05.06.2016 I Mackenrode/Bischofferode (EIC)

    • Tornadoverdacht

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    • 05.06.2016 I Mackenrode/Bischofferode (EIC)

      Bin wieder zu Hause...

      @ Peter
      unterwegs hab' ich kein I-Net, ich muß dann Männe diktieren, was er daheim am Rechner schreiben soll.... ;)

      so, Harz...

      Außer großer Cu's, die sich von den Harzbergen kommend,an der Linie Steingrabental/Sülzensee Mackenröder Wald in Wohlgefallen auflösten, gab es nur zwei Funnel zu erwähnen.

      Fahrstrecke: Tettenborn/Bad Sachsa > Stöckey/Hohnstein > Weissenborn/Lüderode > Zwinge > Silkerode.

      Unterwegs nach Stöckey sah ich diesen Funnel, er müßte über Mackenrode gewesen sein:
      12.30 Uhr




      Er war nur ca. 5 Minuten zu sehen, dann löste er sich wieder auf in dieser seltsam abgeknickten Form

      Unterwegs nach Zwinge, Regen in der Ferne, untermalt mit Donnergrollen. Aber keine Blitze zu sehen.



      Oben an der Grenze TH/NDS bei Silkerode, das einzige, was ansatzweise nach einer Böenfront aussah. Sobald sie sich dem Königshöher Kamm näherte, löste sie sich auf


      Und auch mit Funnel 14.30 Uhr


      Auf der Harzseite, nur Donnergrollen aus Richtung Lauterberg und Herzberg, Zugrichtung EICH
      Ab und zu eine kleine Husche, sonst wars da oben sonnig bei 28,5° mit leichtem, drehenden Wind von O>S
      Bilder
      • K5112130.jpg

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      Liebe Grüße von der Deern

      honeysuckle-honeysuniversum.blogspot.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Loni A. ()

    • Ach, naja, wenn es weiter nix ist. :grins

      Meinen herzlichsten Glückwunsch zu diesen Prachtexemplaren von Funnels. Das bekommen wir hierzulande doch eher selten zu Gesicht und noch dazu nicht in dieser ausgeprägten Form. Ich erkenne jetzt nicht unbedingt einen potentiellen Bodenkontakt, allerdings reicht der auskondensierte Trichter auf halber Strecke doch schon ziemlich weit runter.
      - wetterinteressiert und unwetterbegeistert seit Beginn der 2000er Jahre
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      - aktiver Chaser seit 2010
    • Das ist eigentlich typisch für die Auflösungsphase (engl. Ropeout) von Funnels / Tornados. Ich nehme an, hier spielen Turbulenzen eine Rolle, die die Rotation aus dem Gleichgewicht bringen. Teilweise legt sich der Funnel / Tornado dann in die Waagerechte, die Helicity geht sozusagen wieder in die ursprüngliche Rotation um die horizontale Achse über. Besser kann es dir sicher ein Experte auf dem Gebiet erklären.

      Bestes Beispiel:

      Bodenkontakt würde ich insbesondere beim ersten Exemplar nicht völlig ausschließen. Der Rüssel muss nicht vollständig auskondensiert sein, um einen Effekt am Boden zu verursachen.
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    • Auf unserer Facebook-Seite wurde weitere Bilder gepostet: facebook.com/photo.php?fbid=10…2526034969&type=3&theater
      Gründer und Organisator Thüringer Storm Chaser
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      Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society
    • Der Beobachter hat die Funnel cloud schön eingefangen.

      Was die TA mit ihren falschen Altertumsbegriffen "Mini-Tornado" und "Wasserhose" (-> für Überschwemmungen), wird es noch Jahrhunderte dauern, bis auch in der letzten Lokalredaktion diese Überlieferungen Vergangenheit werden. Ich kopiere mal meinen FB-Post noch dazu:
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    • Weiteres Bild der Funnel Cloud: nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=192140
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    • Der bei MItterteich war ein echter...wohl mit kurzzeitigem Bodenkontakt.

      Kai Zorn schreibt zu Tornados in D folgendes:


      "Wäre Deutschland ein Bundesstaat der USA, dann wäre es immerhin auf dem 10. Platz, was die Häufigkeit dieser Wirbelstürme angeht. Und auch die Stärke unserer Tornados ist absolut nicht zu unterschätzen. In der Regel wüten sie zwar weniger als die Twister in den Staaten, aber etwa jeder hunderte Tornado ist verheerend, egal ob in Deutschland oder in den USA. In Nordamerika sind das im Schnitt etwa 12 pro Jahr,in Deutschland immerhin während 20 bis 30 Jahren einer."
    • Marco|Jena schrieb:

      @Marcel-HOF jetzt setz das mal ins Verhältnis zur Größe der USA :D


      Ich mache das mal:

      Fläche Deutschland / Fläche Nordamerika = 357.000 / 24.710.000 = 1,4%

      Verheerende Tornados in Nordamerika, wenn man es auf die Fläche Deutschlands runterbrechen würde = 1 / (12 * 0,014) = ca. alle 6 Jahre

      Das wären also 5 mal so viele verheerende Tornados in ganz Nordamerika, doch der Vergleich hinkt, da man Deutschland und die USA nicht in Relation setzen kann. In den USA beschränken sich verheerende Tornados meist auf wenige Bundesstaaten. Das wäre ungefähr so, als wenn sich verheerende Tornados in Deutschland nur in Bayern abspielen würden.

      Besser ist es also, Deutschland in Relation zu einzelnen Bundesstaaten zu setzen und da sind wir bei der Anzahl aller Tornados sicherlich vor Oregon, aber weit hinter Oklahoma. Bei der Anzahl verheerender Tornados reihen wir uns sicher in den durchschnittlichen Bundesstaat außerhalb der Tornado-Alley ganz gut ein.
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