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Markus

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Montag, 23. April 2012, 22:07

Monatsthread **April** Teil 3 + Thread zur Gewitterlage ab 27.04.2012

Monatsthread April 2012 / Teil 3 + Gewitterlage ab 27.04.2012

Nowcasting, Meldungen und Messwerte, Kurzberichte und erste Bilder (max. 4!) zur Lage bitte in diesen Thread!

Steffen

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2

Dienstag, 24. April 2012, 19:12

Liebe Freunde,

ich habe heute einen kurzen Ausschnitt der Wahnsinnsbilder aus den letzten Tagen in die Galerie geladen.
Hiermit möchte ich Euch bitten, Eure Aufnahmen nicht nur ins Forum zu posten.
Viele unserer Besucher interessieren sich für die gesammelten Werke in der Galerie.

Meine heutige Auswahl stellt keinerlei Wertigkeit über Qualität bzw. Motivwahl dar,sondern soll einen Querschnitt des Wettergeschehens in ganz Thüringen der letzten Tage aufzeigen.

Meldet Euch (wenn noch nicht geschehen) in der Galerie an und postet Eure bebilderten Eindrücke der letzten Tage.

mfG Steffen

chris89

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Freitag, 27. April 2012, 14:45

Ac cas - Beweis

LIVE-Schnappschuss von Leipzig aus in Richtung W:



Labilität ja, Auslöse unwahrscheinlich.

Marco|Jena

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4

Freitag, 27. April 2012, 19:56



Schon interessant das heutige Gewölk!

Markus

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Samstag, 28. April 2012, 10:09

Damit hätte ich für heute nun nicht gerechnet:



Ich habe heute leider keine Zeit was zu schreiben, vielleicht kümmern sich die M's mal drum.

Maurice

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Samstag, 28. April 2012, 11:00

Hier mal ein Panorama von gestern Abend, mit Blickrichtung Süd:


...dieser Schauer brachte hier ein paar Tropfen und kurzzeitig ein paar Windböen mit sich.

Grüße, Maurice

Markus

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Samstag, 28. April 2012, 15:21



Der erste Versuch mit dem Smartphone und einem aktuellen Bild Richtung Saalfeld.

Markus

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8

Sonntag, 29. April 2012, 13:13

Tmax vom 28.04.2012 in °C

32,7 Rudolstadt
31,9 Jena (Sternwarte) (Monatsrekord)
31,0 Schwarzburg (SLF)
31,0 Greiz
31,0 Bad Colberg-Heldburg (HBN)
31,0 Katzhütte (SLF)
31,0 Schmalkalden
30,0 Apolda
30,0 Altenburg
30,0 Weimar
29,7 Artern
29,5 Gera/Leumnitz (Dekadenrekord)
28,8 Erfurt/Bindersleben
28,7 Meiningen (Dekadenrekord)
28,3 Schleiz
28,0 Eisenach
27,1 Leinefelde
26,4 Neuhaus (Dekadenrekord)
26,1 Schmücke (Dekadenrekord)

Quelle: DWD/MM

30 Grad vom Bodensee bis Brandenburg

Am gestrigen Samstag erreichte der Sommer im Frühling seinen
Höhepunkt. Bei strahlendem Sonnenschein drang die 25-Grad-Grenze der
Höchsttemperatur weit in den Nordwesten vor und verlief vom
Niederrhein über Westfalen, Ostniedersachsen bis
Mecklenburg-Vorpommern. Nordwestlich dieser Linie blieb es teilweise
erheblich kühler: Um 15 Grad wurden es von Ostfriesland über
Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern, direkt an den Küsten waren es
teils sogar nur um 10 Grad. Am kühlsten blieb es mit maximal 7,8 Grad
in List auf Sylt, dazu gab es auch noch Böen bis 60 km/h aus Nordost.

Doch wenden wir uns nun wärmeren Regionen zu: Wer gestern Nachmittag
von Rostock-Warnemünde aus zur Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs
war, der durfte sich auf einen Temperaturanstieg von 13 auf 27 Grad
innerhalb von weniger als 100 km einstellen. Noch etwas weiter
südlich, im brandenburgischen Menz (bei Stechlin) wurden sogar 30,5
Grad erreicht. Dies war die nördlichste Station im operationellen
Messnetz des DWD, an der die 30-Grad-Marke geknackt wurde. Falls
Ihnen solche Temperaturwerte ungewöhnlich für Ende April vorkommen,
kann das aus Sicht der Statistik nur bestätigt werden. Die unten
stehende Tabelle zeigt die Top 9 der gestrigen Höchstwerte. Bei allen
dieser Stationen stellt die gestern gemessene Höchsttemperatur einen
neuen Rekord für den Monat April dar. Dabei handelt es sich teilweise
sogar um Stationen, die schon besonders lange bestehen, wie z.B.
Jena-Sternwarte. Die bisherigen Höchstwerte sind jeweils in Klammern
angegeben.

