Der Polarlichter-Hype ist ein untrügliches Zeichen für das vorherrschende "Anti-Wetter" derzeit. 😄
Beiträge von Chris
-
-
Nebelwahrscheinlichkeit vielerorts eher gering.
-
Jahrhundertwinter auf Kamtschatka in Fernost-RusslandKamtschatka im Fernen Osten Russlands kämpft mit Schneemassen, die selbst für diese Region ungewöhnlich sind. Auf der Halbinsel gilt der Ausnahmezustand -…www.tagesschau.de
Derweil mal dieses Schmankerl für die Schneefraktion. Es gibt Aufnahmen von Rodelbergen an Hochhäusern. -
In LE am MDR die gerundete 13, aber ab jetzt geht es stufenweise bergab. 📉
-
Ja, war herrlich in der Mittagspause.
-
Wäre dann wohl Kahlfrost. Bei Schnee ginge es weiter runter bei den Temps.
-
Zwar ist die Endmittelfrist bei den Modellen immer mit Vorsicht zu genießen, aber irgendwie deutet es sich schon an, dass die Milderung wieder kippen könnte. Sowohl GFS als auch EZ deuten zum Ende zumindest wieder den Aufbau eines Skandi-Blocks an. Ich finde, das sieht man auch in den ENS recht deutlich.
Natürlich gibt es auf diesen Zeitraum noch eine hohe Streuung und viele positive Abweichler, aber man muss auch bedenken, dass wir auf den kältesten Zeitraum des Jahres zulaufen, wo auch schon geringere Abweichungen nach unten hochwinterliche Wetterlagen zur Folge haben können. -
Hier bereits Plusgrade, es tropft vom Dach.
-
Königshütte im Harz Tmin bei -23°C.
-
Da ich mir heute warme Socken gekauft habe, ist es wohl ziemlich sicher, dass der restliche Winter mild verläuft. 🧦 🫠
-
In der Innenstadt war alles Matsch und teilweise getaut - auch Geländer. Stadtwärme bringt die Temps wohl lokal über Null.
-
Auf dem verharschten Schnee läuft es sich noch ganz gut. Geländer aber stark vereist.
-
Zitat von felix448In der Wohnung würde mir das durchaus Sorgen machen… 😉😜
Daher am besten nur schneebedeckte Gegenstände in der Wohnung behalten. ☝️
-
Zitat von wolkenteiler_lenun dickere eisschicht auf allen schneefreien gegenständen
DWD hat die Warnstufe für Glätte jetzt vom südlichen Sachsen-Anhalt bis Nordwest-Sachsen auf markant erhöht. Laut Modellen bleiben wir hier in der Eisregen-Phase bis zum späten Abend.
-
Kaum zu glauben, aber gerade haben sich in LE ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke gekämpft. 🌥️
-
Bislang keine Beeinträchtigungen im ÖPNV in Leipzig.
-
Den Beginn des Tages in Midland hatten wir uns teilweise etwas anders vorgestellt: Nach einem morgendlichen Besuch des Pools freuten wir uns auf ein ordentliches Frühstück im Crackers & Barrells. Da hatten wir noch nicht bedacht, dass heute Sonntag und gleichzeitig Muttertag war. Entsprechend lang war die Schlange vor dem Restaurant, wo viele verzweifelt nach freien Plätzen suchten bzw. die vielen Stühle davor mit Warten zubrachten.
Ganz so wichtig war uns das Crackers & Barrells dann heute doch nicht und wir würden auch ein IHOP wählen. Doch auch hier und in allen weiteren Restaurants mit typisch amerikanischem Breakfast galt dasselbe: Alle waren ausgebucht.
Also entschieden wir, auf das typische Frühstück zu verzichten und uns mit Burger satt und zufrieden zu stellen. Wir testeten das Whataburger-Restaurant und befanden es alle für gut im Vergleich zu anderen typischen Fastfood-Lokalen, die hier besser gemieden werden sollten.
Der Morgen war durch tiefen Stratus bei Taupunkten knapp unter 20°C geprägt, da nächtliche Konvektion bereits gut Feuchte abgeladen hatte. Wir erwarteten jedoch Einstrahlung und etwas Hebung durch eine Trogachse an einer Dryline weiter im Norden, sodass wir bald in das Texas Panhandle nach Amarillo aufbrachen. Zuvor berechnete isolierte Entwicklungen weiter südlich hatten die Modelle weitgehend herausgerechnet, sodass uns die Nordoption sicherer erschien.
Schon bald lichtete sich der Stratus und die Sonne trat hervor. Nach dem ersten Tanken entwickelte sich auch schon die erste Zelle in der Nähe von Anton... (Ja, so heißt tatsächlich ein Ort hier in der Nähe.) In der feuchtwarmen Luftmasse schossen nacheinander mehrere Aufwindtürme hoch, die gut im Zeitraffer einzufangen waren. Der Inflow war sehr stark, sodass wir lange genug Zeit hatten, die Entwicklung zu beobachten und der Zelle Schritt für Schritt voraus zu fahren.

