Beiträge von Thomas Klein

    Hallo zusammen,


    ich habe auch ein paar Eindrücke von den Gewittern heute. Ich war mal wieder Homespotten, weil es zeitlich nicht für mehr gereicht hat. Ich hatte jedoch wieder Glück, dass es vor meiner Haustüre recht gut gepasst hat!


    Nachdem der erste angedachte Spot wegen fehlender Sicht nicht geklappt hat, musste ich spontan einen anderen Ort zum Beobachten und Fotografieren suchen. Das war trotz Ortskenntnis gar nicht so leicht, da es hier sehr hügelig ist, wie einige von euch bestimmt schon leidig festgestellt haben...vor allem wenn dann auf einmal doch die Zeit davon rennt. Schließlich habe ich aber doch noch rechtzeitig einen guten Ort gefunden.


    Mein Standort war ein kleines Stückchen südlich von Tirschenreuth, genau genommen in Liebenstein. Eigentlich hatte ich schon befürchtet, die Zelle würde zu weit südlich vorbeiziehen, sie hat sich dann aber direkt vor mir intensiviert und eine schöne Böenfront mit Shelf-Ansätzen gebildet.


    16:49 MESZ


    Vor allem die Strukturen im Süden (links) waren sehr schön anzusehen.


    16:53 MESZ


    Schließlich wurde ich überrollt. Schön war zu sehen, wie der Niederschlagskern immer näher kam und die Landschaft in der Ferne immer weiter verschluckte:


    16:56 MESZ:


    Danach ging es wieder nach Hause. Nach wenigen Minuten Starkregen war alles schon wieder vorbei.


    Gruß

    Thomas der Oberpfalz

    Hallo zusammen,


    am 14.06. konnte ich unerwartet ein recht gut organsiertes Gewitter beobachten.


    Eigentlich hatte ich an diesem Tag gar nicht mehr mit einem fotogenen Gewitter gerechnet, weshalb ich Mittag, natürlich ohne Kamera, mit dem Auto zum Essen gefahren bin. Um 13 Uhr habe ich mich schließlich auf den Heimweg gemacht, wobei ich gemütlich über verlassenen Landstraßen gefahren bin, um neue Fotospots zu entdecken. Als ich schließlich an der Trausnitzer Talsperre war, vernahm ich ein erstes Donnergrollen aus dem Norden. Das Radar zeigte eine rasante Neubildung direkt vor meiner Haustüre...bloß dass ich 40km weiter südlich war.


    Ohne Erwartungen fuhr ich schließlich nach Hause. Die Südseite der Zelle war denkbar unspektakulär. Außer einer grauen Wand war nichts zu erkennen. Der Starkregen erlaubte nur ein langsames Fahren. Als ich schließlich durch den Starkregen durch war, bat sich mir in Pilmersreuth um 14:20 Uhr nachfolgender Anblick, leider nur mit dem Handy.



    Zu dem Zeitpunkt ging bei mir der Chasingmodus an und ich fuhr auf meinen Hausberg, der ein Stückchen nördlich der Zelle lag. Von dort waren die Strukturen nicht mehr sichtbar. Ob es eine Wallcloud mit Tailcloud war, wird sich nicht mehr klären lassen. Rein vom Bild sieht es schon sehr verdächtig aus. Etwas Rotation scheint auch vorhanden gewesen zu sein. Mein Standort bei dem Foto war etwa bei dem "B15" Symbol in der Mitte des Radarbildes.


    Doppler-Radarbild vom 14.06.2020, 14:10 Uhr - Tirschenreuth | Wetter von kachelmann.


    Auf meinem Hausberg zeigte sich um 14:30 Uhr schließlich eine Böenfront:



    Nachdem die Böenfront langsam hinter den Bäumen am linken Bildrand verschwand, habe ich nochmal versucht, den Standort zu verlagern, doch leider schwächte sich die Zelle zunehmend ab, sodass keine Strukturen mehr vorhanden waren.


    Danach fuhr ich schließlich von dem "5km-Chasing" nach Hause.


    Die lokale Zeitung berichtete von überfluteten Kellern und Straßen: Raum Bärnau der Unwetter-Hotspot | Onetz


    Gruß

    Thomas

    Hallo zusammen,


    nach langer Zeit habe ich mal wieder Bilder für euch. Wie ich oben schon angedeutet habe, handelt es sich nicht direkt um ein Chasing, sondern viel mehr kam das Gewitter zu mir.


