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  1. Thüringer Storm Chaser e.V. - Community
  2. niklas_dst

Beiträge von niklas_dst

  • 2026-05-29/30 - Gewitter

    • niklas_dst
    • 30. Mai 2026 um 18:53

    Haben wsl auch noch Platz im Auto, Start in Leipzig

  • 2026-05-29/30 - Gewitter

    • niklas_dst
    • 30. Mai 2026 um 18:53

    Ich fahr raus, früher Nachmittag

  • 2026-05-29/30 - Gewitter

    • niklas_dst
    • 30. Mai 2026 um 14:38

    Böenfrontreste und ein paar wenige entfernte Blitze bei Arnstadt in der Nacht.

  • 2026-05-06 Gewitter

    • niklas_dst
    • 7. Mai 2026 um 20:18

    Würde die (magere) Ausbeute die Tage mal ins Forum stellen gesammelt

  • 2026-05-06 Gewitter

    • niklas_dst
    • 7. Mai 2026 um 20:17
    Zitat von felix448
    Das war gestern bei Zeitz, das gesamte Band unten rechts hat es dabei zum Aufwind gezogen. Hatte an 2-3 Zellen den Eindruck das es teils Inflowbänder über große Distanzen gab.

    Hätte dafür auch noch ein Paradebeispiel auf der Speicherkarte

  • 2026-05-05 Gewitter

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 19:21

    Wie lang meint ihr hält die?

  • Wetterthread Mai 2026

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 15:31

    Wär die Option, dass hier alles failed morgen

  • Wetterthread Mai 2026

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 15:31

    Der Gedanke war entweder nördlich Erzi die D2 Variante ansonsten tatsächlich dort runter.
    Wir könnten auch die Lechtalerin in Bayern uns holen aber das ist so weit

  • Wetterthread Mai 2026

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 15:21

    Lage halt noch so ultra unsicher

  • Wetterthread Mai 2026

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 15:21

    Gute Frage...tendieren erstmal SN, wenn das nichts wird Bayern

  • Wetterthread Mai 2026

    • niklas_dst
    • 5. Mai 2026 um 14:19

    Wir sind auch unterwegs

  • Chasingauftakt am 18./19. April 2026 mit Funnelcloud, Böenfronten und Pollensturm in Sachsen

    • niklas_dst
    • 21. April 2026 um 03:00

    Chasingbericht 18./19. April 2026

    Die diesjährige Saison startet für mich sehr turbulent mit zwei Chasing-Tagen direkt hintereinander. Es ist eine sehr unsichere, kaum "chasebare" Lage und doch gab es einiges zu sehen. Dazu möchte ich in den folgenden Zeilen ein paar Fotos und Gedanken mit euch teilen.


    18.04.2026

    Zunächst konnte ich, eher spontan, am Samstagabend in Leipzig die Reste einer Gewitterzelle aus Thüringen beobachten. Die Blitzaktivität ist sehr verhalten, das Gewitter outflow-dominant. So schwindet es aufgrund fehlender orografischer Unterstützung, der trockenen Grenzschicht im Leipziger Umland und des Tagesganges, wie für Leipzig zu erwarten, so langsam dahin. Es reicht für ein, zwei ganz nette Aufnahmen.


    19.04.2026

    Bei der Wetterbesprechung am Freitag im Institut noch als Blödsinn abgetan, trafen wir am Sonntag Morgen aufgrund der neuen Entwicklungen spontan die, zugegeben etwas naive, Entscheidung, nach Ostsachsen zu fahren und auf die Front und ggf. vorlaufende Auslöse zu warten. Und so machte ich mich am Morgen mit einem Kommilitonen auf den Weg nach Nossen.

