Beiträge von Markus

    Das Jahresvideo 2022 von Hank Schyma.


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    Sammelthread für alle interessanten Dinge rund um Wetter, Klima und Naturkatastrophen auf regionaler und weltweiter Ebene im Jahr 2023.


    Zum Beispiel: Links oder Tweets zu Beiträgen, Blogs und Berichte, TV-Tipps usw.


    Bisheriger Thread: Wetter-Web 2022

    Alter Thread: Wetter Web

    Hallo,


    der letzte Dezemberschnee ist eine Weile her. Umso erfreulicher, dass es gleich eine ordentliche Ladung Neuschnee in Weimar gab.

    Ich machte mich nach Feierabend zu einer schnellen Dokurunde auf.


    Immer noch konnte man verfärbtes Laub an den Bäumen finden, das nun von schwerem Neuschnee belegt wurde:




    Auf dem Weg nach Buchenwald gab es dann auch Nebel:


    Die Bäume biegen sicht teilweise unter der Schneelast:


    Gute 15-20cm liegen hier:


    Weitere Eindrücke:




    Da macht das laufen Spaß:


    Endlich Winter!


    Viele Grüße


    Markus

    TEIL 2


    Am 18.11. stand endlich der erste Schneefall auf dem Programm. Durch die letzten beiden Herbstmonate war man subjektiv noch so wärmeverwöhnt, dass weiße Flocken, Winterdienst und kalte Temperaturen irgendwie fern erschienen. Und plötzlich waren sie ganz schnell da.

    Ich machte zusammen mit Birgit eine Tour über Apolda und Artern zurück nach Weimar, um die Wintereindrücke einzufangen.


    Wir staunten bei Oberroßla bei Apolda nicht schlecht, als dort noch Sonnenblumen blühten, die nu eine Schneekappe trugen. Geht es noch gegensätzlicher? Sommer und Winter in einem Bild - absurd.



    Detailaufnahmen:





    Auf der Fahrt nach Norden kamen wir an dieser Allee vorbei, wo das gelbe Herbstlaub im Schnee lag. Ein schöner Kontrast:




    Diese schönen Cirruswolken verzierten uns noch dieses schöne Bild. Schön zu sehen sind auch die "Sommer- und Winterhälfte" am Baum. Die mit Sonne beschienene Seite ist frei, die entgegensetzte Seite trägt noch den Schnee.





    Winterliche Weite:


    In einem Waldstück bei Wiehe konnten wir ebenfalls sehr schöne Eindrücke festhalten. Leise rieselte der Schnee von den Bäumen zusammen mit dem Herbstlaub. Eine großartige Stimmung!




    Die Blattfärbung war hier auch stellenweise noch sehr unterschiedlich. Teilweise (hell)grün, meist gelb und auch schon braun.



    Ein paar Fotoexperimente mit den "Kronenleuchtern" ;)




    Eindrücke der Fahrt von Heldrungen Richtung Kölleda:



    An diesem Hügel mussten wir noch einmal halten. Die Gräser im warmen Abendlicht mit dem zarten Schneekleid boten einen zu schönen Kontrast:




    Während der goldenen Stunde wurde die Landschaft nun mehr in Rottöne getaucht. Die Landschaft war je nach Lage und Beschaffenheit noch mit Schnee bedeckt oder nicht. Das gab schöne Unterschiede:


    Senfblüten mit Schnee:








    Was für eine abwechslungsreiche Woche und Zeit mit unterschiedlichsten Eindrücken, die man teilweise so nicht kombiniert kennt.


    LG
    Markus

    Hallo!


    Noch nie hatte ich einen November mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken und gegensätzlichen Kontrasten erlebt wie in diesem Jahr. Satte grüne Landschaften, bunte Blümchen und Sonnenblumen im Schnee - das ist absurd. Als wären die 4 Jahreszeiten komprimiert in einem Monat aufgetreten. Es liegt auch nicht zuletzt daran, dass Niederschläge im September und Oktober der oberflächennahen Vegetation bei unserer gewohnten Trockenheit halfen. Das gelb-braune Bild wandelte sich pünktlich zum Herbst in leuchtendes Grün. Die Vegetation bekam noch einmal sichtbar einen "Schub" und es wirkte, als wäre man im frühen Mai. Dazu gab es im Oktober so warme Temperaturen, dass man noch einen Hauch Sommer spürte. Vom Herbst wenig Spur und recht späte Blattverfärbung hier in Weimar und Umland.