    Ich war auf dem Weg aus der Oberpfalz nach Hause. Nachdem auf den Autobahnen, insbesondere der A9 von Nürnberg nach München sehr viel Stau war, habe ich die Autobahn umfahren. Dabei konnte ich aus dem Auto 2 Bilder machen.
    Mein erstes richtige Gewitter dieses Jahr hatte eine schöne [definition=8,3]Basis[/definition] und einen klar abgegrenzten Niederschlagskern. Das Foto ist leider nicht überragend.



    Etwas weiter gab es noch einen schönen Lichteffekt. Die Sonne hat durch eine Wolkenlücke gescheint und wohl von hinten auf einen Regenvorhang gescheint. Leider hat das Handy auf die Scheibe fokusiert, vorenthalten will ich das Foto aber trotzdem nicht.



    Interessant wurde es dann aber auf der A99 bei der Ausfahrt Hohenbrunn. Dort habe ich auffällige Strukturen erkannt und bin einfach mal abgefahren. Es zeigte sich, dass es eine gute Entscheidung war, denn daraus hat sich wenige Minuten später eine schöne [definition=14,0]Böenfront[/definition] entwickelt.
    Das erste Bild um 19:32 Uhr:



    19:36 Uhr:



    19:37 Uhr



    Um 19:40 Uhr zeigten sich teils laminare Strukturen in der [definition=14,0]Böenfront[/definition].



    Ich habe von der [definition=14,0]Böenfront[/definition] ein kurzes Zeitraffer gemacht:




    Um 19:47 Uhr gab es noch ein schönes Whales Mouth.



    Hier noch ein kurzes Zeitraffer des Whales Mouths:



    Danach hat es zu Tröpfeln begonnen und ich bin ins Auto geflüchtet und habe mich entspannt überrollen lassen.


    Viele Grüße,
    Thomas

    Hallo zusammen,


    gestern, am 31.08., hat sich die wahrscheinlich letzte vernünftige Gewitterlage angedeutet. Zu den genauen Werten kann ich nicht viel sagen, Südbayern befand sich auf jeden Fall auf der vorderseite eines Langwellentroges und die Modelle haben ordentliche Gewitteraktivität gerechnet. Um 9:40 Uhr waren erste Zellen in der Bodensee Region entstanden, welche sich 1:1 mit dem Rapid HD Modell gedeckt haben. Das Modell hat für diese Zelle einen vielversprechenden Verlauf berechnet.


    Nachdem die Konvergenz allerdings schneller durchgezogen ist als berechnet und somit auch Bewölkung in Südost-Bayern die Einstrahlung ab dem späten Vormittag zunehmend verhindert hat, haben wir uns entgegen der Modelle für Oberösterreich als Zielgebiet entschieden. Dort wurde die beste Luftmasse berechnet, was auch die VERAflex Analyse bestätigte.


    Als wir Mittags im Zielgebiet bei Wels eingetroffen waren, ist die Bodenseezelle bereits zusammengefallen und es hat Dauerregen in weiten teilen Bayerns eingesetzt. Die Luft in Österreich war sehr feucht und die Sicht entsprechend trüb. Der neue Rapid HD Lauf hat nun auch Auslöse für 14 Uhr in Salzburg gerechnet, genau wie wir es bereits vermuteten. Um 14:20 Uhr war es dann auch schließlich soweit, südlich von Salzburg ist die erste Zelle entstanden. Die Zuggeschwindigkeit war mit etwa 30km/h anfangs relativ langsam, doch die Zelle hat sich gut gemacht und ordentlich an Fahrt aufgenommen. Nachdem die Zelle angefangen hat, nach rechts auszuscheren, haben wir unsere Position etwas nach Süden verlagert und haben südlich von Lambach gewartet. In der Ferne war die Zelle schon zu sehen und es war ein mässiger Inflow zu spüren.