    Hier sollte, nach verhaltener Einstrahlung, am Nachmittag die Scherung ein Maximum erreichen. In den Prognose-temps waren etwa 300-450J ML-CAPE, 40kn DLS (mit ein klein wenig streamwise Krümmung) und bis zu 60m²/s² SRH. Die Atmosphäre war bis sehr weit oben gut gesättigt (PWAT ca. 22mm). Das Tief entwickelt sich etwas stärker als erwartet und bei starker PVA ist für ordentlich Hebung (auch abseits der Gebirge) gesorgt. In Ostsachsen erreichen die Maximaltemperaturen noch einmal 16°C. Einige Läufe, allen voran von ICON-D2, prognostizierten vor der okkludierten Front diskrete Zellen.

    In Erwartung späterer Auslöse verweilen wir bei Nossen und warten auf einen kleinen Bereich von solarer Einstrahlung vor der Front, sowie auf mögliche Entwicklungen. In der sehr feuchten, dunstigen Luftmasse kommen Zweifel an der Lage auf. Dies wird durch die Auslöse von einer Reihe rasch verclusternder Starkregenschauer ohne jegliche erkennbare Struktur oder Blitz-Ambitionen über uns noch untermauert. Ohne die Option diskreter Zellen, fokussiert sich unsere Aufmerksamkeit auf den durchzündenden Teil der Gewitterlinie im Erzgebirge.

    Wir fahren der Front entgegen in Richtung Freiberg. Die Linie hatte sich dort über dem Erzgebirge schlagartig verstärkt und wir hoffen auf eine Böenfront. Nachdem erst nichts außer Dunst und Hochnebel zu sehen ist, materialisiert sich diese heraus und eine gut definierte, grünlich leuchtende Zelle zieht auf uns zu.

    Es folgt ein Pollensturm, welcher die Stadt und Umgebung in ein gelbliches Licht taucht. Wir verlagern uns nach Norden in Richtung A4 und gewinnen Abstand nach Osten. Die Blitzfrequenz erreicht ein Maximum.

    Das Chasing gestaltet sich zeitweise als schwierig. Immer wieder verregnet skaliger Niederschlag den Blick auf die Zellen und eine Armada an Straßensperrungen zwingt uns wiederholt zum Umplanen. Durch die hohe Feuchtigkeit und die starke Hebung verclustern die zahlreichen Neuentwicklungen sehr schnell zu größeren Systemen. Zeitgleich schneidet der viele Regen neue, junge Aufwinde und aktive Bereiche der Front ab. Das Sichtfenster zwischen Dunst und Niederschlagskern ist klein und die Neuentwicklungen nötigen uns immer wieder zur Strategieänderung.

    Auf der Autobahn geraten wir in den Platzregen einer solchen Entwicklung direkt über uns, noch vor der Linie. Blitze zucken über uns über den Himmel. Wir verwerfen unseren Plan, weiter die A13 nach Norden dem einzig noch nicht im vorlaufenden Regen "untergegangenen" Teil der Front entgegen zu fahren und ihn ein zweites Mal abzufangen. Stattdessen setzen wir uns bei Radeburg in Richtung Osten vor die Zelle. Diese "inhaliert" auf allen sichtbaren Höhenschichten förmlich die fast schon tropisch anmutende Luftmasse.

    Wir fahren weiter in Richtung Kamenz nach Osten, erneut durch einheitlich graue Bewölkung. Erst in größter Nähe zur Zelle wird etwas Struktur deutlich, welche als eine lange Inflow-Schleppe (Tailcloud) interpretiert werden könnte.

    Innerhalb weniger Minuten senkt sich eine Wallcloud unter der Aufwindbasis ab.

    Wir beobachten, wie sich diese immer weiter absenkt und Immer weiter verengt. Zeitgleich nimmt sie explosiv an Masse zu. Kurzzeitig werden eindeutig superzelluläre Strukturen präsent. So sieht man den horizontalen Vorticity-Strom (SVC "streamwise vorticity current") aus dem FFD um die Mesozyklone rotieren. Dort wird sie durch den Aufwind gestreckt und in die Vertikale befördert. Einzelne Wirbel kondensieren aus, tanzen vor uns über das Feld um ein gemeinsames Rotationszentrum herum und verschwinden wieder. Der ganze Himmel ist in (mäßig schneller) Bewegung.

