Thread Wetter- und Gewitterlage ab 04.07.2014

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 48h-Regensummen vom 07.07., 20:00 - 09.07., 20:00 Uhr in l/m²

      89,0 Eisenach
      85,0 Meiningen
      83,0 Schmücke
      80,0 Gera/Leumnitz
      73,0 Neuhaus
      65,0 Schleiz
      59,0 Erfurt/Bindersleben
      43,0 Leinefelde
      31,1 Artern

      Quelle: DWD

      Regen bringt Hang in Asbach zum Einsturz
      Starkregen: Elf Verletzte auf Thüringens Autobahnen

      24h-Summen gestern 8 Uhr - heute 8 Uhr DWD:


      Summenkarte UWZ hier Hermsdorf schaffte es gar auf 121 l/m²! Liste hier

      Tagesniederschlag 08.07.2014 TLL:


      Tagesniederschlag 09.07.2014 TLL:
    • Heute (DO) und Morgen (FR) wieder Gewitter

      Guten Morgen,

      heute arbeitet sich die schwül-warme Luftmasse, die den Osten und Norden in den letzten Tagen heftige Gewitter brachte, wieder südwärts vor. Im Bereich der Luftmassengrenze treten einerseits wieder Regenfälle auf, andererseits entstehen zur warmen Seite (nach Norden hin) wieder Gewitter. Angefacht wird das ganze durch kleine Randtröge, die für Hebung sorgen und die Gewitteraktivität anfachen. Im Umfeld von den Gewittern kannn es ergiebigen Starkregen, lokal Hagel und auch mal Sturmböen geben. Gebietesweise sind durch Gewitter- und Schauerstraßen auch aufsummiert hohe Regenmengen verursachen.

      Von Freitag bis (voraussichtlich) Sonntag bleibt die Gewittergefahr über Thüringen bestehen. Dabei am Freitag nochmal verbreiteter Gewitter denkbar als heute. Nowcasting ist bei solchen Lagen das Mittel der Wahl.


    • Thüringen heute im Bereich von Level 1 und Level 2 von Estofex!

      Level 1: A level 1 was issued for eastern France, Benelux, central and northern Germany, and central Poland mainly for excessive precipitation and to a lower extend tornadoes, large hail, and severe wind gusts.

      Level 2: A level 2 was issued for parts of central Germany and Poland mainly for excessive precipitation.

      Auszug Text:

      Along the well-developed warm front at the northern flank of the cut-off low, very moist air is still present. Diurnal heating north of the warm front will again lead to widespread initiation of storms in the noon and afternoon hours.

      Strong moisture flux convergence is expected over the Benelux countries during the day, with a 0-1 km mixing ratio near 14 g/kg. Storms moving nearly parallel to the low-level convergence zone and rather slow storm motion will increase the potential of excessive precipitation. Large hail and local severe wind gusts are not ruled out.

      Further east, low-level vertical wind shear increases, and a few tornadoes may form over central and eastern Germany as well as central Poland during the afternoon hours due to strong low-level buoyancy. Main focus will be outflow-boundaries of previous storms. Additionally, storms moving nearly parallel to the warm front over central Germany and central Poland will again pose a threat of excessive rain.
    • Von Eisenberg bis Eisenach Viel Arbeit für Feuerwehren nach Unwetter

      Ein über Thüringen ziehendes Unwetter hat am Donnerstagnachmittag zahlreiche Schäden angerichtet.