    Als sie etwas näher kam, haben wir erst befürchtet, dass sie es nicht mehr lange macht, weder auf dem Radar, noch live machte sie einen guten Eindruck, doch sie konnte sich nochmal reorganisieren:


    Erste Strukturen um 16:09 Uhr in der Fern, die trüb-feuchte Luft hat eine bessere Sicht verhindert:


    Um 16:12 Uhr waren erste Strukturen zu erkennen:


    Im Detail sah das ganze so aus, eine Wallcloud mit Tailcloud nach rechts in den Niederschlag:



    Auf der rechten Seite war schön zu sehen, wie die Wolken in das Gewitter gesaugt wurden.


    Die Wallcloud hing teils sehr tief unter dem Aufwind, vereinzelt reichte der Fractus fast bist zum Boden:



    An dieser Stelle zeige ich euch ein Zeitraffer. Sehr schön ist die Entstehung der Wallcloud mit Tailcloud zu sehen sowie das Ansaugen der warmen Luft auf der rechten Seite. Außerdem kann man erkennen, dass die generel Zugrichtung der Wolken vor dem Gewitter Nordost war, das Gewitter selbst aber nach Osten zog:



    Wir wollten dann früh genug losfahren, damit wir uns nochmal vor die Zelle setzen können, da sie mittlerweile eine Zuggeschwindigkeit von 50km/h hatte und wir noch durch eine Ortschaft mussten, bevor wir auf die nächste Bundesstraße konnten.


    Leider ist 5 Minuten nach dem letzten Bild die Zelle innerhalb von kurzer Zeit komplett zusammen gefallen. Südlich unserer Zelle war eine sehr starke Entwicklung, welche wohl die ganze Energie gezogen hat.
    Nach einem kurzen Check der Daten, haben wir versucht, diese südliche Entwicklung weiter zu verfolgen, allerdings war sie relativ weit im Süden in den Bergen, allerdings mit Zugrichtung Nordost.
    Leider hat auch diese Zelle nach rechts ausgeschert, sodass sie nicht aus den Alpen herausgekommen ist. Wir haben es noch an die nordost Seite geschafft, allerdings war die Position suboptimal und die Sicht miserabel. Ganz umsonst war es aber nicht, denn als wir auf der Autobahn vor die Zelle gekommen sind, hat sich uns mein persönliches Highlight der Tour gezeigt! Mammatus wie aus dem Lehrbuch!


    Erst etwas zögerlich um 17:27 Uhr bei Amstetten...:


    ...doch gerade mal 3 Minuten später wussten wir, da kommt was großes zum Vorschein:


    Weitere 3 Minuten später waren wir beide sprachlos, sowas haben wir noch nie gesehen:


    Um 17:47 Uhr waren die Mammaten direkt im Zenit, die Größe kommt auf den Bildern überhaupt nicht raus, das Bild ist mit 11mm an APS-C aufgenommen:


    17:40 Uhr, der halbe Himmel war mit Mammatus überzogen, Fisheye aufnahme mit 8mm (180° Bilddiagonale):


    Und weil es so schön ist noch ein letztes Bild:



    Fazit: Aus dem Heimchasing wurde zwar eine doch recht lange Tour mit insgesamt 600km, aber es war auf jeden Fall ein würdiger Saisonabschluss! Jetzt heißt es hoffen, dass vielleicht doch noch die ein oder andere Lage bevorsteht.


    Viele Grüße aus dem tiefen Süden,
    Thomas

    Hallo Markus,


    du hast uns nur gesagt, dass dort ein Tornado entstehen kann, nachdem du das gesagt hast, habe ich (wir) den Teil der Superzelle beobachtet und dann hat sich diese Absenkung gezeigt. Ich bin der Meinung, dass ich dort auch Rotatino gesehen habe. Es ist wahrscheinlich ein Grenzfall, aber wie gesagt, ich für meinen Teil würde sagen, dass es ein kurzlebiger Funnel war.

    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich das gesagt habe :grübel

    Hallo zusammen,


    ich bin der neue hier, auch wenn ich nicht gänzlich neu bin. Einige kennen mich bereits, so bin ich seit einiger Zeit mit Markus und Marco befreundet. Am Montag, den 31.07., habe ich mir die Modellkarten angeschaut und habe gesehen, dass was großes kommen soll. Da ich zur Zeit Semesterferien habe, habe ich am Morgen Markus angeschrieben, ob er mich nicht zum chasen mitnehmen kann. Nachdem er das OK gab, habe ich mich direkt auf den Weg gemacht und bin schließlich um 18:00 Uhr bei Markus angekommen.



