Beiträge von Marco

    Sehr schöne Ergebnisse in der Tat.
    @Alex-Jena Das Panorama vom Drachenschwanz? War das die Situation, wo du in die Sträucher geklettert bist? Astrein, wie du das Motiv freigestellt hast!


    Wir brauchen mal einen Rahmen, um Bilder gemeinsam zusammen zu diskutieren, finde ich.
    Können wir ja gern mit dem Workshop verbinden oder hier einen Threat "Bilderdiskussion" erstellen, wo immer ein aktuelles Bild besprochen wird, jeder seine Eindrücke/Empfindungen schildert und Kritik wie auch Lob äußert :). Wie denkt ihr darüber?


    LG Marco

    Hallo Leute,


    Gestern früh fuhren Luise, Ronny, Alex, Stephan und ich nach Drognitz am Hohenwarte-Stausee, um gemeinsam mit dem dazustoßenden Carsten den Sonnenaufgang zu fotografieren.
    Nachdem ich zunächst von Stephan & Alex freundlicherweise um 3:20 Uhr geweckt wurde :grins erfuhr ich unterwegs, dass Carsten nahe unseres Treffpunkts einen Wildunfall abwickeln musste :panik . So begann der Tag schon mal abenteuerlich... Aber wendete sich anschließend zum Guten. Unterwegs sahen wir bereits, dass Nebel im Tal des Stausees lag - ich war glücklich, da ich ein wenig darauf spekuliert hatte. Als die Sonne nach 5:20 Uhr aufging, fanden wir schöne Standpunkte am Steilhang über dem Stausee. Jeder suchte sich eigenständig spannende Perspektiven. Ronny zum Beispiel stieg weiter hinauf und blickte über die gesamte Nebellandschaft, während alle anderen etwas tiefer am Hang auf das Wasser mit der "Drachenschwanz"-Schleife blickten.




    Stephan mit seinem neuen, schon jetzt geliebten Tamron 150-600er. Auch Tierfotografie hatte an diesem Tag große Anteile.


    Wir unterhielten uns über sinnvolle Einstellungen an der Kamera, bestimmte Perspektiven und dergleichen mehr. Der Rahmen als Fotowanderung mit improsivierten Workshopanteilen hat mir persönlich sehr gefallen. Freu mich schon darauf, gemeinsam mit RonnyEF im Herbst dann schließlich den "richtigen" Workshop für Euch abzuhalten.


    Nach dem Sonnenaufgang bis etwa 11:30 Uhr stand alles unter dem Stern "die perfekte Perspektive" auf den Drachenschwanz finden... sukzessive fuhren und erwanderten wir dabei verschiedene Standorte.
    Bin begeistert, dass alle so interessiert dabei waren, auch wenn die weiteren Standpunkte leider meist zugewuchert waren.




    Danach ging es dann zur Staumauer, wo wir erst einmal eine Pause machten und uns stärkten.


    Um 12 Uhr dann der Start Richtung Pumpspeicherbecken (eine 8km Wanderung).


    Polfilter-Wetter:


    Carsten, der an der Staumauer im Pumpspeicherwerk arbeitet, erzählte uns etwas über die Technik - Danke dafür!


    Füße hoch - Wochenende!



    Auf dem Rückweg dann wieder einige Tierbegegnungen:


    Eichhörnchen-Chasing


    Ein wirklich farbenfrohes Tagpfauenauge:


    Zum Schluss begegneten Carsten, Ronny und Stephan noch einer wirklich seltenen - weil bedroht und sehr versteckt lebenden - Schling- bzw. Glattnatter.
    Diese vielfach mit der giftigen Kreuzotter verwechselte, völlig harmlose Natter schlängelte sich gemütlich über den Kiesweg hinüber zu ihrem mit Höhlen durchzuzogenen Sonnenhang - wo sie wahrscheinlich zu Hause ist:




    Eine sehr schöne Tour war das mit Euch! Könnt gern noch Feedback geben und hoffentlich weitere Bilder zeigen :)
    Herzlich Euer Marco

    Guten Abend!
    Luise, Ronny, Alex, Stephan, Carsten und ich hatten heute einen wunderbaren Wandertag an der Hohenwartetalsperre.
    Hier ein erstes entwickeltes Bild vom fotogenen Sonnenaufgang am Drachenschwanz bei Drognitz:



    (Ebenenverrechnung über Luminanzmasken in Photoshop aus drei Belichtungen)


    Und das Making of zum Morgen:


    Mehr zum heutigen Tag kommt noch in ausführlicher Form.
    Ich hoffe auf zahlreiche Bildbeiträge - war eine super Tour mit Euch!
    LG Marco

