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Monatsthread **Dezember**

  • Alexa
  • 1. Dezember 2011 um 07:06
  • Markus
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    • 10. Dezember 2011 um 10:25
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    • #21

    Mondfinsternis am Samstagnachmittag

    Eine totale Mondfinsternis ist am heutigen Samstagnachmittag
    zumindest teilweise zu bewundern, sofern es die Wetterverhältnisse
    zulassen. Vollständig beobachtbar ist die totale Mondfinsternis
    jedoch nicht, gute Chancen auf Wolkenlücken bestehen dabei am ehesten
    in der Mitte Deutschlands.
    Im Detail verläuft die Mondfinsternis nach folgendem Fahrplan (alle
    Zeiten MEZ):

    12.32 Uhr: Eintritt des Mondes in den Halbschatten
    13.08 Uhr: Beginn der sichtbaren Mondfinsternis
    13.45 Uhr: Eintritt in den Kernschatten
    15.06 Uhr: Beginn der totalen Mondfinsternis
    15.32 Uhr: Mitte der Finsternis
    15.58 Uhr: Ende der totalen Finsternis
    17.18 Uhr: Austritt aus dem Kernschatten
    17.55 Uhr: Ende der sichtbaren Mondfinsternis
    18.30 Uhr: Austritt aus dem Halbschatten

    Die Zeiten des Mondaufgangs über Deutschland überschneiden sich mit
    diesen Zeiten. Am ehesten geht der Mond im Nordosten Deutschlands
    auf, am spätesten im Südwesten. Folgende Mondaufgangzeiten gelten
    dabei:

    Rostock: 15.46 Uhr
    Berlin: 15.49 Uhr
    Dresden: 15.56 Uhr
    Hamburg: 15.58 Uhr
    Leipzig: 16.00 Uhr
    Bremen: 16.05 Uhr
    Kassel: 16.12 Uhr
    München: 16.18 Uhr
    Frankfurt/Main: 16.21 Uhr
    Köln: 16.24 Uhr
    Stuttgart: 16.25 Uhr
    Freiburg: 16.34 Uhr

    In Deutschlands ist die totale Finsternis (Mond komplett im
    Erdschatten) damit nur unter optimalen Bedingungen (flacher Horizont,
    keine Berge) theoretisch für ein paar wenige Minuten im Nordosten des
    Landes sichtbar. Aber gerade dort stehen heute Nachmittag auch einige
    dichte Wolken und Schauer auf dem Zettel, die die Beobachtung des
    kosmischen Schauspiels stören werden.

    In der Mitte Deutschlands bestehen etwas bessere Chancen auf größere
    Wolkenlücken und trockene Verhältnisse. Dort ist die Phase der
    totalen Finsternis aber meist überhaupt nicht zu sehen, zumindest ist
    wohl noch ein Teil der partiellen Finsternis (kreisförmige Abbildung
    des Erdschattens auf dem Mond) zu betrachten.

    In Süddeutschland wird die Beobachtung allgemein sehr schwierig. Eine
    dichte Wolkendecke mit Regen- und Schneefällen liegt über der Mitte
    und dem Süden Baden-Württembergs und Bayerns. Dort muss man wohl auf
    die nächsten in Deutschland sichtbaren Mondfinsternisse warten. Die
    gibt es wieder am 25. April 2013 (kurze partielle Finsternis) und am
    28. September 2015 (totale Mondfinsternis).

    Dipl.-Met. Simon Trippler
    Deutscher Wetterdienst
    Vorhersage- und Beratungszentrale
    Offenbach, den 10.12.2011

    Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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    • 12. Dezember 2011 um 08:30
    • Offizieller Beitrag
    • #22

    Straßenglätte: 36-Jähriger prallt an Baum und stirbt


    Hildburghausen - Straßenglätte hat am frühen Montagmorgen zu einem tödlichen Unfall geführt. Ein 36-Jähriger war auf der Landstraße zwischen Zeilfeld und Leimrieth von der Straße abgekommen und an einen Baum geprallt. Der Mann verstarb noch am Unfallort. Wie die Polizei mitteilte, war die Straße stundenlng voll gesperrt. cob

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    • 12. Dezember 2011 um 10:25
    • #23

    Altocumulus lenticularis (Ac len) über Erfurt, Blickrichtung West.


