Beiträge von Florian T. L.

    Guten Morgen an die Runde,


    Ich möchte etwas zur Diskussion stellen: Ein Bekannter aus Dresden hat mir dieses Bild heute Morgen zukommen lassen, welches die wellende Kaltfront zeigt. Die Wolkenstrukturen sind ja doch recht beeindruckend, kann jedoch nicht wirklich einordnen, was das sein soll :/ Der Blick ist Rückseitig in Richtung Südost.


    Viele Grüße,

    Florian

    Hallo an die Runde,


    ich füge meine Bilder von heute Morgen auch mit an, die Bilder im Eisnebel sind leider nichts geworden, dafür hatte er sich wohl schon zu sehr gelichtet. Das Glitzern ist nicht zu erkennen. Dafür hier nun meine Impressionen vom Cospoth.


    Blick in Richtung das nebelfreie Lobeda:


    Blickrichtung Maua, vom Nebel überdeckt, dabei leichte Wellenform:


    Grenze Nebel-Nicht Nebel:


    Ungewohnt flach heute im Saaletal:


    Viele Grüße,

    Florian

    In der Nacht zum 17. August um 01:38 (23:38 UTC) konnten von einer AllSkys Kamera (AllSky7.net) zur Meteorbeobachtung mindestens zwei Mal Red Sprites festgehalten werden. Blickrichtung des Kameraabschnittes ist West / Nordwest, so dass es sich um die Gewitter westlich von Bad Hersfeld gehandelt haben dürfte:

    RadarHD-Stormtracking vom 17.08.2020, 01:35 Uhr - Hessen | Wetter von kachelmann.


    Dazu Bild und Video (Quelle: VdS Sternwarte Kirchheim):



    WhatsApp Video 2020-08-19 at 00.15.00.mp4

    Meinerseits auch ein paar Bilder von gestern aus Bucha (SHK).

    Die Multizellengruppe in Richtung Saalfeld:


    Immer wieder wenige Mammaten:


    Die Zellebgruppe schwächte sich zunehmend von Westen her ab, zuletzt befand sich vor Kahla ein starkes Gewitter:


    Und während Anton, Andy, Kay und Ronny wohl das Highlight der Saison in Thüringen abgriffen, konnte ich von Bucha aus Ausläufer und am Horizont knapp den Hauptteil der Shelf bei Gera sehen:

    Hallöchen an die Runde,


    Ich melde mich mal wieder mit einem kleinen Bericht, diesmal aus dem sächsischen Dresden.


    Die Modelle schwankten in den einzelnen Läufen doch recht rabiat, besonders Rapid sprang hin und her, ob es in Dresden was zu sehen gäbe oder nicht. So ganz wollten die Zellen aus dem Erzgebirge nicht herausziehen, wie zuvor berechnet. Eine lokale Konvergenz, die zunächst über der Region Bautzen lag, schwenkte dann durch bzw. regenerierte sich, so dass sie dann auf einer Linie Leipzig-Riesa-Dresden lag.


    Zu Beginn, bevor es sehr dunstig wurde und es versprach, eine absolute Sumpflage zu werden, zeigte sich doch noch ein schöner 22 Grad Ring:


    Anschließend setzte Konvektion ein und die ersten Zellen außerhalb des Erzgebirges entstanden südlich und westlich von Dresden. Auch über dem Ostenrand Dresdens entwickelten sich Zellen, vermutlich mit Ourflowbedingter Unterstützung aus dem Erzgebirge. Was jedoch das eine triggert, killt das andere. Eine Zelle bei Meißen mit Backbuilding entschärfte es sofort, man konnte förmlich zusehen, wie es den südlichsten Aufwind abwürgte. Hier letzte Reste:


    Im Dunst wurden die Zellen in Ostdresden zunehmend interessant und tatsächlich, sie entwickelte eine Böenwalze, die sich später zu einer Shelfcloud mauserte:


    Ähnlich wie Ende August letzten Jahres bei mir in Bucha (SHK) kündete eine Absenkung bzw. "Pseudowallcloud" vom Höhepunkt des Zelllebens:


    Wenig später begann dann die Shelf auch schon auszurollen und sich zu entkoppeln:



    Die Reste überquerten uns und die Böenlinie kam durch. Die Temperatur wurde von 28 Grad Celcius auf 21 gedrückt:


    Dahinter entwickelte sich eine neue Zelle, welche nochmals den Ansatz machte, Strukturen auszubilden und began, die letzten Reste der vorangegangenen Shelf um sich herum zu ziehen:


    Bis auf wenige Erdblitze war an elektrischem nicht viel zu sehen, aber dennoch eines der wenigen strukturellen Highlights im karken Jahr 2020.