München-Stadt: 32,2 Grad (28,7 Grad, 17.04.1934)
Würzburg: 32,1 Grad (29,5 Grad, 18.04.1949)
Mannheim: 32,0 Grad (31,0 Grad, 18.04.1949)
Freudenberg am Main - Boxtal: 32,0 Grad (29,2 Grad, 30.04.1955)
Waghäusel-Kirrlach (Baden): 32,0 Grad (28,4 Grad, 27.04.2007)
Berlin-Kaniswall: 31,9 Grad (29,8 Grad, 23.04.2000)
Jena-Sternwarte: 31,9 Grad (31,2 Grad, 17.04.1934)
Gollhofen (Mittelfranken): 31,9 Grad (29,1 Grad, 22.04.1968)
Bamberg (Oberfranken): 31,9 Grad (30,0 Grad, 23.04.1968)

Selbst die älteste noch bestehende Wetterstation Deutschlands auf dem
Hohen Peißenberg vermeldete einen neuen April-Rekord. Der bisherige
Wert von 25,5 Grad am 30.04.2003 wurde gestern mit 29,4 Grad um fast
4 Grad übertroffen.
Auch der Deutschlandrekord von 32,1 Grad in Zehdenick (Brandenburg)
am 22.04.1968 gehört der Geschichte an.

Die für Ende April ungewöhnliche Wärme ist deshalb möglich, weil in
höheren Luftschichten seit mehreren Tagen Luft direkt aus Nordafrika
Richtung Deutschland transportiert wird. Da diese auch über die Alpen
hinweg muss, hat sich dort Föhn eingestellt, der die Luft in den
tieferen Schichten zusätzlich erwärmt. Davon profitiert zwar in
erster Linie das Alpenvorland, aber durch die tagelang anhaltende
Föhnsituation hat sich die aufgeheizte Luft weit nach Nordosten
ausgebreitet. So wurde es in großen Teilen Deutschlands wärmer als
zum Beispiel in Italien.

Heute wird im Südosten und Osten noch einmal die 30-Grad-Marke
überschritten, in diesen Regionen könnte es vielleicht sogar noch
einmal örtlich einen Rekord geben. Danach sickert aber allmählich
kühlere und feuchtere Luft ein, so dass sich die Temperatur wieder
"normalisiert".

Dipl.-Met. Peter Hartmann
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 29.04.2012

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Markus

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Montag, 30. April 2012, 07:16

Es wird spannender...



Vielleicht haben die M's noch ein paar Worte für heute übrig, was sicherlich nicht einfach wird (ich sehe da Konvergenz, kleines Tief etc). Bedeutet, je unsicherer umso mehr überraschender :zwinker . Die Modelle, außer GFS, sind eher verhalten was den heutigen Tag angeht (Orographie kann aber helfen!?). Da würde es Morgen besser aussehen, da recht einheitlich im gesamten Süden Thüringens Signale für Gewitter vorliegen.

Markus

Mathias

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10

Montag, 30. April 2012, 09:44

00 UTC Temp aus Meiningen mit der Spaßbremse für heute:

index.php?page=Attachment&attachmentID=9252

EDIT by Mod: Anhang auf Wunsch entfernt

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Mathias

unregistriert

11

Montag, 30. April 2012, 10:40

(fast) ohne Worte... bis 20 cm Bodentiefe haben Pflanzen wenn überhaupt nur 10% der maximal verfügbaren Bodenwassermenge zur Nutzung verfügbar. Anders ausgedrückt... die oberen Bodenschichten sind faktisch vollkommen ausgetrocknet.

index.php?page=Attachment&attachmentID=9253

EDIT by Mod: Anhang auf Wunsch entfernt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jonas_Hig« (28. November 2012, 17:36)


Thomas-Mgn

unregistriert

12

Montag, 30. April 2012, 10:46

Sonnenuntergang in Meiningen 29.04.


Markus

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13

Montag, 30. April 2012, 10:47

Danke Thomas, schönes Bild! Hier sah es ähnlich aus..
Eine Frage noch: Kamera oder Smartphone?

