WETTERTHREAD FEBRUAR 2016

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Zum Thema Schneefall, gerade Nacht zu MI/am Mittwoch ist mal wieder ein schönes Stück von Jens Hoffmann zu lesen: dwd.de/DE/fachnutzer/hobbymet/…_kurzfrist.html?nn=499004 (Text ist bis Morgen 09:00 Uhr etwa zu lesen).

      Mittelfristig stehen zum WE schon wieder die Zeichen auf mild...

      VG
      Markus
      Gründer und Organisator Thüringer Storm Chaser
      ESSL Voluntary Observer Person (Qualitätslevel QC1) (European Severe Storms Laboratory)
      Premium Advanced Spotter & Regionaler Ansprechpartner Thüringen (Skywarn Deutschland e.V.)
      Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society
    • 2 Bilder von heute Nachmittag zwischen Weimar und Pfiffelbach (AP):


      Markus
      Bilder
      • _IMG_3246.jpg

        330,78 kB, 1.000×667, 201 mal angesehen
      • _IMG_3268.jpg

        352,71 kB, 1.000×667, 210 mal angesehen
      Gründer und Organisator Thüringer Storm Chaser
      ESSL Voluntary Observer Person (Qualitätslevel QC1) (European Severe Storms Laboratory)
      Premium Advanced Spotter & Regionaler Ansprechpartner Thüringen (Skywarn Deutschland e.V.)
      Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society
    • Holla, ihr habt ja heute schöne Bilder geschossen, Hut ab. Die Saison geht ja recht interessant los, finde ich.

      Bin heute abend zur goldenen Stunde auch noch mal schnell rausgefahren.
      Fasziniert war ich vom Schneefall im Sonnenschein der tiefstehenden Sonne. Das hatte ich noch nicht erlebt, vor mir auf der Straße schneite es wie blöd, alles orange beleuchtet von der Abendsonne.

      Leider ist das Bild dazu nicht so toll geworden, da das Objektiv seehr Flareanfällig ist.


      Vielversprechend, also schnell durch Bad Sachsa rauf nach Tettenborn, da hat man eine gute Sicht über die Landschaft.
      Angekommen, war ich platt, eine riesen Schneewolke stand über der Landschaft und sah im goldenen Abendlicht toll aus.
      Ja, sie war wirklich schwefelgelb. Sie mußte so ungefähr von Ellrich/Th bis Wieda reichen, denn dort bin ich ja durch den fallenden Schnee gefahren.

      Innerhalb von 20 Minuten wurde sie auch immer kleiner, die Fallstreifen von Schnee wurden spärlicher, sie löste sich zusehens auf, bis nur noch eine unspektakuläre Wolke übrigblieb.


      Hier ein Pano aus 9 Bildern
      Pentax K5, Jupiter9 f6,0 80mm

      In der Heide haben wir, aufgrund des flachen Geländes? selten bis gar nicht sowas zu sehen bekommen. Ich bin gespannt, was ich hier noch alles beobachten darf. Der Harz wird immer interessanter...
      Liebe Grüße von der Deern

      honeysuckle-honeysuniversum.blogspot.de/
    • Hallo,

      die letzten beiden Tage waren mit den Schauern recht nett. Zunächst aber ein Bild vom 3.2., wo mehrere Cumulus in einer schönen Kettenform westlich von Leipzig in die Höhe wuchsen und im Abendlicht majestätisch über der Stadt hingen. Der Cu con schaffte es sogar ab und an eine Pileus - Kappe auszubilden. Südlich von Leipzig bildeten sich dann mehrere Schauer, die sich dann aber alsbald abschwächten.



      Vorgestern gab's dann viele Schauer, die mit etwas Graupel Teile Leipzigs trafen. Hier ein Panorama Richtung NO, mit netten Fallstreifen:



      Der gestrige Tag brachte zunächst einen interessanten Sonnenaufgang mit Virga...



