In Carlsbad treffen die Teams wieder aufeinander. Die Jagd geht in New Mexico weiter, wo uns abends bei Lovington eine eindrucksvolle Licht- und Blitzshow geboten wird.

Unsere Strecke am 01.06.2019: 484 km

Heute schreibt: Christoph. Nachdem wir uns in Amarillo einquartiert hatten, ließen wir den Abend entspannt ausklingen, während uns noch ein schwaches MCS überquerte. Am nächsten Morgen ging es weiter nach New Mexiko, genauer nach Roswell. Dem einen oder anderen wird der Ortsname etwas sagen. Dort gab es im Juli 1947 einen "Zwischenfall" mit einem UFO und die Stadt somit weltbekannt. Dieses Thema ist in der Stadt allgenwärtig, man wird am Ortseingang direkt von einer fliegenden Untertasse begrüßt.

Daher strebten wir auch am folgenden Tag (Samstag) einen Besuch im hiesigen 'Museum and "Research" Center' an, wo die Geschehnisse auf amerikanische Art und Weise aufbereitet wurden.

Im Anschluss ging es südwärts Richtung Carlsbad, wo wir wieder auf die Thüringer Chaser stießen. Von dort aus wurden die umliegenden Berge aufgesucht, in denen sich bereits erste Gewitter gebildet hatten, welche aber durchweg hochbasig waren. Während sich die zuerst angefahrene Zelle nach kurzer Zeit wieder auflöste, entwickelte knapp südlich ein vielversprechendes Gewitter mit visuellen stattlichen Hagelkern.

Auf der kurzen Anfahrt zu dieser querten wir die zurückliegende Hagelspur dieses Gewitters, welcher bis zu 4cm große Körner und Hagelansammlungen enthielt. Diese Zelle verfolgten wir schließlich nach Osten, wo sie auf ihrem Weg auch noch abseits des Niederschlagskerns mit Hagelkörnern und Blitzen um sich warf.

Die Verfolgunsjagd streckte sich bis nach Lovington, wo sich das Hagelgewitter schließlich mit letzten Blitzen im Sonnenuntergang auflöste. In Hobbs bezogen wir dann auch Quartier für den morgigen Tag.

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