    Mit einem Clear Slot kündigt sich ein RFD-Abwind-Puls an. Auch erkennbar durch schnelle "links nach rechts-Bewegung" der Regenvorhänge. Dadurch konzentriert sich die Rotation noch mal auf einen schmalen, definierten Wirbel.

    Die Entwicklung der (versuchten) Tornadogenese lässt sich unter folgendem Link nachvollziehen:

    Zeitraffer der Rotation (YouTube-Link)

    Zeitraffer 2 (Youtube-Link)


    Aber nicht nur die Aufwindbasis, nein, auch die Böenfront des FFD der Zelle ist zu diesem Zeitpunkt optisch recht beeindruckend.

    Wir stehen nun noch ca. 100m entfernt vom Zentrum der Rotation und der RFD verregnet uns die Sicht auf den Aufwind. Es wird Zeit für einen Ortswechsel. Auf der Fahrt nach Nordosten zerfällt die Zirkulation und die Zelle wird outflow-dominant.

    Und so endet das Chasing dann schließlich gegen 16 Uhr mit viel Wind und einem Blick auf den "Whales Mouth" des nun vollständig outflow-dominanten Clusters bei Hoyerswerda.


    Analyse

    Es folgt ein kleiner Analyseteil zum Tornadoverdachtsfall. Hier wird es etwas theoretisch, vielleicht aber ja doch auch ganz interessant:

    Da Felix Leverenz in seinem Beitrag bereits auf die Großwetterlage eingegangen ist, beschränke ich mich hier überwiegend auf die Analyse und Interaktion der einzelnen Zellen.

    Zunächst dazu das Radar und Dopplerradar zum Zeitpunkt des Zeitraffers.

    Und die Entwicklung zehn Minuten davor (zur Erinnerung: Aufnahmeort des Zeitraffers: Neukirch):

    Glücklicherweise ist der Radarstandort Dresden nah, sodass ein (relativ) guter Blick in die unteren Höhenschichten der Zelle möglich wird. So wird (bevor der RFD den Aufwind einhüllt) eine hakenförmige Struktur erkennbar.

    Diese ist gepaart mit einem doch recht scharfen, stark konzentrierten Rotationssignal im Doppler. Das Rotationsmaximum deckt sich örtlich und zeitlich genau mit unseren Standorten und Beobachtungen.

    Es bleibt zu klären, wie sich bei so wenig Scherung in den unteren Schichten überhaupt derartige Strukturen herausbilden konnten. Hier müssen zwangsweise noch andere Effekte, als die puren Umgebungsbedingungen, beteiligt gewesen sein.

    Zunächst möchte ich auf die Existenz weiterer einzelner Kerne und Entwicklungen vor der Zelle Hinweisen. Diese könnten bei der (versuchten) Tornadogenese zuträglich gewesen sein. Die Zusätzliche Feuchte in Bodennähe senkt die Wolkenuntergrenze weiter und versorgt den inflow direkt mit feuchtlabiler Luft. Dies hilft später beim "stretchen" der Vorticity und beim Überwinden ungünstiger Umgebungsbedingungen. Besonders die hohe Feuchtigkeit konnte in einigen Fällen prior zur Tornadogenese in Deutschland nachgewiesen werden. Siehe hierzu u. a.: Wapler, K. und Beyer, M. (2022).

    Im Seitenaufriss (Schnitt durch den Aufwind der Zelle) lässt sich ein BWER (Bounded Weak Echo Region) ausmachen. Ein weiteres Indiz für einen starken Aufwind. Davon erhält man ebenfalls ein Eindruck (zugegeben mit etwas Fantasie) im 3D-Rendering der Radarreflektion. Es folgt der Blick von Osten in die Inflow-Notch der Zelle. RFD, FFD und Weak-Echo-Region lassen sich genauso erkennen, wie die Wichtigkeit eines weiteren Prozesses...