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  • Mathias
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    • 12. Dezember 2011 um 12:24
    • #24

    Sofern die Erscheinung Richtung Gotha sichtbar war, kann man das Exemplar über einen längeren Zeitraum auch im HRV SAT-Bild ausfindig machen.

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    • 12. Dezember 2011 um 14:29
    • #25

    Ja, die Richtung kommt hin.

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    • 12. Dezember 2011 um 14:47
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    • #26
    Zitat von MarcusErfurt

    Altocumulus lenticularis (Ac len) über Erfurt, Blickrichtung West.

    Gleiches von mir, waren sehr schön anzusehen:

    Markus

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    • 13. Dezember 2011 um 08:10
    • Offizieller Beitrag
    • #27

    Das Morgenrot am heutigen Dienstag:

    Einfach traumhaft:

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    • 13. Dezember 2011 um 16:33
    • Offizieller Beitrag
    • #28

    Spitzenböen bis 15:00 Uhr

    • Kyffhäuser-Denkmal (privat) 116 km/h
    • Schmücke (DWD) 90 km/h
    • Erfurt/Bindersleben (DWD) 90 km/h
    • Oberhof (MM) 89 km/h
    • Heiligenstadt (MM) 87 km/h
    • Leinefelde (DWD) 79 km/h
    • Gera/Leumnitz (DWD) 79 km/h
    • Schleiz (DWD) 76 km/h
    • Hermsdorf (MM) 74 km/h
    • Artern (DWD) 72 km/h
    • Oberpörlitz (privat) 68 km/h
    • Eisenach (DWD) 68 km/h

    Der schöne Wirbel im SAT - Bild:

    In Weimar gab es kleinere Sturmschäden, wie in folgendem Bild zu sehen ist:

    Ein Video mit ein paar Eindrücken ist auf der Startseite zu finden!

    Dieses Video liefert noch einen netten Zeitraffer von gestern nach:

    [video]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/video]

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    • 14. Dezember 2011 um 20:19
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    • #29

    Böenübersicht Mittwoch, 14.12.2011

    • Schmücke (DWD) 101 km/h
    • Kyffhäuserdenkmal (privat) 87 km/h
    • Gera/Leumnitz (DWD) 86 km/h
    • Oberpörlitz/IK (privat) 86 km/h
    • Artern (DWD) 79 km/h
    • Schleiz (DWD) 79 km/h
    • Erfurt/Bindersleben (DWD) 76 km/h
    • Weberstedt/Hainich (MM) 74 km/h
    • Neuhaus/Rwg (DWD) 72 km/h
    • Kahla/SHK (privat) 72 km/h
    • Eisenach (DWD) 68 km/h
    • Blankenhain/AP (privat) 64 km/h

    Quelle: DWD, MM, privat

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    • 14. Dezember 2011 um 20:30
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    • #30

    Ich habe von gestern noch ein Bild vom Sonnenaufgang :)

    "Sein wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" Che Guevara

    Alles so geschriebene bin ich als Moderator, und alles so geschriebene ist meine freie Meinung...

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    • 15. Dezember 2011 um 22:01
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    • #31

    Laster legten Verkehr an Steigungen lahm

    Lauscha/Eisfeld - Kräftige Schneeschauer und vereiste Straßen haben am Donnerstagmorgen in der Rennsteigregion für glatte Straßen gesorgt. Kraftfahrer brauchten daher mancherorts viel Geduld. Oberhalb von 700 Metern hingen an einigen Steigungen Laster fest, beispielsweise zwischen Neuhaus und Lauscha. So ging an den Steigungen - wie hier am Lauschaer Berg - zeitweise gar nichts mehr. Grund waren zumeist liegengebliebene Laster aus anderen Regionen, die den übrigen Verkehr blockierten. Selbst die Winterdienstfahrzeuge kamen nur mit Mühe auf der spiegelglatten Fahrbahn voran. Zu schwerwiegenden Unfällen kam es nach Angaben der Polizeiinspektion Sonneberg jedoch nicht. Auf der A 73 kurz vor Eisfeld-Nord (Lkr. Hildburghausen) rutschte ein Autofahrer gegen die Leitplanke und wurde schwer verletzt. Die Polizei rät den Autofahrern, nur noch mit Winterausrüstung in die Berge zu fahren. Bilder hier


