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Thread Orkan "Joachim" 16.12.2011

  • Markus
  • 15. Dezember 2011 um 18:20
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    • 15. Dezember 2011 um 18:20
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    • #1

    Thread für die Wetterlage am 16.12.2011 zu Orkan "Joachim"

    [size=12]Bitte diesen Thread für Nowcasting, Messwerte, Berichte und erste Bilder/Videos nutzen!
    [size=10]Zum 1. Thread (Modellvergleich/Vorhersage-Diskussion) geht es hierhttps://www.storm-chasing.de/forum/index.ph…d&threadID=2886

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    • 15. Dezember 2011 um 21:23
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Lageupdate 15.12.2011, 21:00 Uhr

    Das Tief Joachim ist aktuell dabei, sich auf dem Atlantik zu vertiefen (verstärken). In der Nacht bildet sich über Frankreich im Bereich der Warmfront das Windfeld aus und intensiviert sich. Dann zieht der Sturm- bzw. Orkanwirbel nordostwärts über Frankreiche/Teile Benelux über den Westen/Mitte/Norden Deutschlands Richtung Ostee bis Mitternacht. Die Zugbahn ist das Zünglein an der Waage: Je nördlicher, umso kräftiger Wind, je südlicher, umso weniger Wind. Mit den 12er - Läufen kann man eigentlich sagen, dass die Zugbahn des Tiefs mehr oder weniger auf einen groben, gemeinsamen Nenner kommt (über die Mitte Dtl), die Stärke aber noch variiert.

    Dazu ein Vergleich von ECMWF (links), GFS (Mitte) und NAE (rechts) von Heute, 12Z-Lauf für Morgen, 12Z:
    EDIT: Grafik entfernt

    ECMWF 968 hPa Kerndruck, ungefähr am/über den Harz nordostwärts ziehend.
    GFS 969 hPa Kerndruck, Zugbahn ähnlich nordostwärts/über den Harz.
    NAE 960 hPa Kerndruck, nördliche Zugbahn über S-A nördlich Harz, BRB
    GME 975 hPa Kerndruck, Zugbahn über/nördlich Harz
    UKMO 966 hPa Kerndruck, nördliche Zugbahn über S-A, nördlich Harz, BRB
    WRF 967 hPa Kerndruck, ebenfalls über/nördlich Harz
    ......
    Mehr aufzuzählen bringt für die reale Abweichung nach Nord oder Süd jetzt eh nicht mehr viel, der Rest ist Nowcast.

    Demzufolge in der 2. Nachthälfte verdichtende Bewölkung aus WSW, verbunden mit Auffrischen des Windes. Warm- und Kaltfront werden vermutlich nicht weit auseinander liegen, sodass der Warmsektor nicht zu groß ausfallen wird. Während der Passage des Tiefs wird es
    zunehmend Richtung Abend okkludieren. Die aufkommenden Niederschläge fallen oberhalb 400-500m als Schnee, darunter Schneeregen/Regen. Im Bereich des Warmsektors steigt die Schneefallgrenze für einige Stunden wieder an, sodass auch im Bergland kurzzeitig der Niederschlag flüssiger werden könnte. Im Süden des Freistaats (südlich des Thüringer Waldes über SLF - RU bis südlicher SOK/GRZ) Gefahr von hohen Niederschlagsmengen aufgrund von Stauniederschlägen (flüssig zw. 10 und 25 l/m², fest zw. 5 und 15 cm innerhalb 12h).

    Windphase 1: Für das Bergland sind nach Abgleich der unterschiedlichen Modellrechnungen Böen zw. Bft.9 - Bft.11 zu erwarten (75 - 117 km/h), mit einzelnen Orkanböen (>118 km/h). Im Flachland weht der Wind ebenfalls frisch, Böen erreichen Bft. 8 - 10 (62 - 102 km/h), in Einzelfällen auch 11 (102 - 117 km/h). Mit vorhandener Schneedecke in den Hochlagen kann das (massive) Schneeverwehungen hervorrufen. Mit Windphase 1 will ich nur eine Unterscheidung treffen zwischen dem Windfeld in der 1. Tageshälfte und der Windthematik im Trogbereich (mehr dazu im nächsten Absatz).