Zwar entwickelten sich immer wieder interessante Absenkungen, diese blieben jedoch kaum für längere Zeit stabil, sodass wir uns insbesondere in der späteren Phase hin und wieder an typisch deutsche Gewitterzellen erinnert fühlten. Der kräftige Aufwind saugte zunächst den tiefen Stratus aus südlichen und östlichen Richtungen gierig in sich auf und bildete interessante Strukturen.


Später jedoch lief die Zelle in die stabilisierte Luft der Overnight Convection hinein und die Trogachse war inzwischen auch durchgezogen. Daher löste sich die entstandene Zelle am Nachmittag doch ziemlich schnell auf und übrig blieben ein paar letzte größere Cumulus congestus und der tiefe Stratus.
Wir fuhren nach Amarillo, da wir uns im Grenzgebiet zwischen Texas und Oklahoma für die nächsten Tage gut aufgestellt fühlten. Am Abend aßen wir im bereits von vorherigen USA-Touren bekannten Steakhouse „The Big Texan“. Dort schaufelten wir uns Steak, Burger und Kuchen hinein und waren danach mehr als gesättigt.
Viele Grüße
Chris
-
Am nächsten Morgen waren wir wieder recht zeitig wach und frühstückten im Hotel. Abgesehen von den üblichen Kalorienbomben wie Pancakes mit Sirup, bunten gesüßten Cornflakes und Muffins gab es auch Obst zum Mitnehmen, was wir dankend für die Zusammenstellung unserer Lunch-Pakete zum Wandern annahmen.
Unsere geplante Tour führte den Parmalee Trail entlang. Der Föhn, der hier von den Rockies herunterwehte, blies uns bereits bei Ankunft am Parkplatz mit etwa 9 oder 10 Beaufort um die Ohren. Im Zusammenspiel mit der trockenen Luft und den kühlen Temperaturen nach einer Kaltfront am Morgen sorgte das für ordentlich Windchill, sodass Winterkleidung angesagt war. Es gab entsprechende Warnungen vom National Weather Service:

Quelle: NWS, National Weather Service
Da Montag war und das Wetter nicht zum Wandern einlud, waren wir relativ ungestört auf unserem Trail, der durchaus ein wenig Kondition auf dieser Höhe voraussetzte. Dafür wurden wir mit einem schönen Blick auf Denver und dem Geruch von Kiefernwäldern entschädigt. Interessant waren auch die vereinzelten Kakteen inmitten von Kiefern, was einen Hinweis auf das sehr raue, teils sehr trockene Klima mit großen Temperatursprüngen in Colorado geben sollte.


Im Anschluss an die Wanderung fuhren wir direkt wieder ins Hotel und begaben uns ins Pool bzw. Whirlpool, das eine angenehm heiße Temperatur aufwies und zum kollektiven Chillen einlud, während wir hin und wieder das vom SPC ausgegebene High Risk für Oklahoma in den Medien verfolgten, das auch für einige zerstörerische Tornados sorgte.
Zum späten Mittagessen fanden wir ein schönes amerikanisches Roadhouse in sehr angenehmer Atmosphäre und leckerer Burger-, Salat- und Fleischauswahl.


Zum Sonnenuntergang wollten wir noch einmal den Red Rocks Trail gehen, um ggfs. schöne Stimmungen einfangen zu können. Nach anfänglicher Skepsis aufgrund der vielen Wolken, fanden wir noch schöne Spots um die Lichtstimmungen einzufangen. Die Mischung aus grünen Hügeln, die sehr an Irland erinnern, roten Felsen und der Skyline machen die Umgebung von Denver zu einer tollen Fotokulisse.



Ein weiteres Highlight war eine Rehfamilie, die dort von uns Menschen ungestört graste und sich ablichten ließ. Zufrieden ging der Tag mit einer weiteren Whirlpool-Runde und Social Media Updates zu Ende.



07.05.
Nach unserer zweiten Nacht im Holiday-Inn unternahmen Markus und ich noch eine Wander-Tour um Boulder auf ca. 2200m Höhe. Da der Föhn heute nachließ, war mit Schnee zu rechnen, wir waren jedoch über die Stärke des Schnee-Events überrascht. Zum Ende der Tour von etwa 2h landeten wir in einer schneeweißen Winterlandschaft. Zuvor führte unsere eine Treppe zu einem Fluss hinab, die wir als „Kniebrecher“ betitelten. Der Anstieg auf unserem Rückweg hingegen war ein gutes Konditions-Training.



