- Offizieller Beitrag
Eine schleifende Kaltfront sorgt heute Nacht über dem mitteldeutschen Raum für Starkregen und Gewitter, teils mit Unwetterpotential.
Dazu aus der meteoreoligischen Kurzfrist des DWD: https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/…rist_frueh.html
"Auf der kalten Seite fallen länger anhaltende, teils gewittrig durchsetzte Regenfälle, die bei PPW's um 35 mm und strömungsparalleler Verlagerung leicht warnwürdige Mengen zwischen 20 und 40 l/qm binnen weniger Stunden produzieren können. So sieht es auch der Großteil der Modelle. In der ersten Nachthälfte wäre noch Bayern betroffen, in der 2. Nachthälfte verlagert sich der Starkregen in den Osten Deutschlands. Sind eingelagerte Gewitter mit im Spiel, sind auch Unwetter nicht ausgeschlossen"
Einschätzung von Oscar Ritter via Discord:
"Kurzer Vergleich von einem älteren D2 Lauf (03.09. 12z, oben) und dem Aktuellen (04.09., 06z, unten):
Sah mal aufregender für Franken aus.... Das Timing der Randtröge hat sich gegenüber den spannenden Läufen von gestern doch etwas verschoben und ein erster Randtrog ohne eigene Gewitterentwicklung (siehe Radar im Südwesten) verschiebt die Konvergenz bereits zu weit nach Bayern rein. Damit wird auch die Leetiefentwicklung und das Einfließen von bodennahem Ostwind direkt an den Alpen abgeschwächt, ist aber näher an den Alpen auch im D2 06z von heute noch da. Entsprechend wird nun verstärkt ein Cluster direkt am bayerischen Alpenrand gerechnet, weniger eine Drucklinie + Vorlaufende Optionen aus Baden-Württemberg.
Wer es in Bayern probieren möchte, sollte sich auf jeden Fall an der Konvergenz und der Stärke des Ostwindes davor orientieren"