    ACHTUNG ! Die "versteckte Gefahr" ist meiner Meinung nach die Kaltfront sowie der nachfolgende Trogbereich. Begründung: Im Vorfeld von "Joachim" werden recht milde Luftmassen herangeführt, während auf der Rückseite kalte Luftmassen polaren Ursprungs zu finden sind. Die ThetaE in der "warmen" Luftmasse, die durch die anhaltende Westwetterlage der Vortage noch gut durchmischt ist und keine Kaltluftreservoirs zugelassen hat, liegen zw. 20 und 30°C. Gleich dahinter sinkt aber kalte Luft aus großen Höhen herunter. Das diese Mischung "giftig" sein könnte, dürfte auch dem Laien klar sein (schwarzer Bereich in der Karte). Die Frage ist , wie sich das dann natura darstellen wird. Neben schauerartigen Niederschlägen, Graupel, Hagel, Blitz und Donner könnten dann durch die entstehende Labilisierung Böen besser heruntergemischt werden. Das bedeutet, auch im Tiefland können -eng begrenzt- orkanrtige oder Orkanböen auftreten. Für das Bergland gilt gleiches. Hier ist zudem der Niederschlag mit sinkender Schneefallgrenze wieder in der festen Form zu finden.

    Der hinter der Kaltfront folgende Trog zeigt schon in den letzten Modellläufen ein nochmaliges Aufleben der Böenmaxima -> Windphase 2. Ich möchte aufgrund der Erfahrung vergangener Lagen meinen, hier sind noch eineige Böenmaxima drin. Bei Schauern/Gewittern ist mit Starkregen, dichten Schneefall im Bergland, Graupel und Hagel zu rechnen. Dann kann sich auch im Tiefland eine erste weiße Decke bilden!

    Weitere Windanmerkung auf Hinweis von Mathias: In dem Lee der Gebirge können ebenso Böen heruntergemischt werden, was sich nördlich des Thüringer Waldes bemerkbar machen könnte!

    In der Nacht zum Samstag fallen die Niederschläge wohl bis ins Flachland als Schnee. Der Wind wird erst in der 2. Nachthälfte langsam nachlassen.

    FAZIT: Je weiter nördlicher das Tief zieht, umso stärker der Wind, je weiter südlicher, umso weniger Wind. In den Hochlagen durchaus Unwettersituation in Verbindung mit Schneeverwehungen durch entsprechende Böen. Kaltfrontdurchgang und Trogbereich nicht unterschätzen wg. herabgemischter Böen! Süden des Landes hohe Niederschlagsmengen möglich, in den Hochlagen erhebliche Verkehrsbehinderungen durch Verwehungen + Glätte möglich. Windböen Tiefland im stürmischen bis schweren Sturmbereich, Einzelfälle darüber, Bergland Sturm bis orkanartiger Bereich, Einzelfälle darüber. Am Samstag Wetterberhuhigung.

    Jetzt heißt es nur noch abwarten, wie sich die Lage im Nowcast entwickelt. Die Möglichkeiten nach oben und unten sind immer noch offen!

    Markus

    Einmal editiert, zuletzt von Jonas (29. April 2013 um 09:35)

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  • Mathias
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    • 15. Dezember 2011 um 21:37
    • #3

    Es dürfte weiterhin bei einem Windmaximum auf einer Linie Frankreich-Baden-Würrtemberg-Bayern bleiben. Zum Teil habe ich gerade Windspitzen um 65 KT gesehen. Da werden wohl einige Bäume umfallen.

    Cosmo_DE von 18 UTC zeigt folgendes im 3 Stunden Abstand:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Thüringer Wald +Lee, Werratal sowie Vogtland rauf Richtung Leipzig wohl mit den höchsten Werten.

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  • Mathias
    Gast
    • 15. Dezember 2011 um 21:53
    • #4

    Noch schnell ein SAT-Bild

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    EDIT Markus: "Joachim" ist das "fette" Wolkenband, was gerade vom Atlantik rein kommt!
    EDIT Mathias: "Das stimmt, ihr könnt' ihm glauben!