    Der Tornadoverdacht trat genau dann auf, als die Zelle von der Front dahinter eingeholt wurde. Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Zellinteraktionen vor der Tornadogenese und einer signifikanten Verstärkung von Gewitterzellen fast immer der entscheidende Faktor sind. Zum einen wird, unter den entsprechenden Umgebungsbedingungen, der RFD verstärkt und eine bessere Balance zwischen Inflow und Outflow erreicht, zum anderen erhöht die Einbindung in die Querzirkulation des Frontensystems lokal die Vorticity. Ein weiterer nennenswerter Effekt ist die plötzliche Massenzunahme und Verbreiterung der Aufwindbasis. Dem kann eine schlagartige Verstärkung der Aufwindgeschwindigkeit folgen. Einer oder auch viel mehr das Zusammenspiel dieser Effekte könnte zum effektiven Heben der Vorticity beigetragen haben und die beobachteten Strukturen und Prozesse ermöglicht haben. Siehe hierzu: Nixon et al., 2024.

    Anschließend nun folgend einzelne (abgeleitete) Parameter in ihrem zeitlichen Verlauf:

    Zu sehen ist die Evolution der Zelle (Zelle 180, 13:10 UTC, Radar Dresden) von ca. 10 Minuten vor der versuchten Tornadogenese bis ca. 20 Minuten nach der Beobachtung.

    Bei der Betrachtung der aufgezeichneten Daten fallen weitere, bereits bekannte Prozesse auf:

    1.) Vor dem beobachteten Tornadoverdacht erfolgt ein Anstieg der Blitzfrequenz. Dies wurde in Studien (vor allem in den USA) oft vor einer Verstärkung des Aufwindes und/oder Tornadogenese beobachtet. [Hinweis: Blitze angegeben in Blitze pro 5min.]

    2.) Dem Anstieg der Blitzfrequenz und der vor Ort beobachteten schlagartigen Verstärkung des Aufwindes folgt eine direkte, aber leicht verzögerte "Antwort" in den Echo Tops.

    3) Dem Einholen der Zelle von der Gewitterlinie und der stärksten Aufwindphase folgt ein beobachteter Anstieg der Masse (VIL-"Vertically Integrated Liquid") und der Fläche der Zelle.

    4) Dem Abschwächen des Aufwindes und dem beobachteten RFD-Abwind folgt eine Abnahme der Masse und Blitzfrequenz

    5) Beim Wechsel vom ausgewogenen Zustand zur Outflow Dominanz "läuft die Zelle aus" und die Fläche der Zelle vergrößert sich bei rückläufigen Aufwindsparametern.


    Das VWP (von der Doppler Geschwindigkeit abgeleitetes vertikales Windprofil am Radarstandort Dresden) bestätigt im Wesentlichen die prognostizierte Windsituation (und damit die Notwendigkeit ergänzender Interaktionen). So liegt das SRH lediglich bei 54 m²/s², das Scherungsprofil ist nicht ausreichend und auch die langsame Zuggeschwindigkeit ist untypisch.

    Dass bei solch ungünstigen dynamischen Verhältnissen das Gelände eine Rolle spielt, etwa als Hebungsantrieb, durch Kanalisierung des Windes oder lokalen Konvergenzen mit erhöhter Vorticity, ist naheliegend. Unser Standort (Neukirch [51.284201, 13.985736]) liegt zwar in einem flachen Tal, nennenswerte Auffälligkeiten konnte ich aber keine Ausmachen. Ich vermute daher, dass in diesem Fall Zell-Interaktionen der entscheidende Faktor waren.