      ...dann kurzzeitig Schnee, dann ein paar schlappe Schneeschauer und dann noch leuchtende Fallstreifen im Abendlicht:



      Grüße, Maurice...
      ...der sich nochmal auf Schnee freuen würde.
    • Passend zum Monatswechsel (und meteorologischem Frühlingsanfang) am 01.03. gibts nochmal eine Ladung Schnee: wetterkanal.kachelmannwetter.c…suedensuedosten-erwartet/

      Bis Montagabend: kachelmannwetter.com/de/modell…oehen/20160229-1900z.html
      Bis Dienstagabend: kachelmannwetter.com/de/modell…oehen/20160301-1900z.html
      Gründer und Organisator Thüringer Storm Chaser
      ESSL Voluntary Observer Person (Qualitätslevel QC1) (European Severe Storms Laboratory)
      Premium Advanced Spotter & Regionaler Ansprechpartner Thüringen (Skywarn Deutschland e.V.)
      Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society
    • Grüße, Maurice......der sich nochmal auf Schnee freuen würde.


      Lange hat's nicht gedauert... seit heute Mittag schneite es an der Hainleite mäßig. Dabei kamen bis jetzt rund 5 cm Schnee zusammen. Zuhause an windgeschützten Stellen konnte man die Schneehöhe noch gut bestimmen, während in exponierten Lagen ab 350m üNN ein kalter und starker Wind (Böen bis 60 km/h, selbst gemessen mit dem Windmaster 2) den Schnee zu kleineren Schneeverwehungen auftürmte.

      Hier zunächst die 'Schneeverwehungen' an der Hainleite (auf knapp 400m üNN):

      Der Wind fegte den Schnee eindrucksvoll in diesen Graben.



      Die Straße nach oben verwehte recht schnell, man kam aber noch gut mit dem Auto durch. Stellenweise betrug die Schneehöhe aber schon 30-40 cm in den Verwehungen.



      Zuhause war der Wind deutlich schwächer...



      ...wenngleich dennoch unser kleiner Gartenteich zuwehte.



      Grüße von der Hainleite,
      Maurice
    • Peter_HIG schrieb:

      Schöne "Wellenformationen" heute süd-östlich von Heiligenstadt, gegen 12 Uhr.




      Ähnlich sah es heute mittag auch über Walkenried und Ellrich aus. Und keine sichtbare Bewegung in den Wolkenschichten.

      Hier heute ein hübsches Abendrot.
      Der Wind hat gedreht, kommt jetzt aus Nord und nimmt zu.

      Pano 3 Bilder auf die Schnelle...
      Liebe Grüße von der Deern

      honeysuckle-honeysuniversum.blogspot.de/
    • Witterungsrückblick Februar 2016 – viel Auf und Ab mit wenig Weiß und Highlight Susanna

      Nach Dezember und Januar war auch der dritte Wintermonat mehr oder weniger ein Reinfall. Nicht diese extreme Milde wie im Dezember – aber ähnlich wie im Dezember setzten sich immer wieder Südwest-Westlagen durch, Kaltluft blieb die Ausnahme.





      Sehr viel Niederschlag – 238 Prozent vom Mittelwert – der meiste jedoch in flüssiger Form. Zusammengerechnet fielen, was erst einmal recht positiv klingt, immerhin 72 cm Neuschnee. Die maximale Schneehöhe dagegen nur 28 cm, es war ein ständiges Auf und Ab mit drei Talsohlen. Nach noch mageren 11 cm zu Monatsbeginn sorgte eine Warmfrontwelle des Tiefs NORKYS mit Regen und sehr milder Meeresluft dafür dass davon einen Tag später nur noch Flecken übrig blieben. Hoffnung am 4.Februar – ein flaches Wellentief brachte tagsüber 14 cm Neuschnee – von welchem drei Tage später wieder nur große Flecken übrig blieben. Dazu frostfrei vom Nachmittag des 5. bis in die späte Nacht des 9.Februar. In dieser Nacht überquerte uns die Kaltfront des Tiefs SUSANNA – eines der wenigen meteorlogischen Highlights des Monats. Die Front hatte sich mit sehr starkem Druckfall angekündigt – 12 Hektopascal in 6 Stunden. An der Front hatten sich einige Gewitter ausgebildet und Richtung Nord-Nordost beobachtete unsere Mitarbeiterin von Schmiedefeld aus über eine Stunde lang Wetterleuchten, wenn man so will das „Highlight“ des Monats. Bei Frontdurchgang selbst war hier keines mehr zu registrieren, nur ein starker Schnee- und Graupelschauer begleitet von Böen der Windstärke 9. Es folgten vier Eistage in Folge, die Schneedecke erhöhte sich peu à peu auf 18 cm, letztlich ruhiges Winterwetter bis zum 19. Februar.







