Bebilderter Wetterrückblick 2013, Teil 3

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    • Bebilderter Wetterrückblick 2013, Teil 3

      Grüezi mitanond,

      im letzten Teil der Reihe "Zeitnahe Berichterstattung" sollen nun noch jene mehr oder minder
      traumatischen Erlebnisse des Jahres 2013 aufgearbeitet werden, die sich zwischen August und Dezember
      abgespielt haben. Anschließend bricht unter tobendem Donner eine neue Ära in der Sturmjägergeschichte
      an.

      Anfang August hatte es insbesondere eine Gewitterlage in sich, bei der in ganz Thüringen in
      hervorragend gescherter Umgebung Superzellen auftraten, die ständig zum Zellsplit neigten. Auf die
      besonderen Vorgänge zum 06. August möchte ich jetzt gar nicht näher eingehen. Resultat der
      Zellteilungen war letztlich, dass ich einen sich intensivierenden Leftmover bei Berga abfing, der auf
      dem Kyffhäuser schon einige Festmeter Wald umgenietet hatte. Er ging an meinem Standort quasi nahtlos
      in die nachfolgende Squall Line über.

      Aufzug, Windböen und Starkregen sind wohl am besten durch das Video dokumentiert. Das Geschehen spielte
      sich mit rasender Geschwindigkeit ab, sodass ich zusehen musste, möglichst schnell den gefährlichen
      Bereich auf der Autobahn zu vermeiden.

      [video]http://www.youtube.com/watch?v=2o1w88t2u4w[/video]

      Zwei Schnappschüsse des Aufzugs gelangen mir noch aus dem Autofenster heraus:





      Nach meiner Flucht vor der Zelle (und direkt in die Squall line hinein), kehrte ich noch einmal nach
      Roßla zurück, wo durchaus einige Sturmschäden zu bestaunen waren:





      Zwei Tage später - Regenbogen ohne Regen und brennender Abendhimmel





      Zwei weitere Tage später - Wanderung mit Markus auf den Heldrastein. Angenehmes, leicht bewölktes
      Wetter.



      Noch heute leide ich wegen dieser Tour unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Bereits der
      Aufstieg war beschwerlich, doch Markus ließ mir keine Minute Ruhe. Oben dann kein überragender, jedoch
      ganz netter Ausblick.





      Wilde Tiere wirkten wie versteinert.



      Ein hübscher Eintrag ins Gästebuch von Markus. Schönen Gruß an Oma, Opa und die Jungs vom BVB an dieser
      Stelle!



      Wir waren da!



      Zum Abstieg sage ich nichts, außer: "summ, summ, summ, sirrrr" und "Ach, Markus!"

      Nachdem ich nun für den Rest des Jahres anderweitig genug beschäftigt war und mich mehr als drei Monate
      lang von dem Trauma des Heldrasteins erholt hatte, stand zum Ende des Jahres noch eine Wanderung auf
      den Brocken an, die ich für den Fall einer Inversionswetterlage im Herbst schon längerfristig geplant
      hatte. Eines der entspannendsten und schönsten Erlebnisse des letzten Jahres. Von den Eindrücken zehrte
      ich noch Wochen später.







      Es folgte mein Lieblingswinter (mild, sonnig, trocken).

      Blüten zu Weihnachten:



      Ich wünsche allen Lesern eine angenehme Chasingsaison 2014.



      Kapitel "Zeitkritische Berichterstattung" abgeschlossen.

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      - wetterinteressiert und unwetterbegeistert seit Beginn der 2000er Jahre
      - TSC-Mitglied seit 2007
      - aktiver Chaser seit 2010