18.06.2012 | Nahe Ludwigsfelde | Starke Gewitterzellen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 18.06.2012 | Nahe Ludwigsfelde | Starke Gewitterzellen

      Guten Abend,

      da meine Berichte leider mittlerweile schon so weit zurückliegen, dass detaillierte Erinnerungen bereits verloren gehen, werden die Texte voraussichtlich demnächst etwas kürzer ausfallen, was aber wiederum insofern positiv ist, als dass ich dann mehr Zeit für die weitere Bearbeitung der Bilder habe, wodurch die Texte dann allmählich wieder länger werden dürften. Soweit zum Thema paradoxe Logik.

      Ich kann mich noch ganz gut daran erinnern, dass ich am besagten Tage, dem 18.06.2012, Martin abholte (so eine Person vergisst man einfach nicht). Gemeinsam fuhren wir dann von Leipzig aus weit in Richtung Norden, da sich das Ungemach an diesem Tage nicht wesentlich weiter nach Süden vorarbeiten wollte, abgesehen von vereinzelter orographischer Auslöse. Wir schlängelten uns die A9 Richtung Berlin entlang und versuchten noch einige H2O-Bomben aus Westen/Südwesten abzupassen. Sehr intensive Quellungen erhoben sich vor uns und wir kamen unterwegs bereits in einige Starkregenschauer. Ich weiß nicht, ob Martin davon noch einige Bilder hat, wenn ja, wird er sie vermutlich wie immer nicht nachreichen.

      Günstig zum Fotografieren wurden die Bedingungen schließlich wieder bei Ludwigsfelde. Dort platzierten wir uns und hofften auf ein schönes Gewitter, welches wir dann auch bekamen. Richtung SSW war noch einmal der Ansatz unserer explosiven Entwicklungen zu sehen:



      Im Westen sah es schon etwas dunkler aus:



      Unsere Quellung verschwand, flachere Cumuli breiteten sich aus:



      Martin läuft waghalsig dem Sturm direkt entgegen:



      Die Strukturen werden verdächtig:



      Anschließend kam starker bis stürmischer Wind auf und wir verkrochen uns mit Einsetzen der ersten größeren Tropfen ins treue, spanische Gefährt.

      Nach Abzug des mäßig-starken Gewitters kam alsbald die Sonne wieder zum Vorschein und beschien uns den Hagelvorhang.





      Der Amboss rundete das Chasing im wahrsten Sinne des Wortes ab:



      Wir freuten uns eine Weile, bevor wir bemerkten, dass wir noch den langen, beschwerlichen Rückweg in die laut Martin schönste Stadt der Welt antreten mussten.

      Grüße Chris
      - wetterinteressiert und unwetterbegeistert seit Beginn der 2000er Jahre
      - TSC-Mitglied seit 2007
      - aktiver Chaser seit 2010

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chris ()