    51-Jähriger fährt bei Glatteis frontal gegen zwei Bäume

    Heinersdorf/Saalfeld/Gotha - Bei mehreren Unfällen sind in Thüringen vier Männer schwer verletzt worden. Der 51-Jährige war in der Nacht zu Donnerstag auf der Bundesstraße 90 bei Heinersdorf (Saale-Orla-Kreis) unterwegs. Hier kam der Mann mit seinem Auto aus einem Waldgebiet und verlor dann auf der überfrorenen Straße die Kontrolle über seinen Wagen. Daraufhin prallte das Fahrzeug frontal gegen zwei Bäume, wie die Polizei in Saalfeld mitteilte. Mit schweren Verletzungen kam der Mann ins Krankenhaus. Hier war es den Angaben zufolge so glatt, dass selbst die Rettungskräfte Probleme hatten, zur Unfallstelle zu kommen.

    Bei einem Unfall im Landkreis Gotha sind am Donnerstagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden. Zwischen Weingarten und Teutleben waren zwei Autos frontal zusammengestoßen, wie ein Sprecher der Polizei in Gotha mitteilte. Einer der Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt. Die Unfallursache und die Identität der Opfer war zunächst unklar. Die Straße musste wegen Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt werden.

    Etwa zur gleichen Zeit ist auch auf der Bundesstraße 84 ein 27 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei in Gotha war er mit seinem Auto bei Großenlupnitz (Wartburgkreis) auf regennasser Fahrbahn in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 27-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. cob/dpa

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    • 21. Dezember 2011 um 20:07
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    • #32

    Dieses Bild verdeutlicht nun wirklich optimal das Weihnachtswetter 2011 ^^ :applaus

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    • 29. Dezember 2011 um 14:47
    • Offizieller Beitrag
    • #33

    Deutschlandwetter im Dezember 2011

    Ein sehr warmer und viel zu nasser Dezember

    Offenbach, 29. Dezember 2011 – Der Dezember 2011 war im langjährigen
    Vergleich sehr warm, ungewöhnlich nass und recht trüb. Nach dem
    extrem trockenen November mit ständigem Hochdruckeinfluss stellte
    sich das Wetter im Dezember völlig um. Große Temperaturgegensätze
    führten über dem Nordatlantik immer wieder zur Bildung riesiger
    Tiefdruckgebiete, die über das nördliche Europa ostwärts zogen. So
    herrschten andauernd kräftige Westströmungen, die mit vielen starken
    Winden oder Stürmen sehr feuchte Meeresluft nach Deutschland
    transportierten. Das ließ winterlicher Witterung mit Schnee kaum
    eine Chance. Dadurch brachte der Dezember 2011 bei großer Nässe nur
    wenig Frost und Weihnachten verlief recht mild. Im Vorjahr hatte
    gerade zum Fest ganz Deutschland unter einer dicken Schneedecke
    gelegen. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten
    Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen.

    Einer der wärmsten Dezembermonate seit dem Beginn der Messungen

    Der Dezember 2011 zeigte sich in Deutschland erheblich zu mild: Mit
    durchschnittlich 3,8 Grad Celsius (°C) betrug die Abweichung nach
    der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 +3,0 Grad,
    nach der Vergleichsperiode 1981-2010 +2,6 Grad. Damit landete er
    unter den mildesten fünf Dezembermonaten seit dem Beginn der
    flächendeckenden Messungen im Jahr 1881. Noch wärmer waren lediglich
    1918 mit 3,9°C, 1934 mit 4,8°C, 1974 mit 4,8°C und 2006 mit 4,4°C.
    Die Temperatur lag im Dezember 2011 um 7,3 Grad höher als im recht
    kalten ersten Wintermonat des Jahres 2010. Besonders deutlich zeigt
    sich der Unterschied auch in Sohland an der Spree, südlich von
    Bautzen: Während damals noch acht Nächte mit unter 20°C auftraten,
    konnte das Quecksilber diesmal dort nicht unter 6°C sinken.
    Kältester Ort war im Dezember 2011 Reit im Winkl mit -15,3°C am 20.,
    den höchsten Wert meldete München Stadt am 2. mit 16,6°C.