      Im Weimarer Land und im Saale-Holzland-Kreis berichteten die Rettungsleitstellen von umgeknickten Bäumen und auf die Straße gefallenen Äste. In Apolda habe der Sturm Teile eines Dachs abgedeckt, in der Innenstadt seien zudem etliche Bäume umgestürzt. In Nohra wurde demnach kurzzeitig ein Teil der Bundesstraße 7 überflutet. Die Feuerwehren seien überall in der Region im Einsatz. Anfängliche Meldungen über eine Windhose bei Meckfeld im Weimarer Land bestätigten sich nicht. Insgesamt fielen nach Angaben der Behörden die Schäden aber geringer aus als ursprünglich befürchtet.
      Lange Nacht für Feuerwehren in Westthüringen

      Der Eisenacher Ortsteil Stedtfeld wurde zeitweise komplett gesperrt, als nach dem Unwetter die Straßen überschwemmt waren. Der über die Ufer getretene Lindenbach sorgte zeitweise für einen Wasserstand von einem halben Meter auf der Straße. Außerdem drohte auch am Abend noch ein Hang abzurutschen. Alle Eisenacher Feuerwehren seien im Einsatz. Nach derzeitigen Informationen gibt es aber keine Verletzten. Die Schadenshöhe stehe noch nicht fest. Der Deutsche Wetterdienst hatte Unwetterwarnungen vom Altenburger Land bis zum Weimarer Land ausgegeben und vor heftigen Regenfällen gewarnt. Für den massiven Starkregen im Raum Eisenach machte er eine "lokal begrenzte Gewitterzelle" verantwortlich.
      Feuewehr im Einsatz an einer überspülten Straße in Eisenach-Stedtfeld

      Auch in Krauthausen, Ruhla und Schönau an der Hörsel liefen Keller voll. In Berka an der Werra war dabei ein Heizöltank betroffen. In Thal, Bischoferoda und im Eisenacher Ortsteil Stedtfeld wurden Straßen überflutet. Mancherorts müssen die Feuerwehren bis in die Nacht hinein ihre Pumpen laufen lassen - wie beispielsweise im Eisenacher Ortsteil Madelungen, wo die Keller eines größeren Wohnblocks unter Wasser stehen.

      Quelle: MDR
    • Hallo,
      am heutigen Nachmittag zogen auch einige Schauer und Gewitter durch Niedersachsen.
      Begleitet mit Starkniederschlag und kleinkörnigen Hagel mit Blitz und Donner ging es in den Feierabend.
      Aus Wendessen gesehen in Richtung Ost ( Sachsen- Anhalt ) konnte ich am Abend diesen CB sehen. Für mich das Erstemal
      Alle Bilder Handyqualitat!


      CB im Abendlicht 1


      CB 2


      CB 3

      Das wars für das erste von mir und bis später!
      Christian
    • Guten Morgen,

      danke für eure zahlreichen Eindrücke. Ich bin besonders auf die Berichte gespannt!

      Hier noch einmal Tagesniederschlagssummen aus dem TLL-Netz:


      Heute noch einmal das gleiche Spiel mit ähnlichen Begleiterscheingungen wie gestern. Ich zitiere mal die Synoptische Übersicht vom gestrigen Abend:

      Freitag ... Hinter dem nach Frankreich ziehenden Randtrog gelangt Deutschland
      auf der Nordwestflanke des zum Balkan wandernden Höhentiefs in eine etwas
      antizyklonalere nordöstlichen Höhenströmung, die sich etwas abschwächt. Der
      Hebungsantrieb durch die Höhe fällt damit in den meisten Gebieten weitgehend
      weg.

      Stärkere Konvektion wird von den Modellen vor allem in der Mitte und im Westen
      simuliert.

      Von Sachsen bis in den Westen und Nordwesten liegt CAPE erneut bei über 1000,
      vereinzelt bei 2000 J/kg und PPW erreicht 30 bis 35 mm, nach Osten hin aber
      meist nur 20 bis 25 mm. Die Gefahr von kräftigen Gewittern und einzelnen
      unwetterartigen Entwicklungen bleibt bestehen.