    Flugplatzmeldungen aus Frankreich:

    LFBH La Rochelle Aeroport METAR LFBH 152030Z AUTO 23028G44KT 9999 BKN032 BKN042 OVC050 14/10 Q1008= 44 Knoten Spitze

    LFRB Brest METAR LFRB 152030Z 23037G52KT 3000 RA BR OVC008 12/12 Q0992 TEMPO 3000 RADZ BKN003= 52 Knoten Spitze

    LFRH Lann Bihoue METAR LFRH 152030Z AUTO 24033G49KT 2400 -RA BR OVC009/// //////TCU 12/12 Q0997= 49 Knoten Spitze

    usw:

    LFRL Lanveoc Poulmic METAR LFRL 152030Z AUTO 23032G48KT 2300 -RA BR BKN007/// OVC014/// //////TCU 13/12 Q0993=
    LFRN Rennes METAR LFRN 152030Z AUTO 22021G32KT 7000 RA BKN015 BKN020 BKN032 12/10 Q0998=
    LFRO Lannion/Servel METAR LFRO 152030Z AUTO 21022G34KT 4900 RA BR OVC013 12/11 Q0992=
    LFRQ Quimper METAR LFRQ 152030Z AUTO 23028G44KT 190V260 2600 RA BR OVC007/// //////TCU 12/11 Q0994=
    LFRS Nantes METAR LFRS 152030Z 24020G32KT 210V270 6000 -RA BKN011 OVC025 12/11 Q1003 BECMG 24030G45KT=
    LFRT St.Brieuc METAR LFRT 152030Z AUTO 22019G30KT 8000 RA FEW016/// SCT036/// BKN045/// //////TCU 11/10 Q0993=
    LFRZ Saint Nazaire METAR LFRZ 152030Z AUTO 24031G49KT 5000 -RA BR BKN015 BKN021 OVC026 13/11 Q1001=

    Zum Dekodieren bitte hier klicken

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    • 16. Dezember 2011 um 06:08
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Lageupdate 16.12.2011, 06:00 Uhr

    Die letzte Ruhe vor dem Sturm: Auf den Berggipfeln im Süden Deutschlands frischt der Wind mehr und mehr auf (Zugspitze Böe 144 km/h, Feldberg 104, Brocken 101 km/h), ebenso im Tiefland. Das umfangreiche Niederschlagsgebiet erreicht gerade den Südwesten Thüringens. Der Luftdruck fällt weiter, landesweit um 05:00 Uhr zwischen 5 und 7 hPa in den letzten 3h, im Westen Deutschlands sogar zwischen -10 und -14 hPa innerhalb der von 2 bis 5 Uhr!

    Joachim hat mittlerweile in Frankreich das Land erreicht (bei Calais) mit einen Druck von 972 hPa, der noch weiter sinkt!
    EDIT: Grafik entfernt

    Den Rest gilt es weiter zu verfolgen. Deutschland sollte der Kern in den kommenden 2-3, max. 4h erreichen.

    Einmal editiert, zuletzt von Jonas (29. April 2013 um 09:34)

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    • 16. Dezember 2011 um 12:15
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    • #6

    Eindrücke aus Südthüringen am Freitagmorgen

    [video]

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    Ab Ilmenau Übergang von Regen in Schneeregen, hinter der AS Geraberg/Geschwenda durchgehend Schnee. Ab Oberhof schneebedeckte Fahrbahn, nach Süden immer schlimmer werdend. Habe dann auf der A73 Suhl-Friedberg gedreht. Sehr starke Böen mitunter, besonders an den freien Lagen der Talbrücken (2. Foto).

    Mehr Bilder in Thüringens größter Wetterbildergalerie

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    • 16. Dezember 2011 um 13:14
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    Lageupdate 16.12.2011, 13:15 Uhr

    Bisherige Spitzenböen in km/h:

    • Schmücke (DWD) 90
    • Schleiz (DWD) 79
    • Oberpörlitz/IK (privat) 74,6
    • Neuhaus/Rwg (DWD) 72
    • Eisenach (DWD) 68
    • Erfurt/EDDE (DWD) 65
    • Oberhof (MM) 59
    • Apolda (MM) 52