Thomas-Mgn

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14

Montag, 30. April 2012, 10:52

Danke Thomas, schönes Bild! Hier sah es ähnlich aus..
Eine Frage noch: Kamera oder Smartphone?
Kamera, Sigma SD 10

Maurice

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15

Montag, 30. April 2012, 11:01

Ich konnte gestern Abend zufällig diesen herrlichen Sonnenuntergang beobachten, hier der Blick Richtung WSW:


Grüße, Maurice

Mathias

unregistriert

16

Montag, 30. April 2012, 11:21

Für die 0,3% der Fälle, die Freunde von 0815 sind:

index.php?page=Attachment&attachmentID=9254

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17

Montag, 30. April 2012, 16:50

Ich möchte mal ein paar Bilder von gestern nachreichen:

Panorama aus dem Kur-Park in Heiligenstadt


Panorama vom Dün auf Heilbad Heiligenstadt


Nochmal das Ganze


Wassertreppen im Kur-Park in Heiligenstadt


Ich hoffe die Bilder gefallen euch.

Lg Jonas

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Markus

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Montag, 30. April 2012, 21:09

WARNLAGEBERICHT für Thüringen

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst

am Montag, 30.04.2012, 20:30 Uhr

Nachts wechselnd bewölkt, Thüringer Wald einzelne Gewitter; auffrischender, in den Kammlagen böiger Wind. Dienstag heiter, im Bergland am Nachmittag Schauer und Gewitter.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Dienstag, 01.05.2012, 20:30 Uhr:

An der Vorderseite eines Tiefs mit Kern über dem Ärmelkanal bleibt weiterhin warme Luft wetterbestimmend. Ausläufer des Tiefs gestalten den Wettercharakter nur leicht unbeständig. Bis in die erste Nachthälfte sind in den Kammlagen des Thüringer Waldes Böen bis 60 km/h aus Nordost möglich. Im Verlauf der Nacht treten zudem entlang des Thüringer Waldes und im Werratal einzelne Gewitter auf. Am Dienstag entwickeln sich im Tagesverlauf vermehrt Schauer, die vor allem im Bergland auch von Gewittern begleitet sein können.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 01.05.2012, 04:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, Regionalzentrale Leipzig, Helge Tuschy

Markus

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19

Freitag, 4. Mai 2012, 18:36

APRIL - Rückblick online!

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Witterungsrückblick April 2012 – im Abgang hochsommerlich

Nach drei Jahren, an denen der April eher sommerlich daherkam und vom typischen Aprilwetter überhaupt nichts zu erleben war in diesem Jahr ein etwas charaktervollerer Monat. Wechselhaft, aber nun auch nicht dramatisch ereignisreich. Natürlich, es war von allem etwas dabei - Schnee- und Graupelschauer, am 21.April Hagelkörner bis sieben Millimeter – aber die richtigen Reißer haben uns hier in Neuhaus nicht heimgesucht. Schneeschauer gab es auch im nördlicheren Flachland, in Görlitz betrug das Schneemaximum immerhin vier statt unseres bescheidenen Zentimeters am Ostersamstag. Kein Gewitter im April, wobei diese gerade oft mit den Graupelschauern verbunden sind, keine Windspitzen der Stärke 8. Allerdings gerade zu den Osterfeiertagen die tiefsten Temperaturen des gesamten Monats. Tagesmittel des Ostersonntags minus 3,1°C, Tiefsttemperatur minus 6,5°C – und direkt auf der Grasfläche gemessen – wenn man will sozusagen in Eierhöhe – beachtliche minus 11,0°C!

Schon am sehr trüben Karfreitag wurde die Nullgrad-Marke nach morgendlichem Raufrost gerade so überschritten, am Ostersamstag für kurze Zeit eine dünne Schneedecke auf dem Bornhügel. Zumindest wurde kein Eistag mehr erreicht, das Maximum an allen Tagen höher als 0°C. Erinnert man sich an Ostern 2008 sah das alles etwas spannender aus. Am Morgen des Karfreitag 20-25cm Neuschnee, dazu ansehnliche Verwehungen – und es ergab sich nochmals ein tolles verlängertes Wintersportwochenende, bereits am Samstag waren alle Loipen tip-top gespurt. Natürlich war 2008 Ostern vom Termin her vierzehn Tage früher als dieses Jahr, aber immerhin.