    Das Nachtchasing:


    Am Abend sind wir schließlich nochmal alle Modelle durchgegangen, Markus hat mir die komplette Lage erklärt und die Vorfreude stieg immer weiter. Unser Plan war, dass wir um 23 Uhr nach Westen fahren und dann mit der Gewitterlinie nach Osten hin mitfahren. Nachdem um 21:30 Uhr bereits erste stärker werdende Schauer auf dem Radarbild nach Hessen zogen, welche Zuggeschwindigkeiten von 80-100km/h hatten, haben wir uns bereits früher auf den Weg gemacht. Nachdem Marco zu uns gestoßen ist, sind wir schließlich in Eisenach gelandet. Dann hieß es erst einmal warten und Zeit vertreiben, denn die vielversprechenden Schauer habe sich einfach nicht so recht entwickeln wollen.


    Ab 23 Uhr war zwar ein erstes geflacker in der Ferne zu sehen, fotogen war es aber nicht. Schließlich wurde es um 1:30 Uhr interessant, die erste vielversprechende Linie zog in Richtung Thüringen. Nachdem wir unseren Standort in den Nordenosten Eisenachs verlegt haben, haben wir unsere Kameras aufgebaut. Wir standen genau richtig, vor uns gab es viele fotogene Blitze, wir wurden aber nicht nass. Radarbild


    02:16 Uhr


    Die unterseitigen Strukturen wären Tagsüber bestimmt richtig gut zur Geltung gekommen:


    02:20 Uhr


    Und noch ein letzter Blitz der ersten Zelle. Schön ist an den Windrädern auch zu sehen, dass der Wind auf Inflow gedreht hatte:


    02:36 Uhr


    Um 3 Uhr wurden wir dann doch noch gestriffen, sodass den Regen uns für wenige Minuten ins Auto vertrieben hat. Radarbild



    Um 3:30 Uhr zog dann die nächste Zelle vom Westen auf. Unser Standort hat sich weiterhin als sehr gut erwiesen, sodass wir auch diese Zelle ohne Regen perfekt fotografieren konnten. Radarbild


    In der Ferne waren bereits schöne Strukturen zu sehen, wenn auch nicht ganz so schöne Blitze dabei waren:


    03:39 Uhr



    Ein paar schöne Erdblitze gab es schließlich aber doch noch:


    03:45 Uhr


    Wir sind noch bis um 04:10 Uhr dort geblieben, die Zelle nördlich von unserem Standort sah sehr bissig aus mit tiefen Wolken. Radarbild


    Schließlich haben wir unseren Standort verlagert, um die nächste Zelle südlich von uns zu erwischen. Im Westen Erfurts sind wir schließlich zum Halt gekommen und haben den Aufzug beobachtet. Radarbild


    04:59 Uhr


    Wir haben nochmal versucht, vor die Linie zu kommen, die Zuggeschwindigkeit war aber einfach zu hoch und mittlerweile einsetzende Starkregen hat ein schnelles Fahren auf der Autobahn unmöglich gemacht. In Erfurt Ost haben wir uns schließlich endgütig überrollen lassen und sind zufrieden nach Hause gefahren. Dann hieß es erst einmal: Schlafen!



    Der "nächste" Tag:


    Am Abend des selbigen Tages sollte nun die große Linie kommen, doch es kam schließlich doch alles anderes, als erwartet. Eine genaue Analyse folgt mit Sicherheit von Markus in den kommenden Tagen. Unterm Strich haben wir das Gebiet der größten Chance auf Sachsen eingegrenzt. Um 15 Uhr haben wir uns auf den Weg nach Chemnitz gemacht, um dort Kevin Förster abzuholen. Nachdem das Auto nochmal voll getankt wurde hieß es warten. Über dem Erzgebirge zeigten sich bereits erste Quellungen, der Deckel war aber einfach zu stark, sodass sie wieder zusammengefallen waren.
    Um 18:45 Uhr waren schließlich südlich von Chemnitz erste Signale im Radarbild zu sehen, sollte es also losgehen? Wir sind auf die A4 gefahren und haben nun nördlich von Chemnitz Asperitas gesehen, welche aussahen, als wären sie eine hochbasige Aufwindbasis.