      Die Modelle fahren wegen des
      fehlenden Hebungsantriebes die Niederschlagsintensitäten etwas zurück
      . Die
      Auslösetemperatur, die zwischen 23 und 27 Grad liegt, wird zudem vielfach
      "mühelos" erreicht.
      An den Alpen kommt der Dauerregen im Tagesverlauf zum Erliegen.
    • 11.07.2014 | Schöne Böenwalze im Saale-Holzland-Kreis

      Kurz ein paar Eindrücke von einer kleinen Tour nach der Arbeit:
      Hatte noch versucht die Zelle bei Schleiz zu bekommen (die anfänglich noch ausscheren wollte und nur mit Erdblitzen so um sich warf) - sie ging aber schneller kaputt als erwartet bzw. verclusterte Rtg. Hof.
      Auf dem Heimweg gab es dann noch eine angenehme Überraschung aus dem Norden:


      Böenfront beim Durchzug vor Mörsdorf


      Was erst nur Zähne zeigte, wollte nun eine Shelfcloud werden...
      Bei Ortsausgang Trockenborn (SHK)


      Angekommen oberhalb von Kahla / unterhalb der Leuchtenburg ... Armageddon!
      Starkregen, Naheinschläge - kein Hagel.


      Rückseitig konnte ich dann im Trockenen noch ein paar Blitze fotografieren.

      Für ein Feierabendchasing recht nett :)

      LG Marco
    • Überschwemmungen, Blitzeinschlag und Behinderungen im Bahnverkehr
      Nach Gewitter und Starkregen ist die Feuerwehr in Teilen Thüringens zu vielen Einsätzen gerufen worden. Durch einen Blitzschlag kommt es auch im Bahnverkehr zu Behinderungen.

      Erfurt - Heftiger Regen hat die Einsatzkräfte in Teilen Thüringens auf Trab gehalten. Besonders betroffen waren die Städte Jena und Erfurt sowie die Landkreise Nordhausen, Gotha, Eichsfeld und der Wartburgkreis, teilte die Landeseinsatzzentrale am Freitagmorgen mit. Bäume stürzten um. Keller liefen voll. Gullydeckel wurden durch die Wassermengen hochgedrückt. Schlamm verteilte sich auf Straßen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

      In Niederorschel (Landkreis Eichsfeld) wurde ein Mehrfamilienhaus unter Wasser gesetzt. Wegen eines defekten Fallrohres sei Wasser in vier Wohnungen gelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Bewohner kamen in Ausweichquartieren unter.

      In Leinefelde-Worbis (Landkreis Eichsfeld) schlug der Blitz in ein Stellwerk der Deutschen Bahn ein. Deswegen kommt es im Regionalverkehr auf den Strecken Halle-Eichenberg und Leinefelde-Gotha zu Einschränkungen, teilte das Unternehmen am Freitagmorgen mit. Auf den Streckenabschnitten Heilbad Heiligenstadt-Mühlhausen soweie Heilbad Heiligenstadt-Bernterode wird ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet.

      Im Eisenacher Stadtteil Stedtfeld war es am Donnerstagnachmittag zu einem Hangrutsch gekommen. Das Wasser stand auf einer der Straßen zeitweise bis zu einem halbem Meter hoch, sagte die Stadtsprecherin Janina Walter.

      Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes muss am Freitagnachmittag erneut mit Gewittern, Starkregen und örtlich auch Hagel gerechnet werden. Für das Wochenende gaben die Meteorologen aber Entwarnung. Es werde schön und trocken. dpa

      [line][/line]

      Kuhherde vermutlich durch Gewitter aufgeschreckt und ausgebüxt
      Tambach-Dietharz - Eine aus ihrer Koppel ausgebrochene Kuhherde hat in Tambach-Dietharz (Landkreis Gotha) mehrere Autos beschädigt.

      Etwa 50 offenbar durch ein Gewitter aufgeschreckte Tiere liefen am Freitagmorgen ohne Begleitung durch eine Straße des Ortes im Thüringer Wald, wie die Polizei mitteilte. Dabei zerbeulten sie sechs Fahrzeuge.

      Mitarbeiter des Agrarbetriebes, dem die Tiere gehören, trieben die Kühe schließlich zusammen und brachten sie zurück auf die Koppel. Laut Polizei waren insgesamt rund 140 Rinder der Herde möglicherweise durch das Gewitter in Panik geraten und auf Wanderschaft gegangen. dpa