    Fangen wir etwas klassisch an: Nebel und Inversion. Das ist nicht unüblich. Aber dieses überwiegende Grün in der Baumgruppe für Mitte November kannte ich bislang nicht:


    Ein paar Tage später war ich wieder im Kyffhäuserkreis unterwegs. Diese Abendstimmung war schon sehr besonders. Die Kontraste im Bild sind zwar durch den Polfilter verstärkt, aber nicht verfremdet.





    Zwischen den Gräsern blühte vereinzelt die Karthäusernelke. Laut Internetrecherche ist die Blütezeit gewöhnlich von Mai bis September. Ich kenne sie (subjektiv) als Frühlings-/Sommerblume.


    Auf der Wiese am Feldrand gab es jede Menge gelbe Farbtupfer:


    Die Abendstimmung ging nun in blaue Stunde mit Dunst und angeleuchteten Wolken über:



    Auf der Rückfahrt bildete sich flacher Bodennebel, während die blaue Stunde in vollem Gang war:


    Etwas gezoomt:


    Zwei Tage später war ich nach Feierabend am Buchenwald-Mahnmal unterwegs. Hier konnte man schon eher die "klassische" trübe Novemberstimmung vorfinden. Nach Abzug des Niederschlags und der noch immer vorhandenen Inversion am Boden gab es ein gemischtes graues Wolkenbild mit kurzen Lichtblicken.


    Ein paar Eindrücke:




    Der Nebel waberte hin und her. Binnen Sekunden war alles im unmittelbaren Umfeld mal wieder verschwunden:




    ...um dann wieder aus dem Nebel hervorzukommen:


    Ein paar letzte Lichtblicke gab es dann noch:



    Weiter geht es im zweiten Teil :)

    Gestern war ich mit Rüdiger eine Runde in Kamsdorf laufen. Das Feeling erinnerte mehr an April als September. Knallig-grüne Wiesen, grüne Bäume, Kaltluftschauer - als würde der Sommer bald kommen.



    Cirrostratus fibratus (andere Meinungen?)

    Ja, Cirrus fibratus.


    Die feinen Fasern mögen zwar dicht erscheinen, überziehen aber nicht große Teile des Himmels, wie es bei Cirrostratus der Fall wäre. Wir sehen hier ja auch einen herangezoomten Teil und nicht den gesamten Himmel. Und vor Cirrostratus kommt ja noch Cirrus spissatus für dichter werdende Cirrusbewölkung.

    Am Freitag und in der Nacht zum Samstag sind in Teilen von Thüringen Schauer und Gewitter zu erwarten.

    Hauptgefahren sind Blitzschlag und besonders Starkregen mit Überflutungsgefahr. Durch langsame Verlagerung und hohem Gehalt an niederschlagbarem Wasser drohen örtlich Überflutungen/Schlammlawinen.


    Grober Ablauf: Bereits mittags über den Bergen erste Entwicklungen. Von Osten her im Bereich der Tiefdruckrinne ebenfalls auflebende Konvektion, mit retrograder Entwicklung (rückwärtsziehend, in diesem Fall nach Westen anbauend). In der Nacht zum Samstag ist teils noch längerer Stark- und Dauerregen möglich, wo die Gewitterreste des Tages liegen und ausregnen. In Regionen, die zu erst von Gewittern und dann von von konvektivem Regen getroffen werden, sind die höchsten Regensummen zu erwarten. Die Gefahr von Überflutungen ist in diesem Bereich am größten. Wo genau diese Bereiche liegen, wird erst sehr kurzfristig nach Entstehung der Gewitter zu sehen sein.



    Karten (2): Modellzentrale