Die verschiedenen Luftmassen (zu Ostern maritime Arktikluft im Wechsel mit Subpolarluft) brachten natürlich innerhalb kurzer Zeit erhebliche Temperaturkontraste. Nach den 13,0°C am 03.April (Subtropikluft) die minus 6,5°C am 08.April, nur zwei Tage darauf bereits wieder ein Maximum von 13,8°C. Vom Temperaturmittel her der April bis zum 18. deutlich zu kühl, bis zum 26. ergab sich immer noch eine negative Abweichung von minus 0,4°C. Die letzen vier Apriltage brachten jedoch die ganze schöne Statistik noch einmal durcheinander, krasser Sommereinbruch. Fast unwirklich der Samstag, 28.April. Die Temperatur schoss regelrecht von 10°C am Morgen auf ein Rekordmaximum von 26,4°C. Extrem warme Festlandsluft aus dem Inneren der Sahara – in der freien Atmosphäre wurden in 1500m Höhe bis zu 18°C gemessen – welche noch die Fönwirkung der Alpen zusätzlich erwärmt wurde schaffte ein hochsommerliches Feeling. Etwas unwirklich noch, da an den Kammlagen das Grün der Bäume meist noch völlig fehlte – aber das änderte sich innerhalb 48 Stunden schlagartig. Allein der Vergleich der Tagesmaxima vom 24. und 28. April zeigt den krassen Sprung - von 6,4°C auf 26,4°C. Die 26,4°C stellen nun einen neuen und vor allem markant größeren Höchstwert für den Monat April dar. Im Sportbereich würde man titulieren: Der bisherige Höchstwert von 23,3°C wurde buchstäblich pulverisiert. In Steinach am Vogelsberg konnte ich sogar ein Maximum von 29,8°C messen.



Summa summarum der April mit einem Temperaturmittel von 4,9°C um 1,3°C zu warm – und viel zu trocken. Lediglich 40,5 Liter auf den Quadratmeter bedeuten nur 44% vom klimatologischen Mittelwert. Dieser klimatologische Mittelwert ist ja eh eine sehr interessante Größe. Letztlich kann er sich sogar nur aus lauter Extremen bilden - viel zu trocken oder viel zu nass – das Mittel würde so mitnichten überhaupt nichts aussagen wie das eigentliche Klima vor Ort sich zeigt. Der Mensch hat anhand einer bestimmt langen Zeit mehr oder weniger festgelegt, definiert, wie das Klima nach seiner Empfindung im „Normalfall“ sich zeigen sollte um nicht in die Kritik seiner selbst zu geraten. Sehen wir uns aber mal allein den Zeitrahmen unserer erdgeschichtlichen Entwicklung an – was können uns da 30 Jahre als Vergleich klimatologischer Referenz bieten? Vielleicht wäre mitunter die Zuordnung eines Monats zu einer bestimmten Großwetterlage und Häufigkeit auf lange Zeit sinnvoller – aber natürlich viel schwieriger und anspruchsvoller - als der reine prozentuale Vergleich.



Rockendorf bei Saalfeld zeigte sich im April 2012 von allen Messstationen als trockenster Ort Deutschlands – gerade einmal 10 Liter pro Quadratmeter, eine denkbar hohe Waldbrandstufe dürfte manches Walpurgisfeuer weitab der Feuerwehrhydranten verhindert haben. Der seit Jahren allgemeine Trend für den April wurde auch in diesem Jahr wieder bestätigt – von allen Monaten zeigt er bezogen auf die Niederschlagsmenge die größte negative Abweichung. 129 Stunden Sonnenschein im April 2012 entsprechen hingegen fast dem klimatologischen Mittelwert von 141 Stunden, im letzten Jahr waren es fast 100 Stunden mehr und es war auch sehr viel wärmer – leider dann der Kaltlufteinbruch am 3. und 4.Mai, die bis zu minus 5°C in den Tallagen hatten vielen schon weit ausgetriebenen Pflanzen den Geraus gemacht. Einen solchen Frosteinbruch scheint es in dieser Schärfe in diesem Jahr nicht zu geben, das Wochenende 5./6.Mai wird aber sehr kühl und bei Aufklaren kann in ungünstigen Lagen leichter Frost möglich sein. Und sollte sich zum darauffolgenden Wochenende wieder hoher Luftdruck westlich der britischen Inseln etablieren wäre diese Gefahr nochmals gegeben.

Die restlichen Klimawerte, in Klammern die Durchschnittswerte:

Frosttage 10 (11), Relative Luftfeuchte 77% (77), Bedeckungsgrad des Himmels 75% (68), kein Gewitter (2), Nebeltage 15 (15), mittlere Windgeschwindigkeit 15 km/h (13), an 18 Tagen (11) Böen der Windstärke 6. Von den Hauptwindrichtung her dominierte bis zum 8. Nordwest, danach eher West/Südwest mit Ausnahmen vom 14. bis 16. (Nord-Ost), bis zum Monatsende Süd(Südwest.

DWD / Wetterwarte Neuhaus/Rwg. / Rüdiger Manig

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