    Sehr nass, im Flachland verbreitet grüne Weihnachten

    Dem außergewöhnlich trockenen November folgte 2011 ein sehr nasser
    Dezember: Mit 123 Litern pro Quadratmeter (l/m²) fielen im Schnitt
    175 Prozent des vieljährigen Klimawertes von 70 l/m². Damit zählt er
    zu den fünf niederschlagsreichsten Dezembern seit 1881. Die
    Tiefdruckwelle „Christoph“ brachte am 4. in der Mitte und im Süden
    Deutschlands intensive Regenfälle und beendete die Trockenheit. In
    Beerfelden im Odenwald kam dabei mit 70,3 l/m² die bundesweit größte
    24-stündige Menge zustande. Orkantief „Joachim“, das am 16. über den
    Nordrand der Mittelgebirge ostwärts zog, sorgte vor allem in Baden-
    Württemberg und Bayern für erhebliche Schäden durch schwere
    Sturmböen. Der Ausläufer des Tiefs „Louis“ verwandelte die Gebiete
    im Westen und Süden am 20. in winterliche Landschaften. Doch der
    Schnee blieb nur kurze Zeit und nicht bis Weihnachten liegen.
    Nassester deutscher Ort war im Dezember Freudenstadt im Schwarzwald
    mit 384 l/m².

    Das sonnenscheinreiche Jahr 2011 endet mit einem trüben Dezember
    In dem sonnenscheinreichen Jahr 2011 stand am Ende mit dem Dezember
    noch ein recht trüber Monat: Mit 29 Stunden fehlten ihm 25 Prozent
    zum Soll von 38 Stunden. Bei vorherrschenden Südwestwinden
    profitierten die Gebiete im Lee östlich der Mittelgebirge und
    Alpengipfel. Sie hatten vergleichsweise viel Sonnenschein. So zeigte
    sich die Sonne in Wielenbach nördlich von Weilheim in Oberbayern mit
    55 Stunden am längsten. Benachteiligt waren dagegen die Regionen im
    Weststau und die Berge selbst. Der Hoherodskopf im Vogelsberg kam
    dabei nur auf zwei Stunden.

    Das Wetter in den Bundesländern im Dezember 2011
    (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte)

    Thüringen: In dem mit 3,3°C (0,0°C) zweitkältesten Bundesland
    summierte sich die Sonnenscheindauer auf 29 Stunden (36 Stunden) und
    die Niederschlagsmenge auf 99 l/m² (64 l/m²). Artern im
    Kyffhäuserkreis südöstlich von Nordhausen war mit 34 l/m² im
    Dezember die trockenste Messstelle des DWD in Deutschland.

    Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen ordnete sich im Dezember
    2011 mit 4,7°C (2,3°C) bei den warmen Bundesländern ein.
    Niederschlag fiel im Flächenmittel 142 l/m² (88 l/m²) und die Sonne
    schien 28 Stunden (37 Stunden).

    *Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind
    vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage des Monats
    verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss
    standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur
    Verfügung.

    Deutscher Wetterdienst
    _______________________________________________________________________


    Deutschlandwetter im Jahr 2011

    Das Jahr 2011 gehört in Deutschland zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881

    Offenbach, 29. Dezember 2011 – In Deutschland erreicht das Jahr 2011
    eine Jahresmitteltemperatur von 9,6 Grad Celsius (°C). Es dürfte
    damit knapp zu den fünf wärmsten Jahren seit 1881gehören. Das
    Vorjahr war mit 7,8°C deutlich kühler ausgefallen. Den
    Temperaturrekord hält immer noch das Jahr 2000 mit 9,9°C. Beim
    Sonnenschein steht 2011 sogar auf dem Treppchen: Nur die Jahre 2003
    und 1959 waren hierzulande sonnenscheinreicher. Das meldet der
    Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse
    seiner rund 2 000 Messstationen.

    2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die
    Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch
    dahin. Dies führte an zahlreichen Flüssen zu Hochwasser. Im Frühjahr
    brachte eine außergewöhnliche Häufung von Hochdruckgebieten über
    Mitteleuropa einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den
    zweithöchsten Temperaturdurchschnitt seit dem Beginn der
    flächendeckenden Messungen 1881 sowie den geringsten Niederschlag
    seit 1893. Viele Flüsse, an denen im Januar noch Hochwasser
    geherrscht hatte, führten jetzt extremes Niedrigwasser. Zu Beginn
    des Sommers stellte sich die Witterung um und Tiefdruckgebiete
    übernahmen die Regie. Sie beendeten die Trockenheit und führten
    besonders im Norden und Osten gebietsweise zu sintflutartigen
    Regenfällen. Das wechselhafte Wetter hielt bis in den September an.
    Danach folgten ein ungewöhnlich ausgeprägter Altweibersommer und der
    trockenste November seit Aufzeichnungsbeginn. Der Dezember verlief
    dagegen sehr nass, stürmisch und nur wenig winterlich.