    Quelle: DWD, MM, privat

    10:30 Uhr "Joachim" mit "Auge" über dem Westen, selten so gesehen:

    Quelle: WetterOnline Mitgliederbereich

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  • Mathias
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    • 16. Dezember 2011 um 17:18
    • #8

    Eine Schönheit wollt' er werden, ein hässlich' Entlein wart er geworden ^^

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  • Ronny F.
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    • 16. Dezember 2011 um 17:45
    • #9

    Hier ein Bild vom Chasingpoint in Mörsdorf. Blickrichtung Leuchtenburg ( Westliche Himmelsrichtung ). Im Hintergrund ist ein aufziehender Schneeregenschauer zu sehen. Zu diesen Zeitpunkt war an meinen Beobachtungsstandort noch eine Temperatur von 9 °C zu messen.

    [video]

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    4 Mal editiert, zuletzt von Ronny F. (16. Dezember 2011 um 18:17)

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    • 16. Dezember 2011 um 18:11
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    • #10

    Lageupdate 16.12.2011, 18:00 Uhr

    Überblick über die Schäden

    • Durch Schnee und Windböen von Heute Morgen bis in die Mittagsstunden Verkehrsprobleme besonders in Südthüringen. Zahlreiche Unfälle, querstehende LKW. Letztere blockierten besonders Straßen im Raum Sonneberg sowie der B281 zwischen Saalfeld und Neuhaus/Rwg.
    • In Mönchsberg (SON) rutschte ein mit 15 Kindern bestzter Schulbus gegen eine Mauer. Zum Glück keine Verletzten.
    • Bei Luisenthal (GTH) prallte ein PKW gegen das Schild eines Räumfahrzeuges.
    • Bei Ohrdruf (GTH) kippte der Anhänger eines LKW um.
    • Umgestürzte Bäume wurden aus dem LK Saalfeld - Rudolstadt (Hochlagen) sowie Sonneberg und Schmalkalden - Meiningen gemeldet.
    • Bis 18:00 Uhr sind keine weiteren Schäden bekannt.

    VIDEO-UPDATE
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    [/video]
    Nach dem Chaos vom Morgen, die vorläufige Entwarnung für die teils chaotischen Verhältnisse im Süden. Meine Strecke von Heute Früh bin ich nochmal abgefahren. Sämtliche Fahrbahnen sind freigeräumt, egal ob Autobahn, Bundes- oder Landstraße. In den Hochlagen hat sich die Schneedecke gehalten, doch taut sie schon wieder wegen der milden Luft an. Von den Dächern rutschten kleinere Schneebretter hinab, auf einigen Fahrbahnsenken sammelte sich das Wasser. So z.B. in Oberhof:

    Weitere Eindrücke in Thüringens größter Wetterbildergalerie

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    • 16. Dezember 2011 um 19:55
    • Offizieller Beitrag
    • #11

    Böen - Übersichten in km/h

    Quellen: DWD, MM, privat

    Überblick 17:00 Uhr

    • Schmücke 90
    • Neuhaus 86
    • Erfurt/EDDE 83
    • Masserberg 81
    • Weberstedt/Hainich 78
    • Hermsdorf 78
    • Apolda 70
    • Rudolstadt 70
    • Gotha 70
    • Sonneberg/Neufang 69
    • Kaltennordheim 67
    • Weimar 61

    Überblick 18:00 Uhr

    • Erfurt/Bindersleben 94
    • Neuhaus 94
    • Schleiz 91
    • Masserberg 87
    • Artern 83
    • Schmücke 83
    • Eisenach 79
    • Gotha 78
    • Oberhof 78
    • Weimar 76
    • Kaltennordheim 72
    • Rudolstadt 70

    Überblick 19:00 Uhr

    • Neuhaus 97
    • Weimar 94
    • Artern 90
    • Erfurt/Bindersleben 90
    • Schmücke 86
    • Apolda 87
    • Masserberg 87
    • Schleiz 83
    • Oberhof 81
    • Hermsdorf 80
    • Gera/Leumnitz 79
    • Altenburg 76
    • Sonneberg/Neufang 76
    • Gotha 74