    Schäden konnten wir keine Auffinden, etwaige Berichte sind mir auch (Stand jetzt) nicht bekannt. Die Rotation war teilweiße über freien Feld und, aufgrund mangelnder Scherung in den unteren Höhenschichten der Atmosphäre, auf der schwächeren Seite. Einzelne, visuell klar erkennbare, auskondensierte Vorticity-Schläuche waren extrem kurzlebig. Damit ist kein Bodenkontakt nachweisbar. So wird es, trotz der Plausibilität aus der Radarauswertung und den Aufnahmen, bei einem Verdachtsfall bzw.: einer "Funnelcloud" bleiben.

    Ich würde es als weiteren Fall/Beweis werten, dass lokale Effekte die großräumigen Parameter (Scherungsmangel) kurzzeitig kompensieren können.

    Einzelne Meldungen über Tornados tauchten in dem groben Gebiet in der DWD-App unter den Nutzermeldungen auf. Diese waren nicht bebildert und wurden schnell wieder gelöscht (vmtl. aus Mangel an Plausibilität?). Dies wirft bei mir Fragen auf und betont meiner Meinung nach die Wichtigkeit von Beobachtungen (unter anderem von Chasern) am Boden. Diese Diskussion würde aber den Rahmen dieses Berichtes sprengen.


    Die Karten und Diagramme sind selbst geplottet (in Zusammenarbeit mit zwei Freunden), Datengrundlage: DWD open data (KONRAD-3D). Hinweis: noch Beta-Version: minimaler Offset noch möglich, Testung/Validierung noch nicht abgeschlossen. Die Auswertung erfolgte nach meinem aktuell besten Wissen und Gewissen, ich freue mich über Hinweise und/oder Korrekturen der Experten.


    Insgesamt hat sich das Chasing trotz des Flop-Risikos also gelohnt und ist, für April, erfolgreich gewesen. Das macht doch Hoffnung und Vorfreude auf eine gute Saison!

    VG Niklas ;)

    Bilder

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  • Wetterthread September 2024

    • niklas_dst
    • 4. September 2024 um 12:24

    Glück Auf!

    Trotz das die Gewitter gestern zwar insgesamt sehr undynamisch waren, bildeten sich am Nachmittag bei Geyer im Erzgebirge entgegen meiner Erwartungen doch zumindest kurzweilig akzeptable Strukturen heraus. Zum Zeitpunkt der Aufnahme stürzten im Kern der Zelle Bäume um.

    Für der Herausbilden einer solch breiten turbulenten (und somewhat dynamischen) Basis vermute ich die Hilfe von der Orografie oder dem Zusammenspiel von Outflow boundaries aus den Zellen davor. Erwähnenswert hier vor allem die Zelle, die unmittelbar vor dieser in Annaberg (kleinere) Überflutungen verursachte. Auch Blitztechnisch ging es ordentlich ab, immer wieder schlugen Erdblitze direkt aus dem sich formierenden Aufwind.

    Kurze Zeit später war es das auch schon wieder mit der Show. Typisch für solche undynamischen Lagen und Einzelzellen verschluckte der Niederschlag die Aufwindbasis und der Outflow leitete den raschen Zelltod ein.

    Viele Grüße

    Niklas

  • Gewitter 14.8.24

    • niklas_dst
    • 21. August 2024 um 22:58

    Hallo Willi,

    Zitat von Radelwilli

    Hallo Niklas : Soll ich bei jeden "Fachausdruck erstma rummgoogeln !? -Da werd ich bei Manchen ja nie fertig . . .

    Zunächst einmal hat dir niemand gesagt das du dies tun solltest. Es war ein Ratschlag, da ich ein gewisses Interesse am Wetter bei dir vermutet hatte.

    Wenn man sich ernsthaft mit dem Hobby beschäftigt ist ein wenig Hintergrundwissen nicht nur hilfreich beim Verständnis von Fachforen, sondern auch für die Sicherheit sehr wichtig. Bei allen Respekt für straffe Zeitpläne sollte daher die Beschäftigung mit den "Fachbegriffen" auch in deinem Interesse liegen.