    2011 waren elf von zwölf Monaten zu warm – nur der Juli fiel zu kühl
    aus

    Nach der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 lag
    2011 mit durchschnittlich 9,6 Grad Celsius (°C) um 1,4 Grad über dem
    vieljährigen Mittel von 8,2°C. Nach der Vergleichsperiode 1981-2010
    ergab die Abweichung ein Plus von 0,7 Grad. Damit reihte sich 2011,
    wie zuvor bereits 1934, 1994, 2000 und 2007, knapp im Kreis der fünf
    wärmsten Jahre seit Beginn deutschlandweiter Temperaturmessungen im
    Jahr 1881 ein. Abgesehen vom etwas zu kühlen Juli fielen im Jahr
    2011 alle Monate zu warm aus. Besonders ragte dabei, wie schon 2007
    und 2009, der ungewöhnlich warme April heraus. Die höchste
    Temperatur registrierte der DWD am 22. August in Rheinfelden am
    Hochrhein mit 36,7°C. Die kälteste Nacht trat am 23. Januar mit -
    20,1°C in Oberstdorf auf.

    Mit durchschnittlich 718 Liter Niederschlag pro Quadratmeter (l/m²)
    blieb das Jahr 2011 um neun Prozent unter dem Soll von 789 l/m².
    Obwohl der Zugspitze 13 Prozent zum Klimawert fehlten, war sie auch
    2011 mit 1 750 l/m² wieder der nasseste Ort Deutschlands. Im
    Flachland erreichte Oy-Mittelberg-Petersthal im Allgäu mit 1595 l/m²
    die Spitze. Rostock-Warnemünde beeindruckte mit der enormen Sommer-
    Regenmenge von 632 l/m²: Das lag über dem dort im ganzen Jahres
    üblichen Niederschlag von 589 l/m². Am 22. Juli meldete diese
    Station mit 111,4 l/m² auch die größte Tagesmenge des Jahres. Am
    wenigsten regnete es 2011 in Dachwig nordwestlich von Erfurt mit nur
    381 l/m².

    2011 wurde Deutschland mit Sonnenschein verwöhnt – Platz 3 in der
    Rekordliste

    Das Jahr 2011 war laut DWD mit rund 1 824 Stunden hinter 2003 (2 014
    Stunden) und dem Jahr 1959 (1 982 Stunden) das
    drittsonnenscheinreichste Jahr seit Messbeginn 1951. Leutkirch-
    Herlazhofen im württembergischen Allgäu belegte mit 2 177 Stunden
    den Spitzenplatz, Bremervörde westlich von Hamburg war mit 1 522
    Stunden das Schlusslicht.

    Das Wetter in den Bundesländern im Jahr 2011
    (In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte)

    Thüringen: Thüringen hatte sich in den Vorjahren immer bei den
    sonnenscheinärmsten Regionen eingeordnet. 2011 folgte nun eines der
    sonnigsten Jahre, in dem der Klimawert (1 486 Stunden) mit 1 860
    Stunden um 25 Prozent übertroffen wurde. Außerdem war Thüringen mit
    9,2°C (7,6°C) das zweitkälteste und mit 613 l/m² (700 l/m²) das
    zweittrockenste Bundesland. Dachwig nordwestlich von Erfurt blieb
    2011 mit 381 l/m² der niederschlagsärmste deutsche Ort.


    *Alle in dieser Pressemitteilung genannten Jahreswerte sind
    vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage des Jahres
    verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss
    standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur
    Verfügung.

    Deutscher Wetterdienst

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    • 14. Januar 2012 um 07:56
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    • #34

    Witterungsrückblick Dezember 2011

    Das vergangene Jahr war das wärmste seit wenigstens 1940 hier oben auf dem Kamm, mit einer Durchschnittstemperatur von 6,8°C war es noch zwei Zehntel wärmer als 2007 (Januar und Februar 2007 extrem mild!). Somit traten 9 der 11 wärmsten Jahre seit 1940 alle erst im neuen Jahrtausend auf – Ausnahmen sind lediglich die Jahre 1959 und 1989.

