Monatsthread APRIL 2013

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Freies Wort schreibt:


      Schmiedefeld/Ilmenau

      Der Winter hat sich am Wochenende zurück gemeldet. Zumindest in den Höhenlagen des Rennsteigs fielen in der Nacht bis zu fünf Zentimeter Schnee. Auch die Oldtimer-Freunde des Glas-Clubs, wurden auf dem Kickelhahn vom Schnee überrascht. Ihre Schmuckstücke waren am Morgen in Weiß gehüllt. Zum Wochenanfang versprechen die Metereologen wieder etwas steigende Temperaturen zwischen 10 und 12 Grad.

      (C) Freies Wort/ Suhl
    • Kirschblüte mit Sonnenuntergang

      Ende April ist nun die Kirschblüte im vollem Gange, bewaffnet mit mit der Kamera und dem 8mm UWW ging es raus vor die Tore Erfurts zum Sonnenutergangschasing...leider kann ich euch nur 4 Bilder zeigen, da ich zu faul bin in die Galerie zu laden und ja kein reinen Bildberichte mehr geschrieben werden sollen.









      MFG Ronny
    • Ronny(Erfurt) schrieb:

      und ja kein reinen Bildberichte mehr geschrieben werden sollen.
      Habe ich das mal geschrieben/gesagt? Kann mich gar nicht erinnern. Du kannst weiterhin Bilderberichte erstellen, ob du in die Galerie lädst ist dir überlassen.

      Im Übrigen sehr gesund bearbeitete und schöne Bilder!

      Beste Grüße und schönen Feiertag auch an den Rest!

      Markus
    • Witterungsrückblick April Neuhaus am Rennweg

      Die den März zum größten Teil prägende kleine Eiszeit setzte sich mit Beginn des April zunächst weiter fort, der Ostermontag in maritimer Arktikluft – bei einer Schneehöhe von 61cm - mit einer Durchschnittstemperatur von minus 5,5°C kältester Tag des Monats überhaupt. Am darauffolgenden Morgen das absolute Minimum des Monats – minus 8,3°C. Bis zum 6.April setzten sich die Eistage noch fort, dann stieg die Temperatur das erste Mal wieder seit 17 Tagen über den Gefrierpunkt.








      Der hohe Luftdruck west- und nördlich von uns verlagerte sich nach Osten, die Tage noch nicht frostfrei, aber tagsüber die Temperaturen deutlich über Null – bei Sonnenschein herrlichstes Wetter zum Ski fahren. Wiederum so ein April wie schon regelmäßig in den letzten Jahren – das klassische Aprilwetter bis auf kleine Ausnahmen nicht vorhanden, dafür ein abrupter Wechsel von besten Skibedingungen auf frühsommerliches Hochgefühl, die berüchtigten Neuhäuser Sauwettertage fielen wieder einmal so gut wie aus. Denn nach den im letzten Rückblick erwähnten 35 Tagen viel zu kalter Witterung ( á la 1987, nur etwas zeitversetzt), stieg die Temperatur am 14. bereits über die 10-Grad-Marke auf 12,8°C, zwei Tage darauf bereits für unsere Höhenlage sommerliche 20,4°C – erster Bergsommertag 2013 und Höchsttemperatur des April.






      Dieser Temperatursprung wird seit geraumer Zeit als Ende-April-Erwärmung definiert und mittlerweile dürfte dies als neue Singulariät Anerkennung gefunden haben. Bereits in meinem Rückblick vom April 2004 konnte ich auf diesen Fakt hinweisen. Zitat von damals:
      „ Im April erfolgt der Anstieg der mittleren Tagesmitteltemperaturen nicht mehr gleichmäßig. Betrachtet man alle Werte seit 1987 gibt es im Zeitraum vom 19. zum 22.April einen sprunghaften Anstieg der mittleren Temperatur – um rund 3°C. Bis 1992 war diese Erwärmung in den Aufzeichnungen nicht erkennbar, und lässt man nun einfach den Zeitraum vor 1992 einmal außerhalb der Betrachtung - dann beträgt der Anstieg sogar 4,5°C! „. Diese Aussage kann man noch nach 9 Jahren noch genau so stehen lassen. Ende-April-Erwärmung heißt aber nicht dass Schnee und Frost schon zu 100% gegessen sind. Vor allem Frost war in all den Jahren immer wieder ein Thema - welcher natürlich umso härter zuschlug je wärmer es zuvor und die Natur weiter entwickelt war.