    Hallihallo,


    Bin gestern mit Luise, Ronny und Alex nach Bayern aufgebrochen, um Superzellen zu begegnen. Das hat auch Höhe Regensburg und Straubing geklappt - wenn auch knapp! Allerdings blieb uns durch die rasante Verlagerungsgeschwindigkeit der Zellen kaum Zeit zum Fotografieren. Hier das Video:


    Und ein paar Bilder von der Straubing-Superzelle (bestens strukturiert; schadenträchtige Sturmböen durch den RFD (rückseitigen Abwind) -> gemeldet):





    Den Bericht gibt es dann von Luise, Ronny und Aley (danke fürs Filmen und Navigieren!). Ich füge da mein Resümee noch an.
    Liebe Grüße
    Marco




    EDIT BY MOD: Hier ist der Beitrag besser aufgehoben.
    EDIT BY MOD: (nochmal)... Hier ist er noch besser aufgehoben :-)

    Toller Chasingbericht. Die Reflektion sollten wir alle verpflichtend schreiben, hehe :)
    Man kann es wirklich nicht oft genug sagen. Selbst kürzeste Strecken von einer halben Stunde können mitunter bei diesen kurzlebigen bzw. unberechenbaren Zellen umsonst gefahren werden (so mir passiert). Trotz Positionierung im feuchtwarmen Ostthüringen (erschien mir vielversprechend) kam dort von den Zellen aus Sachsen-Anhalt / Sachsen in der Geraer Region nur Outflow an. Südwestlich türmten sich dann wie auf einer Kette aufgereiht die neuen Zellen auf - Outflow Boundary, kleine Konvergenz? Wer weiß ;-)
    LG Marco

    Hachja, ihr seid toll. Danke für Eure Worte und Einschätzung! Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, in einem Bundesland zu leben, in dem es so ein grandioses Storm Chasing Team gibt :) Da könnt ihr euch alle fleißig auf die Schultern klopfen!


    @KayJena ein Treffen kann nicht früh genug stattfinden. Vielleicht Sonntag?


    Übrigens noch als kleine Anmerkung: wenn ich alsbald beruflich in Sachen (Wetter-)Fotografie unterwegs bin, werde ich zunehmend weitere Strecken und somit die entsprechend spannendsten Lagen anfahren. Teils können wir da sicherlich auch zusammen unterwegs sein - das würde mich sehr freuen! Hauptsache es entsteht kein Neid, wenn ich mal wieder allein zu etwas Vielversprechendem spontan losfahren muss, um dazu Bilder in den Kasten zu kriegen (muss/möchte damit einen Teil meiner Brötchen verdienen). Die Geschichte vom Montag gab mal guten Auftrieb (lief z.B. auch im RTL Wetter) - denn so eine Selbständigkeit ist wirklich beachtlich komplex und nervenaufreibend. Selbstzweifel muss man da täglich immer wieder aufs Neue überwinden :P Versuch macht kluch...


    Herzlich,
    Marco

    Zitat

    Zum einen war es zu dem Zeitpunkt noch nicht ersichtlich, dass sich eine Shelf ausbilden würde.
    Zum anderen waren wir wahrscheinlich einfach auch langsam gefrustet: Wir hatten bei Chemnitz schon zwei mal gehalten und es war alles nur graue Brühe obwohl es laut Radar genau vor uns war; südlich von Pirna war es zwar schon recht beeindruckend, wie um uns herum der Cluster aufzog und ab und zu ein Blitz zu sehen war, aber struckturtechnisch konnte man das auch fast vergessen; dann die Baustelle auf der A13, der Regen hatte uns eingeholt und es war immer noch alles nur grauer Einheitsbrei... Da kam wie gesagt zumindest bei mir der Gedanke auf, dass es nunmal einfach an dem Tag bei der Lage so ist und vermutlich weiter nördlich auch nicht anders sein wird.
    Und wir mussten ja auch am nächsten Tag (fast) alle wieder früh raus, so dass wir uns dann für die Heimfahrt entschieden.
    Die Bautzen-Zelle hätte natürlich für mangelden Schlaf entschädigt, aber die hätten wir wie oben geschrieben vermutlich nicht mehr rechzeitig erreicht. Also ging´s durch zwei Stunden Starkregen mit zeitweiligem Aquaplaning zurück nach Hause.


    Respekt, an eben diesen Erfahrungen wächst man. Zumal es halt auch wichtig ist, mit voller Konsequenz zu sagen - jetzt reicht's für heute.
    Das habt ihr getan und damit alles richtig gemacht! :)