    Überblick 20:00 Uhr

    • Neuhaus 94
    • Masserberg 89
    • Schleiz 83
    • Altenburg 83
    • Sonneberg/Neufang 81
    • Hermsdorf/SHK 80
    • Erfurt/Bindersleben 79
    • Gera/Leumnitz 79
    • Schmücke 76
    • Artern 72

    Überblick 21:00 Uhr

    • Altenburg 81
    • Sonneberg/Neufang 80
    • Masserberg 80
    • Erfurt/Bindersleben 79
    • Oberhof 78
    • Weimar 78
    • Hermsdorf/SHK 76
    • Neuhaus/Rwg 76
    • Schmücke 72
    • Gera/Leumnitz 72
    • Kaltennordheim 70

    Überblick 22:00 Uhr

    • Altenburg 83
    • Hermsdorf/SHK 80
    • Weimar 74
    • Erfurt/Bindersleben 72
    • Schleiz 72
    • Masserberg 70
    • Sonneberg/Neufang 69
    • Artern 68
    • Neuhaus 68
    • Gera/Leumnitz 68
    • Oberhof 67

    Die Stundenüberblicke werden erstmal nicht weiter fortgeführt.

    Spitzenböen in km/h + 24h - Niederschlag in l/m² der privaten Stationen

    Kahla (SHK)..................99,0 / 1,6
    Oberpörlitz (IK)..............92,3 / 11,9
    Blankenhain (AP)............80,3 / 3,8
    Oßmannstedt (AP)..........75,6 / 2,9
    Artern........................70,8 / 7,4
    Hirschberg (SOK)...........68,8 / 14,5
    Gräfenroda (IK).............68,0 / 26,8
    Weißenborn (SHK)..........65,1 / 3,6
    Gangloffsömmern (SÖM)...60,0 / 6,7
    Schönstedt (UH).............58,9 / 13,0
    Leinefelde....................57,5 / 14,8
    Gefell (SOK)..................51,8 / 5,2
    Gerblingerode (EIC).........47,2 / 14,3
    Jena Institut.................47,0 / 2,1
    Heiligenstadt................44,0 / 23,4
    Sonneberg...................45,1 / 10,6
    Gera..........................44,8 / 1,3
    Kyff-Denkmal................43,7 / 0,6
    Bad Salzungen (WAK).......31,6 / 12,9
    Thimmendorf (SOK)........30,6 / 1,4
    Bürgel (SHK).................26,6 / 4,1
    Großer Inselsberg...........- / 15,2
    Nitschareuth (GRZ).........- / 3,6
    Jena FH......................- / 2,9
    Frankenheim (SM)..........- / 22,4
    Sömmerda...................- / 3,1
    Rauenstein (SON)...........- / 10,4
    Behringen (WAK)............- / 6,9

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    • 16. Dezember 2011 um 20:39
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    • #12

    Da ich es zeitlich nicht mehr schaffe zu schreiben, was in den kommenden Stunden noch passiert, nutze ich mal STRG+C:

    Zitat


    WARNLAGEBERICHT für Thüringen

    ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
    am Freitag, 16.12.2011, 20:30 Uhr

    Sturmböen, teils schwere Sturmböen. Auf den Gipfeln orkanartige Böen. Im Bergland Schnee und starke Verwehungen, sonst teils Schnee, teils Regen.

    Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 17.12.2011, 20:30 Uhr:

    Ein Sturmtief zieht über Sachsen-Anhalt Richtung Polen. Es treten Sturmböen bis 85 km/h, teils schwere Sturmböen bis 100 km/h auf, in den Kammlagen orkanartige Böen um 110 km/h. Oberhalb 800 m gilt eine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen. Nachts breitet sich leichter bis mäßiger Schneefall weiter ostwärts aus, der teils bis ins Tiefland fällt. Es gilt für Höhen ab 600 m eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall und starken Schneeverwehungen! Auch sonst muss teils bis in tiefe Lagen mit Glätte durch Schneematsch gerechnet werden, wobei Mengen um 3, im Westen Thüringens teils um 8 cm Neuschnee in 6h erwartet werden. Die Sturm- und Niederschlags-Situation hält noch bis in die zweite Nachthälfte an.

    Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 17.12.2011, 04:30 Uhr
    Deutscher Wetterdienst, Regionalzentrale Leipzig, Helge Tuschy

    Alles anzeigen
    Zitat

    Synoptische Übersicht - Kurzfrist
    ausgegeben am Freitag, den 16.12.2011 um 18 UTC

    Markante Wettererscheinungen:
    Verbreitet schwere Sturmböen im Süden und zum Teil auch in der Mitte, auf höheren
    Berggipfeln Böen bis Orkanstärke. Außerdem im Bergland Schneefall und Schneeverwehungen,
    teils unwetterartig.

    Synoptische Entwicklung bis Montag 12 UTC
    -------------------------------------------------------------
    Aktuell ... wird Deutschland von einem Sturmtief überquert, dass sich von der Mitte
    Deutschlands zur unteren Oder verlagert und bis Samstagfrüh Nordwestpolen erreicht. Dieses
    Tief bildet sich zusehends in der Höhe ab, d.h., Deutschland gelangt in den Bereich des
    aus dieser Entwicklung resultierenden Troges.

    Besonders an der Südflanke dieses Tiefs treten noch schwere Sturmböen, in exponierten
    Berglagen auch Böen bis Orkanstärke, auf. Im Bereich des Tiefzentrums tritt vorübergehend
    eine Wetterberuhigung auf. Rückseitig liegen die Böen bisher unter den Erwartungen. Als
    Ursache hierfür ist das Zurückbleiben der labil geschichteten maritimen Polarluft zu
    sehen. Im Analysekonzept wurde dies anhand von zwei Kaltfronten verdeutlicht. Wenn die
    Polarluft schließlich das Vorhersagegebiet erreicht, ist das Tief weg und der Gradient
    dann aufgefächert. Somit sollten dann in den westlichen Teilen Deutschlands abgesehen
    vielleicht von einigen exponierten Höhenlagen ansonsten keine orkanartigen Böen mehr
    auftreten.

    In den östlichen und südlichen Teilen Deutschlands entspannt sich die Sturmlage noch
    nicht. Das Tief verlagert sich langsam zur unteren Oder und von dort weiter nordostwärts,
    so dass diese Gebiete längere Zeit im Einflussbereich eines starken Gradienten verbleiben.
    Da die Luft auch zunehmend labil geschichtet ist, muss mit einer verstärkten Böigkeit der
    Winde gerechnet werden. Mit anderen Worten: Die Unwetterwarnung vor orkanartigen /
    Orkanböen sollte im südlichen Bayern sowie im Bergland vorerst aufrecht erhalten werden.
    Dort kommt dann noch der "Plankeneffekt" hinzu.

    Für den Nordosten wäre dann eine "Hochstufung" auf Sturm- und schwere Sturmböen
    erforderlich; für die Ostseeküste ggf. eine Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen. Zudem
    kommt es an der Nordflanke des nordostwärts ziehenden Tiefs zu Schneefällen, wobei 2 bis
    8, in Teilen des orografisch gegliederten Mecklenburg-Vorpommerns bis Samstagfrüh auch
    mehr als 10 Zentimeter Neuschnee möglich sind. Im Zusammenspiel mit dem dort
    auffrischendem Wind drohen Schneeverwehungen.

    In den westlichen Gebieten muss weiterhin mit Böen bis Sturmstärke gerechnet werden. Teils
    erfolgt auch dort (aufgrund der zunehmenden Labilität) wieder eine Verstärkung der Böen.
    Dieser Prozess hat an der Nordseeküste bereits eingesetzt und wird alsbald auch die
    Regionen im Nordwesten abseits der Küste erfassen.

    Als weiteres Warnelement ist der Dauerregen zu nennen. Mit der auf der Rückseite des
    Sturmtiefs einfließenden maritimen Polarluft sinkt die Schneefallgrenze bis in mittlere
    und bis Samstagfrüh in tiefere Lagen, so dass hinsichtlich Dauerregen ab dem späten Abend
    kein Handlungsbedarf mehr besteht.