      In diesem Jahr eine gedämpfte Ausgabe, der eine Zentimeter Neuschnee am Morgen des 28.April bei einer Temperatur knapp unter dem Gefrierpunkt tat den Pflanzen nicht richtig weh, eine klare Nacht hätte es bitter Aussehen lassen. Eine von Marokko bis nach Weißrussland reichende Luftmassengrenze zog langsam und schleifend über unsere Region und die damit verbundene Bewölkung ließ kein Aufklaren zum falschen Zeitpunkt zu.
      Rückblickend fielen im Winter 2012/13 insgesamt 406 cm Neuschnee – viertgrößte Menge seit 1987. Spitzenwert aber die Tage an denen überhaupt Neuschnee gefallen ist – an 102 Tagen gab es etwas zu kehren und zu schaufeln, soviel wie noch nie seit 1987.








      Trotz des eisigen Beginns der April mit einer Mitteltemperatur von 4,5°C um 0,9°C zu warm, in der Rangfolge seit 1940 landet der vergangene Monat damit exakt im Mittelfeld. Die erste Dekade mit einer Mitteltemperatur von minus 2,6°C nun negativer Rekordhalter seit 1987, und eine so tiefe Höchsttemperatur von nur 5,0°C gab es für diesen Zeitraum ebenfalls noch nicht.
      Die Niederschlagsmenge von 83 Litern pro Quadratmeter (90% vom klimatologischen Mittelwert) fiel zum größten Teil in zwei begrenzten Zeiträumen – vom 09. bis 12. April und dann der größere Anteil zum Monatsende. Terminlich gesehen der beste Zeitpunkt für die Natur.
      Zwar 10 Stunden mehr Sonnenschein als im März – aber 106 Stunden sind nur 75 % des Mittels, vor allem zu Monatsbeginn und zum Monatsende einige sehr triste Tage.




      Beeindruckend jedoch wie die noch am 11.April vorhandene und zum Ski laufen ausreichende Schneedecke von 44 cm bis zum 15. bis auf größere Flecken förmlich verdampfte.
      Die übrigen Klimawerte, in Klammern die Mittelwerte: Relative Luftfeuchte 84% (77), Bedeckungsgrad 81% (68), Tage mit Nebel 16 (15), Frosttage 10 (11), Eistage 6 (1), in Böen Windstärke 6 an 11 Tagen (11), Windstärke 8 an keinem Tag (2). Ebenfalls kein Gewittertag in unserer Region – zwei könnte man erwarten.




      Dieser Tage sah und hörte ich zufällig die Sommerprognose der mittlerweile berühmten Wetterfrösche/Bergbauern aus dem Schweizer Muothathal. Anhand der Beobachtung von Ameisen, dem Geschmack der Sägespänne von alten Bäumen und der Gehäuseform von Schnecken kamen sie wohl so ziemlich übereinstimmend zu der Prognose, dass der Sommer 2013 eher durchwachsen und feucht ausfallen wird. Erst im August soll es dann in einen heißen Spätsommer übergehen. Da der diesjährige Witterungsverlauf gewisse Ähnlichkeiten mit dem von 1987 hat - 1987 gab es bei uns einen zu kühlen und feuchten Juni, der Juli zu zwei Drittel sehr sommerlich und nicht allzu feucht, August zu kühl, nur eine kurze hochsommerliche Phase. Zuvor könnte sich schon nach der ersten Maidekade ein recht niederschlagsreicher Witterungsabschnitt einstellen – was uns die Eisheiligen ersparen würde.



      01. Mai 2013 / DWD / Wetterwarte Neuhaus/Rwg. / Rüdiger Manig
    • NACHTRAG zum Samstag 27.04.2013 !


      Heftiges Gewitter mit Graupel und Hagel im westlichen Landkreis Hof an der Grenze zu Thüringen.

      OTZ berichtet:

      Hagelschauer als Unfallursache auf der A 9 zwischen Bad Steben und Naila.
      Auf einer Strecke von einem Kilometer eine fünf Zentimeter dicke Schicht Hagelkörner!

      Bad Lobenstein.
      Ein Gewitter mit extremen Hagelniederschlag war am Sonnabend die Ursache für mehrere Unfälle auf der Autobahn A 9 zwischen den Anschlussstellen Berg/Bad Steben und Naila. Auf einer Strecke von etwa einem Kilometer lag völlig überraschend eine Schicht Hagelkörner, die bis zu fünf Zentimeter hoch war. Innerhalb kürzester Zeit ereigneten sich daraufhin insgesamt sechs Unfälle mit insgesamt 69 000 Euro Sachschaden, wobei beide Fahrtrichtungen der Autobahn betroffen waren. Es wurden glücklicherweise nur drei Personen verletzt, wobei nur ein Pkw-Fahrer zur Beobachtung stationär im Klinikum Hof aufgenommen werden musste.