Auch Christoph und Claudia unternahmen derweil noch eine Tour in den umliegenden Bergen.
Nach der Tour fuhren Markus und ich nach Denver, das – zumindest auf den ersten Eindruck - doch sehr gepflegt wirkte und warteten dort auf Andre und Anton, die ihren Flug von München nach Denver angetreten hatten.
Liebe Grüße nach Germany
Chris
-
Am Morgen des 05.05.2024 stand die Entscheidung fest: Wir fahren heute 6,5 Stunden lang die Interstate 70 bis kurz vor Denver durch und vermeiden damit, dass wir auf der Route in den nächsten Tagen durch Schneefall und Eis in den Rocky Mountains ausgebremst werden, was sich im Nachhinein als die absolut richtige Entscheidung herausstellen sollte.
Wir starteten in Hanksville mit dem Aufzug einer Warmfront, die vorwiegend mittelhohes Gewölk und vor allem Gusty Winds mit sich brachte. Die Temperaturen waren ausgesprochen mild, sodass Markus und ich unseren morgendlichen Kaffee zum Sonnenaufgang draußen vor dem Motel genießen konnten. Nacheinander traten die anderen Motelgäste aus ihren Zimmern und jeder von ihnen wünschte uns ein „Good Morning“ mit einem kurzen Kommentar, dass das Motel ja keinen Kaffee hätte. Zum Glück gab es an der Tankstelle nebenan guten Kaffee und mit einem Verweis auf diese Tatsache wich auch das letzte bisschen Morgenmuffel aus den ohnehin sehr freundlichen Amerikanern. Zuletzt wurden wir mit zahlreichen Ausflugstipps aus der Region überhäuft, die wir leider aufgrund der Zeit nicht berücksichtigen konnten. Für den nächsten Roadtrip wäre in dieser Region aber der „Goblin State Park“ sicher ein lohnenswertes Ziel.

Nach diesem entspannten Start in den Tag begrüßten wir noch Christoph und Claudia und brachen dann bald auf. Heute war in beiden Mietwagen Fahrerwechsel angesagt, sodass Chris und Christoph mal am Steuer sitzen und das überaus entspannte Fahren auf den amerikanischen Straßen ausprobieren durften. Die kurze Eingewöhnungsphase bestand im Prinzip nur darin, sich mit der Automatik vertraut und an das Tanken mit Kreditkarte gewöhnen zu müssen. Ansonsten sorgte das Tempolimit für ein absolut unproblematisches Einordnen in den Verkehr, ohne übermäßig bremsen und beschleunigen zu müssen, wie auf deutschen Autobahnen üblich.
Der Laden der Hollow Mountain Tankstelle lag dabei in einem Berg aus Gestein eingebettet.

Unterwegs wehte der überaus kräftige Wind den Sand über die Straßen, was die Sicht auf die umliegenden Felsen etwas trübte. Doch wir waren vom Vortag bereits gesättigt an Eindrücken und Fotos, sodass das kein Problem darstellte. Im Gegenteil war es wieder eine neue Erfahrung, einen echten Dust Storm zu erleben.
Die weitere Tour führte von Utah in den Bundesstaat Colorado, welcher wieder neue Landschaften für uns bereithielt. Ein besonderes Highlight in dieser Region ist bereits die Interstate selbst, die direkt am Colorado River entlangführt. Die beiden Spuren verlaufen teilweise auf Brücken in einem Canyon, was für eine eindrucksvolle Kulisse beim Fahren sorgt. Zum Mittag aßen wir in dem bei Markus beliebten IHOP in Grand Junction. Für Claudia und mich war das der erste Besuch hier. Anhand der außerordentlich großen Speisenauswahl, die praktisch die gesamte Palette beliebter Breakfasts und Lunches von Omelett über Sandwiches bis zu Pancakes bot, konnte ich gut verstehen, warum das IHOP ein Klassiker unter Storm Chasern ist.

Die Landschaft wurde zunehmend grüner und bewaldeter, während wir immer höher in die Rocky Mountains fuhren.

Die Interstate führte schließlich an bekannten Orten wie Aspen, Vail oder Breckenridge vorbei. Auf etwa 3400m Höhe hielten wir zum Tanken und liefen anschließend zum nächstgelegenen River, wo sich uns inmitten von Schneeresten eine tolle Kulisse mit Blick auf die umgebenden Mountains bot.

Schließlich erreichten wir den Ort „Golden“. Eine Assoziation zu der in den vergangenen Jahrhunderten vorherrschenden Goldgräberstimmung ist naheliegend. Dort checkten wir für zwei Nächte im Holiday Inn ein – genau das Richtige, um die nächsten zwei Tage abwechselnd mit Wandern und Entspannen verbringen zu können, bevor der eigentliche Storm Chasing Part beginnt, der neben schönen und spannenden Wetter-Momenten auch stressige Phasen beinhalten wird.
Den Abend verbrachten wir mit Updates für Social Media und Co. sowie Entspannen im Pool.
Liebe Grüße nach Deutschland
Chris
-
Wochenblick - Update
In den kommenden Tagen liegen wir in einer nordwestlichen Strömung am Rande eines Hochdruckkomplexes im Südwesten. Dabei werden der Jahreszeit entsprechend meist mäßig warme Luftmassen herangeführt, sodass die Temperaturen um 15 bis 20°C pendeln, selten auch darunter. Zeitweise zieht stärkere Bewölkung mit leichten Regenfällen auf.