    Der erste offizielle Wintermonat der Saison trug wesentlich mit zu diesem Rekordjahr bei. Aber schon der Temperaturverlauf des davorliegenden Herbstes (sehr warmer September, folgend ein milder Oktober) ließen mit relativ großer Wahrscheinlichkeit einen solchen im Mittel zu milden Winter befürchten – siehe Witterungsrückblicke der entsprechenden Monate. Natürlich noch zwei Monate Zeit, hier oben gar drei und richtige Wintertage werden sicher noch zu erleben sein – aber im letzten Jahr waren um diese Zeit schon sechs, sieben Wochen klasse Winter vorbei und massives Tauwetter setzte ein. Nach dem hochdrucklastigem November und der krassen Wetterumstellung zu Monatsbeginn kam es so, wie es mit einiger (nicht sicherer!!!) Wahrscheinlichkeit zu erahnen war – es wurde ein milder, nasser, windiger Dezember mit äußerst wenig Sonnenschein. Mitteltemperatur des Dezember minus 0,3°C, neuntwärmster Dezember seit 1940. Wie im November Hochdrucklagen dominierten war es nun nahezu ununterbrochen eine zonale Westlage, alle Sturm- und Orkantiefs aufzuzählen wäre müßig, von ARNO chronologisch über das fast ganze Alphabet hinweg bis zu SEBASTIAN reichte die Namensgebung.

    Mit subtropischer Meeresluft ging es in den Dezember und dem Monatsmaximum von 6,6°C am 02. Dezember. Jedoch nur drei Tage später bildete sich die erste nennenswerte Schneedecke der Saison. Im Allgemeinen kann man in unserer Region ab Mitte November damit rechnen, zuletzt kam es im Jahre 2000 zu einem solch späten Beginn. Die alles in allem gefallene Neuschneemenge ist mit 133 cm gar nicht so gering, seit 1987 fiel nur in drei Jahren im Dezember mehr Schnee. Doch die durch die Westlage immer wieder herangeführten lauen Luftmassen mit begleitendem Regen ließen kein konstantes Wachsen der Schneedecke zu. 28cm am 08.Dezember, 12cm am 12., 48 cm am 16. (hier in ca. 6 Stunden 25cm Neuschnee!), 29 cm am 27. und 41 cm zum Jahresende – so der Schneehöhenverlauf, nicht einmal ein halber Meter wurde erklommen.

    Wettertechnisch mit am Interessantestem das Graupel- und Hagelgewitter am spätem Nachmittag des 14.Dezember, zahlreiche Entladungen direkt über Neuhaus, im Winter schon eine Rarität und dazu innerhalb kurzer Zeit eine 3 cm hohe Hagel- und Graupeldecke. Zwei Tage später brachte das Sturmtief JOACHIM (neben dem massivem Neuschnee) ebenfalls am Nachmittag die Spitzenwindgeschwindigkeit des Monats – 27,2 Meter pro Sekunde gleich 97,9 Kilometer pro Stunde. Subtropische gegen arktische Meeresluft – dies die Ursache der rasanten Entwicklung dieses Tiefs. Leider wurden wir noch von einer breiten Zunge des Warmsektors getroffen und das urige Schneetreiben in starkem Regen erstickt.

    Der Wind war logischerweise ein großes Thema im Dezember, an immerhin 15 Tagen wurde in Böen Windstärke 8 erreicht. Seit 1987, dem Beginn unserer Messungen hier auf dem Bornhügel gab es nur einen Monat, in dem die Anzahl der Tage noch höher lag – den Dezember 1993. Zu viel Wind kam reichlich Niederschlag. 237 Liter pro Quadratmeter bedeuten - es war der siebentfeuchteste Dezember seit 1940. Aber immerhin – es gab sogar zwei Tage, an denen wir keinen messbaren Niederschlag nachweisen konnten. Nicht schwer zu erraten dass da etwas anderes auf der Strecke bleiben musste, vor allem wenn außerdem an 30 von 31 Tagen Nebel oder Nebeltreiben zu beobachten war. 5,2 Stunden Sonnenschein im gesamten Dezember – seit Beginn unserer Beobachtungen gab es keinen trüberen Monat. An nur zwei Tagen länger als eine Stunde Sonnenschein, ab dem 17.Dezember gab es nur am vorletzten Tag des Jahres noch einmal drei Minuten davon hier im Fichtenwald. Das war es. Natürlich sahen wir an manchen Tagen unter den Wolken hindurch vor allem nach Norden und Nordosten einen goldenen Streifen. Nach den uns von der EPSa Saalfeld freundlicherweise zur Verfügung gestellten Daten ihrer Wetterstation betrug die Sonnenscheindauer dort immerhin 37,6 Stunden. Nicht nur ein kleiner Unterschied, vor allem für´s Gemüt. Sicher noch erwähnenswert: Während die Anzahl der Frosttage mit 27 noch dem klimatologischem Mittelwert entspricht liegt die Anzahl der Eistage (Maximum <0°C) deutlich darunter – 9 statt 16 zu erwartenden. Und - seit 1987 gab es bisher noch nie ein so hohes Monatsminimum der Lufttemperatur – nur minus 5,6°C, gemessen am 11.Dezember.

