld WAK

      93 Oberpörlitz IK
      82 Thimmendorf SOK
      80 Gräfenroda IK
      72 Kahla SHK
    • Thema des Tages

      Das Orkantief "Christian" - Ein neuer Rekord?

      Das Orkantief "Christian" entstand am Samstag als ein Randtief aus
      dem Tiefdruckkomplex "Burkhard" über dem Westatlantik. Auf seinem Weg
      nach Osten sorgten z.B. die Reste des ehemaligen tropischen Sturms
      "Lorenzo" für eine zusätzliche Energiezufuhr. Dies begünstigte die
      Entwicklung von einem "normalen" Tief zu einem Orkantief.

      Am Sonntag, 27.10.2013 lag "Christian" um 18 UTC mit einem Kerndruck
      von 990 hPa südwestlich von Irland. Um 22 UTC traf das Orkantief auf
      die Südwestküste Großbritanniens. Mit einer weiteren Intensivierung
      (Kerndruck von 986 hPa) wurden an der bretonischen Küste erste
      Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit bis zu 133 km/h (Station
      Ouessant-Stief) gemessen. In der Nacht zum Montag verlagerte sich
      Orkantief "Christian" weiter nordostwärts und überquerte den Süden
      Großbritanniens.
      Am Montagmorgen um 07 UTC befand sich der Kern des Orkans über der
      Region East Midlands, nahe der Stadt Grimsby. Der Kerndruck wies zu
      diesem Zeitpunkt einen Druck von 977 hPa auf. Zum gleichen Zeitpunkt
      meldete ein Schiff über dem Ärmelkanal die bis dahin stärkste Windböe
      mit einer Geschwindigkeit von 168 km/h.
      Mit der weiteren Zugbahn über die südliche Nordsee in Richtung
      Dänemark wurden um 11 UTC die ersten Orkanböen an der deutschen
      Nordseeküste gemessen. Die Station Borkum-Süderstraße registrierte
      eine Böe mit 137 km/h. Auf dem Brocken wurden bereits vor diesem
      Zeitpunkt Orkanböen beobachtet.
      Der Höhepunkt des Orkantiefs "Christian" kann nach vorhandenen
      Messdaten auf Montag, den 28.10.2013 gegen 14 UTC datiert werden. Der
      Kern des Orkantiefs befand sich zu diesem Zeitpunkt vor der
      Nordwestküste Dänemarks. Da genau an diesem Ort keine Messdaten
      vorliegen, kann der tatsächliche Kerndruck von der Messung an der
      Küste mit 968 hPa um wenige hPa abweichen. Zeitgleich meldete die
      Station Sankt Peter Ording mit einer Böe von 172 km/h den Maximalwert
      im Messnetz des Deutschen Wetterdienstes.
      Während der weiteren Zugbahn in Richtung Südskandinavien konnte eine
      dänische Wetterstation (Kegnaes Fyr) an der Ostseeküste, nahe der
      Schleswig-Holsteinischen Grenze, eine Böe mit einer Geschwindigkeit
      von 193 km/h registrieren.
      Schleswig-Holstein wurde besonders stark von "Christian" getroffen,
      da dort im Zeitraum zwischen 13 und 16 UTC verbreitet Orkanböen mit
      einer Geschwindigkeit zwischen 120 und 150 km/h auftraten.
      Nachfolgend schwächte sich das Starkwindfeld mit weiterer
      Nordostwärts-Verlagerung des Orkantiefs "Christian" bis zum Abend
      wieder ab.

      Nun stellt sich die Frage nach der Einordnung dieses Orkantiefs in
      die langjährige Liste weiterer namhafter Stürme?
      Dazu soll zunächst ein kurzer Überblick über die Top 10 der stärksten
      Böen seit 1990 gegeben werden. Als Referenz sollen nur Messwerte von
      Stationen unterhalb 600m dienen, um so einen besseren Vergleich mit
      der Station Sankt Peter Ording (5m ü. NN) zu erhalten.
      Die Werte von 2005 und 1992 wurden im Sommer gemessen und können
      somit nicht direkt mit einem Herbst- oder Wintersturm in Verbindung
      gebracht werden.

      1999 List-Sylt 183,6 km/h
      2005 Bonn 178,6 km/h (Sommer)
      1997 Pelzerhaken 177,8 km/h
      1994 Helgoland 176,4 km/h
      1992 Saarbrücken 166,7 km/h (Sommer)
      1993 Kap Arkona 164,9 km/h
      1990 Cuxhaven 160,9 km/h
      1995 Kap Arkona 159,1 km/h
      2008 Chemnitz 151,9 km/h
      2002 Glücksburg 147,6 km/h

      Auch wenn "Christian" nicht zu den stärksten Stürmen der letzten
      Jahre zählt, kann sich jedoch die Station Sankt Peter Ording mit
      einer Windgeschwindigkeit von 172 km/h in die Top 5 der Spitzenböen
      unterhalb von 600 m der letzten 23 Jahre einreihen. Zudem wurde an
      dieser Station bis dato keine höhere Windgeschwindigkeiten gemessen.

      Also doch ein neuer Rekord!

      Dipl.-Met. M.Sc. Met. Andreas Würtz
      Deutscher Wetterdienst
      Vorhersage- und Beratungszentrale
      Offenbach, den 29.10.2013

      Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
    • Hintergrundbericht des DWD zum Orkan "Christian": dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/C…kantief_Christian_PDF.pdf

      Hier nochmal ein paar Videos aus dem Norden, falls eh nicht schon bekannt:







      Weitere:

      liveleak.com/view?i=dd7_1382970644

      liveleak.com/view?i=9e1_1382979976

      liveleak.com/view?i=1e3_1383024786

      Markus