Dimensionslose Einheit der Radarreflektivität, die das logarithmische Leistungsverhältnis (in dB (Dezibel)), bezogen auf den Radarreflektionsfaktor Z angibt. Der Wert von Z ist eine Funktion der Radarimpulsenergie, die von einem Ziel zurückgeworfen und als Signal (bzw. Echo) detektiert wird. Höhere Werte von Z (und dBZ) bedeuten daher höhere Energiereflektion durch das Ziel. Die reflektierte Energiemenge hängt normalerweise mit der Niederschlagsstärke zusammen, somit zeigen höhere dBZ-Werte von Niederschlagsgebieten gewöhnlich höhere Niederschlagsraten an.
Allerdings können andere Faktoren die Reflektivität beeinflussen. So etwa die Ausdehnung des Radarstrahls [der so genannte Öffnungswinkel], die Art des Niederschlags, die Tropfengröße oder etwa "Ground Clutter". Manche Radargeräte können geringe Reflektivitäten bis -32 dBZ nahe dem Radarstandort wahrnehmen, aber merklicher (messbarer) Niederschlag wird normalerweise durch Reflektivität um 15 dBZ oder mehr angezeigt. Werte von 50 dBZ oder darüber treten normalerweise nur bei heftigen Gewittern, evtl. mit Hagel auf. Allerdings gibt es, wie bei den meisten anderen Messgrößen auch, keine zuverlässigen Schwellenwerte, die das tatsächliche Vorhandensein von Hagel oder Unwettererscheinungen in einer bestimmten Situation sicher angeben.