    Markus wollte sich das genauer anschauen, sodass wir von der Autobahn runter sind um einen besseren Blick zu ergattern. Die Suche nach einem freien Fleck war nicht leicht, nach einigen Minuten hatten wir aber einen guten Blick darauf und es war schnell klar, daraus wird was! Das Radarbild zeigte mittlerweile starke Signale und Auslöse auf ganzer Linie. Selbst rückseitig waren bereits schöne Strukturen zu sehen:


    19:22 Uhr


    Hinter unseren Rücken war nun auch eine Quellung zu sehen, welche extreme Schieflage zeigte und sehr an eine LP-Superzelle erinnerte. Aus dieser Entwicklung ist aber leider nichts geworden:


    19:24 Uhr


    Nach ein paar Fotos sind wir wieder ins Auto und zurück auf die A4 Richtung Dresden gefahren. Die Strukturen unter dem Gewitter waren einmalig, Kevin hat für mich aus dem Fenster ein schnelles Foto gemacht:


    19:50 Uhr


    Nachdem wir einiges an Vorsprung herausgefahren haben, haben wir uns nördlich von Wilsdruff positioniert und beobachtet. Wir hatten nun eine wunderschöne hochbasige Superzelle im Abendlicht vor uns, welche unerwarteter Weise auch noch langsam zog, sodass wir reichlich Zeit hatten, Fotos zu machen. Noch dazu hätte der Vordergrund nicht schöner sein können, ein absoluter Volltreffer, mein persönliches Highlight! Radarbild


    19:59 Uhr


    20:00 Uhr


    Die Superzelle haben wir nördlich von uns passieren lassen.


    20:08 Uhr


    Markus hat mir und Kevin dann den Clear Slot gezeigt und gesagt, dass an dieser Stelle theoretisch ein Tornado entstehen kann, bei der hochbasigen Superzellen sei das aber mehr als unwahrscheinlich. Gerade einmal einen Augenblick danach, zeigte sich für etwa 1 Minute an genau jender Stelle ein kleine Absenkung, welche auch Rotation zeigte und somit als Funnel deklariert werden kann.


    20:12 Uhr


    Die abziehende Superzelle zeigte immernoch wahnsinnig tolle Strukturen:


    20:15 Uhr


    Als wir gerade zurück auf die Autobahn gefahren sind, hat sich eine zweite, äußerst fotogene Superzelle vor uns formiert, ich habe aus dem Auto draufgehalten und wahnsinns Strukturen erwischt. Kurze Frage: Ist auf dem Radarbild eigentlich ein Hackenecho zu sehen?


    20:23 Uhr


    20:26 Uhr


    Schließlich sind wir nordwestlich von Freital ein letztes mal zum Stehen gekommen und haben dort Blitze fotografiert/gefilmt. Ich für meinen Teil habe ich mich aufs Filmen konzentriert und hatte einige Treffer. Diesen Crawler habe ich aus insgesamt 16 Frames gestackt:


    20:45 Uhr


    Nachdem den Superzellen langsam der Saft ausging, sind wir zurück in Richtung Chemnitz gefahren, mittlerweile hat sich über Nürnberg ein sehr blitzintensives Gewitter gebildet, welches Zugrichtung Sachsen hatte. Südlich von Stollberg haben wir schließlich gehalten und hatten einen erstklassgien Blick ins Tal mit vielen Erdblitzen und teils schönen Strukturen: Radarbild


    22:09 Uhr


    22:18 Uhr


    22:00 Uhr


    Kurz bevor der Regen einsetzte sind wir wieder zurück nach Chemnitz, wir kamen aber nicht mehr vor die Linie, sodass wir uns überrollen lassen haben und noch spekuliert haben, die Rückseite zu fotografieren. Außer dem Auto raus konnte ich noch einige Blitze fotografieren, die Rückseite zeigte aber leider kaum noch Blitzkanäle, sodass wir zufrieden zurück nach Hause gefahren sind.


    An dieser Stelle möchte ich mich bei Markus nochmal für die perfekte Navigation bedanken, das war in meiner jungen Chasingkarriere auf jeden Fall mein bestes Chasing bis jetzt!


    Als kleines extra habe ich nun noch ein kurzes Video mit Zeitraffern, Videos und vielen Bildern erstellt: https://youtu.be/Vo0eH8t63v8



    Viele Grüße,
    Thomas