      Der darauffolgende Samstag begann wieder einmal verheißungsvoll. Die Okklusionsfront des Tiefs XIN brachte mäßigen Schneefall mit zeitweisem Schneetreiben, bis zum Nachmittag erhöhte sich die Schneedecke auf 28 cm. Allerdings - bereits 24 Stunden später war dies fast alles schon wieder Schnee von gestern. Bereits in der Nacht zum Sonntag stieg die Temperatur über den Gefrierpunkt, der Schnee ging in Regen über – am Morgen betrug die 24stündige Niederschlagssumme 31,4 Liter pro Quadratmeter, Monatsmaximum. Diese Wetterlage zeigte dabei wieder einmal bemerkenswert den Staueffekt des Thüringer Schiefergebirges. Im gleichen Zeitraum fiel im Lee im Raum Rudolstadt kaum ein Tropfen, zumindest gab es keinen messbaren Niederschlag. Hier oben hingegen machte die einfließende milde Luft subtropischen Ursprungs wieder einmal der Schneedecke den Garaus. Bei Temperaturen von über 6°C, Vorhängen aus dickem Sprühregen in Begleitung von starkem Westwind hatte sich das Thema Langlauf wieder sehr schnell erledigt, am Montag zur Mittagszeit lagen bereits wieder nur die schon erwähnten weißen Flecken…





      Zunächst letzter Anlauf dann am 23.Februar. In der Nacht bewegte sich eine noch im Zusammenhang mit Tief XIN stehende Luftmassengrenze als sogenannte Anakaltfront langsam nach Süden. Anakaltfront – in der Höhe gleitet wärmere Luft auf und erzeugt ein Niederschlagsgebiet. Langsam aber stetig verdrängte jedoch am Boden die maritime Polarluft die davor liegende milde subtropische Luft. Bis zum Abend fielen 13 cm Neuschnee, bis zum Monatsende kamen noch einige wenige hinzu. Ein sehr ruhiges Monatsende mit dem wohl doch zweiten Highlight des Monats. Hoch HANS bescherte uns am letzten Samstag des Februar mit exakt 10 Stunden Sonnenschein (fast ein Drittel der Monatssumme) und strahlend blauem Himmel einen versöhnlichen Abschluss. Umso so schöner dass es an einem Wochenende war.








      Alle Klimawerte, in Klammern die langjährigen Mittelwerte: Temperatur -0,9°C (-3,0°C), Niederschlag 181,7 Liter pro Quadratneter (76,3), 33,6 Stunden Sonnenschein (75,2).Relative Luftfeuchte 95 % (90), Bedeckungsgrad 84% (78), Tage mit Nebel oder Nebeltreiben 21 (21), 17 Tage mit Böen der Windstärke sechs (16), 7 Tage mit Böen der Windstärke acht (5), die mittlere Windgeschwindigkeit etwa 10% über dem Mittel.Es gab 23 Frosttage (24) und 15 Eistage (13), die höchste Temperatur wurde am 1.Februar mit 7,1°C gemessen und die tiefste am 19. mit minus 6,8°C, in Steinach am Vogelsberg betrug sie minus 7,9°C.Eine endgütige Winter“abrechnung“ für unsere Region erst nach Ablauf des Märzes, da dieser ja immer noch einige Überraschungen in petto haben kann. Und Ostern steht dieses Jahr wieder sehr zeitig im Terminkalender.Dessen ungeachtet kann man aber bereits jetzt sagen das es seit 1987 zumindest sechs Winter gegeben hat in denen noch weniger Neuschnee gefallen ist und fünf, in denen es noch weniger Tage zum Langlauf gegeben hat.