    In Hochlagen, später zum Teil auch in mittleren Lagen, sind bis Samstagfrüh 10 bis 15, in
    exponierten Staulagen bis 20 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Im Zusammenspiel mit dem
    böigem Wind mit schweren Sturmböen und zum Teil auch orkanartigen Böen treten
    Schneeverwehungen auf. Entsprechende Warnungen sind aktiv.
    Dort, wo in der kommenden Nacht eine Wetterberuhigung auftritt und vielleicht noch der
    Himmel aufklart, kann es gefährliche Glätte durch überfrierende Nässe geben.

    Samstag ... setzt sich im Bereich des breiten Troges, der von dem einstigen Sturmtief
    ausgehenden Trog labil geschichtete maritime Polarluft durch. In dieser Luftmasse sind
    wiederholt Schneeregen- und auch bis in tiefere Lagen Schneeschauer zu erwarten, die auch
    mit kurzen Gewittern einhergehen können.

    Das auch im Bodendruckfeld noch vorhandene Sturmtief erreicht dann die Gdansker Bucht. An
    dessen Westflanke bleibt ein kräftiger Gradient bestehen, so dass in den östlichen
    Gebieten noch stürmische Böen auftreten. Im Nordosten und im Bergland treten noch
    Sturmböen auf, an der Ostseeküste und im Bergland sind noch schwere Sturmböen und anfangs
    in exponierten Lagen auch orkanartige Böen möglich.

    An den Nordseiten der Mittelgebirge und auch der Alpen kommt es staubedingt zu zeitweisen
    Schneefällen. Dabei sind durchaus um 5, in exponierten Staulagen bis 10 Zentimeter
    Neuschnee möglich.

    Größere Auflockerungen sind durchaus im Lee der Mittelgebirge vorstellbar; vorübergehend
    kann dort auch die Sonne hervorkommen.

    Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 2 bis 6 Grad. In den Hochlagen der Mittelgebirge
    herrscht auch tagsüber leichter Dauerfrost.

    In der Nacht zum Sonntag verlagert sich das o.g. Sturmtief unter geringfügiger
    Abschwächung in den Raum Gotland. Der von diesem Tief ausgehende Trog wird von
    kurzwelligen Sekundärtrögen umlaufen, die bei der weiterhin labilen Schichtung
    (Temperaturen im 500 hPa-Niveau unter -35 Grad) eine gewisse konvektive Aktivität aufrecht
    halten. Hierdurch kommt es zu weiteren schauerartigen Schneeregen- oder Schneefällen. Im
    Norden, Nordwesten und im Süden in tieferen Lagen überwiegt dabei die flüssige Phase. Im
    Bergland kann es durchaus einige, in Staulagen bis etwa 10 Zentimeter Neuschnee geben.

    Modellvergleich und -einschätzung
    ----------------------------------------------------------------
    Die verfügbaren Modelle zeige alle eine ähnliche Entwicklung. Synoptisch relevante
    Unterschiede lassen sich nicht ableiten.

    Nach allen Prognoseverfahren konzentrieren sich die stärksten Böen in den kommenden
    Stunden auf Süddeutschland. Ab der zweiten Nachthälfte ist die Ostseeküste (von
    Mecklenburg-Vorpommern) verstärkt im Auge zu behalten - mit der weiteren Verlagerung des
    Sturmtiefs nach Nordosten können dort noch orkanartige Böen auftreten, die eine
    entsprechende Warnung erforderlich werden lassen. COSMO-DE EPS liefert hierfür durchaus
    Hinweise.

    In den Mittelgebirgen sind staubedingt kräftige Schneefälle zu erwarten. Unter
    Vernachlässigung des "Sackens" der Schneedecke sind bis Montagabend 10 bis 20, in
    exponierten Staulagen (Schwarzwald, Allgäu). Auch mehr als 30 Zentimeter Neuschnee
    vorstellbar. Bemerkenswert ist die "Spur" an Neuschnee, die das o.g. Sturmtief
    hinterlassen soll. Hier werden in einem breiten Streifen von nördlichen Niedersachsen bis
    nach Vorpommern 5 bis 20 Zentimeter Neuschnee simuliert. Aktuell tritt in dieser Region
    mäßiger Schneefall auf. Im Nordosten wären demnach verbreitet mehr als 5, über dem
    orografisch etwas gegliederten Mecklenburg-Vorpommern auch mehr als 10 Zentimeter
    Neuschnee zu erwarten. Bei entsprechender Windgeschwindigkeit besteht zudem die Gefahr von
    Schneeverwehungen - auch weit abseits der Mittelgebirge.

    Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
    Dipl. Met. Thomas Schumann

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    Warnlagebericht Unwetterzentrale

    VORHERSAGE FÜR DEUTSCHLAND

    Am Freitagabend sind besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands weiter bis in tiefe Lagen orkanartige Böen, vereinzelt auch Orkanböen möglich. In den südlichen Mittelgebirgen drohen Orkanböen bis etwa 150 km/h, auf den höchsten Alpengipfeln auch darüber. In Norddeutschland ist mit einzelnen Sturmböen zunächst aus Nordost, später aus Nordwest zu rechnen. Der kräftige Regen erreicht auch den äußersten Osten und Nordosten. Die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen liegt anfangs noch bei 900 bis 1200 Metern, auf der Rückseite des Tiefs sinkt sie aber rasch wieder auf unter 500 Meter ab und es folgen weitere schauerartige Niederschläge. In einem Bereich vom nördlichen Nordrhein-Westfalen über Niedersachsen bis nach Mecklenburg schneit es gebietsweise bis in tiefe Lagen. Es ist gebietsweise mit Überschreiten unser Warngrenzen für Regen und Schnee zu rechnen. Im höheren Bergland kommt es auch zu starken Schneeverwehungen. Im Süden sind vereinzelt auch Gewitter möglich. An einigen Bächen und kleinen Flüssen im Westen und Südwesten des Landes besteht die Gefahr von Hochwasser. Abends nimmt der Wind dann von Westen nach Osten fortschreitend ab.

    In der Nacht zum Samstag muss im Osten und Südosten noch mit schweren Sturmböen, örtlich auch mit orkanartigen Böen gerechnet werden. In den östlichen Mittelgebirgen und den Alpen kommt es anfangs noch zu Orkanböen. Es treten weiterhin schauerartige Niederschläge auf, die im Norden und Nordosten gebietsweise auch als Schnee oder Schneeregen fallen können. Ansonsten fällt in tiefen Lagen zumeist Regen oder Schneeregen, ab 300 bis 500 Metern zunehmend Schnee. In den Staulagen der Mittelgebirge kommt einiges an Neuschnee zusammen und in den Hochlagen besteht weiter die Gefahr von Schneeverwehungen und Schneebruch. Zum Morgen lassen die Niederschläge etwas nach. In vielen Landesteilen kann es zu Glätte durch Schnee, Schneematsch oder auch gefrierende Nässe kommen.

    Am Samstag bleibt es sehr wechselhaft und es ziehen gebietsweise Schauer durch, teils mit Schnee oder Graupel, oberhalb von etwa 400 Metern fällt durchweg Schnee. Vor allem an der Nordsee sind vereinzelt auch Gewitter möglich. Am Alpenrand kann es auch längere Zeit schneien. Oberhalb von etwa 400 bis 500 Metern stellt sich Dauerfrost ein und es kann zu Schneeverwehungen kommen. Es weht mäßiger, bevorzugt in Schauern in Böen auch starker bis stürmischer Wind aus Nordwest bis West. An der Nordsee sowie im Bergland sind weiterhin Sturmböen möglich. Verbreitet muss mit Glätte durch Schnee und Eis gerechnet werden.

    Thomas Sävert
    Dieser Lagebericht wurde am 16.12.2011 um 18:39 Uhr ausgegeben.

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    Wohnort
    Weimar
    Landkreis/Stadt
    Weimar
    • 17. Dezember 2011 um 12:39
    • Offizieller Beitrag
    • #13

    Was die Entwicklung von "Joachim" angeht, gab es schon einig Highlights meiner Meinung nach im SAT zu sehen.

    Hier eine Auswahl:

    Während der Vertiefung auf dem Weg nach Frankreich. Das lange, scharfe Wolkenband sticht klar heraus. Hier dürfte der Jet "sichtbar" sein (?):

    Am Vormittag dann ein richtiges Auge über NRW:

    Interessant auch, welch langes Wolkenband er hinter sich her zog:

    Quelle jeweils EUMETSAT

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