    Nach heutigem Stand zweier entscheidender Vorhersagemodelle scheint sich vorerst weiterhin kein durchgreifendes Winterwetter einstellen zu wollen, was für unsere Region und Höhenlage einfach heißt, das wir weiter mit Schnee und darauffolgendem Tauwetterperioden rechnen müssen. Zumindest in der ersten Januarhälfte. Dafür spricht auch eine Witterungsregel von F.Baur welche besagt, dass nach einer deutlich zu milden ersten Dezemberhälfte, welche durch Westlagen (!) hervorgerufen wurde, nachfolgend in Deutschland insgesamt mit einem milden Winter zu rechnen ist. Dennoch ist eine längere winterliche Periode in der zweiten Januarhälfte nicht auszuschließen, die Erhaltungsneigung vieler beständiger Wetterlagen liegt oft in einem Zeitraum von 6 Wochen. Dazu käme der Fakt, dass es schon oft in unserer Region nach einer längeren milden Witterungsphase dann in Richtung letzte Januar- dekade eine kleine Einwinterung gab. Der mittlere Temperaturverlauf wie auch die Schneefallsummen lassen dies eindeutig aus unseren Aufzeichnungen erkennen.

    DWD / Wetterwarte Neuhaus/Rwg. / Rüdiger Manig

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    • 16. Januar 2012 um 10:25
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    • #35

    Ich sehe da eindeutig Rotation.... Aber im Ernst, herrlich wie oft und schnell sich die Tiefs bildeten und wunderschön anzusehen waren:

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    • 17. Januar 2012 um 15:34
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    • #36

    Wetter - Jahresrückblick online! >>https://www.storm-chasing.de/index.php?opti…:2011&Itemid=54<<

    Galerie Best-Of 2011: https://www.storm-chasing.de/galerie/categories.php?cat_id=616

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    • 17. Januar 2012 um 18:56
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    • #37

    Saubere Arbeit Markus, vielen Dank :)

    "Sein wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche" Che Guevara

    Alles so geschriebene bin ich als Moderator, und alles so geschriebene ist meine freie Meinung...

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    • 2. April 2012 um 15:07
    • Offizieller Beitrag
    • #38

    Schneelast knickte mehr Bäume als im Jahr zuvor

    Erfurt - Wegen des starken Schneefalls ist in Thüringens Wäldern im vergangenen Jahr deutlich mehr Schadholz als im Jahr zuvor geschlagen worden.

    Insgesamt 636.000 Kubikmeter beschädigtes Holz - rund ein Fünftel mehr als 2010 - wurden beseitigt, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.

    Mehr als zwei Drittel mussten wegen sogenannten Schneebruchs geschlagen werden. Viele Bäume konnten die Schneelast zu Jahresbeginn nicht tragen. Der Rest des Schadholzes entstand durch Sturm- und Insektenschäden. 97 Prozent des Schadholzes entfielen auf Nadelbäume.

    2007 hatten wegen des Orkans Kyrill 3,8 Millionen Kubikmeter Schadholz geschlagen werden müssen. dapd/maz

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    • 30. April 2012 um 20:58
    • #39

    Habe soeben noch ein Bildchen gefunden, spende ich noch für diesen Thread.

    Standort war Bahnhof von Rohr (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) mit Blickrichtung West.

    Bildquali durch Handykamera :eifel Aber ich finds trotzdem schön.

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