    Als Alternative zum rumgooglen kann ich auch den Band: "Meteorologie" von Hans Häckel empfehlen.

    Zitat von Radelwilli

    keine Uhr und bei Kachelmann wahrn so viele stärkere Blitze , Ja Welcher ?-aus 20 Km.!

    Man kann mittels den Metadaten der Fotos (unter "Eigenschaften") die genaue Uhrzeit auf die Sekunde bestimmen. Mit der genauen Zeit des Blitzes in Kachelmannwetter schränkt das die Anzahl möglicher Entladungen in einem 20km Umkreis doch erheblich ein.

    Wenn dir das zu viel Aufwand ist, kann ich dir aber auch mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen das der Blitz auf den ersten beiden Fotos tatsächlich ein positiver ist. Das er aus dem oberen Teil der Wolke kommt (eher mal die positive Ladungszone) und einen sogenannten "smooth channel" aufweist sprechen dafür.

    Er hat also ein typisches Aussehen für positive Blitze. Du hast Recht, die wenigen Verästelungen sprechen ebenfalls dafür. Eine etwas längere Dauer als andere als andere Blitze und kein "Flackern" (also mehrere Blitze kurz hintereinander an der selben Stelle) wären ebenfalls Indizien.

    PS: Alle Fotos in diesem Forum sind vom Verfasser "selbst geknipst"

    Hoffe ich konnte deine Frage beantworten!

    VG Niklas

  • Gewitter 14.8.24

    • niklas_dst
    • 21. August 2024 um 12:17

    Hallo,

    Zitat von Radelwilli

    HMmmm.

    Mit Euren "Fachausdrücken" ,mit denen manche von Euch nur so um sich schmeißen ( Angabe ? ), versteht ein Laie wie ich noch viel weniger !

    Nach den "Fachausdrücken" kann man sehr gut googlen. Es ist nun mal so das man in einem Forum zu einem bestimmten Thema die jeweilige Fachsprache verwendet.

    LG Niklas

  • Wetterthread August 2024

    • niklas_dst
    • 15. August 2024 um 17:59

    Die Gewitter von heute Nacht in Thüringen aus der Distanz vom Erzgebirge aus beobachtet. Viele der Entladungen waren weiträumig gut sichtbar.

    Viele Grüße

    Niklas

  • Wetterthread Juli 2024

    • niklas_dst
    • 4. Juli 2024 um 21:03

    Glück Auf!

    an der Kaltfront hatte sich heute bei Chemnitz doch eine recht vernünftige Böenfront entwickelt.

    Die Blitze fehlten zwar ebenfalls, es gab aber Starkregen und viel Wind.

    Vor allem die Vorderseite der Böenfront war sehr dynamisch.

    Viele Grüße

    Niklas

  • Wetterthread Juni 2024

    • niklas_dst
    • 30. Juni 2024 um 19:35

    Glück auf!

    hier ein kleiner Nachtrag zu den NLCs der letzten Tage.

    Viele Grüße

    Niklas

  • 29/30-06-2024 SCHWERGEWITTER (Unwettergefahr)

    • niklas_dst
    • 30. Juni 2024 um 19:32

    Hier nun auch meine sehr beschauliche Ausbeute von heute Morgen.

    Am Erzgebirge hatte es in der Morgendämmerung noch mal entkoppelte Zellen getriggert.

    Abgesehen von diesem tollen Crawler war die Ausbeute dann wegen der marginalen Blitzfrequenz sehr dürftig.

    Viele Grüße

    Niklas

  • Wetterthread Juni 2024

    • niklas_dst
    • 27. Juni 2024 um 21:49

    Glück auf!

    bissl was gab die Sumpflage dann doch her...

    Viele Grüße

    Niklas

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