    Da zunehmend rings um unseren Standort neue Zellen entstanden, fuhren wir zurück und beobachteten von der Wohnung aus. Unser Standort blieb dennoch mit 2,2mm am trockensten.

    Siehe hierzu die Niederschlagskarte:

    Niederschlagssumme Dresden, 6std) vom 14.08.2020, 21:50 Uhr | Wetter von kachelmann.


    Das ganze System gewann nun auch etwas am Zuggeschwindigkeit und so gerieten wir schnell in den rückseitigen Niederschlag.

    Dennoch war der Himmel schön dynamisch, neben einzelnen Erdblitzen, u.a. einen 72kA starken Posi:


    Überraschend interessanter Tag gestern, auch wenn es mit dem Regen nicht komplett geklappt hat.


    Mal sehen, was die nächsten Tage noch kommt,

    Gruß Florian

    Heute Vormittag gegen 9 Uhr wurden mein Freund und ich von Donnergrummeln geweckt.

    Nach einem kurzen Blick auf das Radar stationierten wir uns auf einer Freifläche in Dresden-Omsewitz und beobachteten das Geschehen über Radebeul und weiter nördlich.

    Schon auf dem Weg dahin waren Erdblitze zwischen den Häusern zu sehen, dieser Strike empfing uns dann am Standort:




    Netten Sound gab es auch dazu ;) Der Komplex schien zu stehen, baute an seiner Südwestflanke jedoch immer weiter an. Immer wieder entstanden neue Aufwinde, aus denen wenig später Erdblitze zuckten:


    Nach kurzem Rückzug für Frühstück ging es zurück aufs Feld:




    Mindestens 3 Mal konnten wir den ganzen Zyklus einer Zelle uns ansehen, wie sie entstand, sich austobte und wieder zusammenfiel. Die Hoffnung, dass das System auch mal soweit anbaut, damit es auch mal bei meinem Freund nass wird war jedoch vergebens. Von den kläglichen Resten schafften es 1,3 Liter auf den Boden.

    Zum Vergleich die Summen aus Radebeul und Co:

    Niederschlagssumme Meißen (24std) vom 10.08.2020, 15:50 Uhr | Wetter von kachelmann.


    Rapid simuliert für heute Abend evtl. noch etwas, wir halten die Augen offen ^-^


    Gruß Florian

    Gestern Abend zog relativ überraschend ein Schauer westlich von Dresden auf, der einen doppelten Regenbogen mit Interferenzen im Abendlicht hervorbrachte. Sagenhafte Lichtstimmung!



    Panorama:


    Zwei Bildern von den sehr deutlichen Interferenzen:



    Der Schauer zog weiter und mit der untergehenden Sonne verschwand auch der Regenbogen immer mehr:


    Ein schönes Wochenende allesamt ^^

    Florian

    Ich möchte gerne auch noch ein paar Bilder beisteuern.

    Unter anderem zunächst eins von Samstag aus Dresden Ockerwitz:


    Gestern Abend traf ich mich kurzerhand mit meinem Physiklehrer, welcher ein Teleskop dabei hatte. Somit konnten wir, ehe Neowise zu sehen war, noch Jupiter und Saturn bestaunen. Rein zufällig, anders kann man das nicht sagen, flog ein Flugzeug genau dort entlang, wo Neowise sich befand. Er saß förmlich auf dem Kondensstreifen^^

    Die Dämmerung war noch nicht vollkommen abgeklungen:


    Mit voran geschrittener Zeit kam der Schweif mehr und mehr zur Geltung:


    Mit zunehmender Dunkelheit wurde auch die Milchstraße dunkler und so nahm auch ich sie ins Visir, ehe es nachhause ging. Jupiter und Saturn sind in der unteren linken Bildecke rechts des Baumes als zwei helle Lichtpunkte zu sehen. Starlink-Satelliten waren zu diesem Zeitpunkt zum Glück nicht zu sehen, auch wenn ich sie ab und zu erspähen konnte:


    Gruß Florian

    Grüße an die Runde ^^


    Ein gewaltiges Display war das gestern, also wirklich astrein unbeschreiblich.

    Gegen 22.30 Uhr begann ich mit den ersten Aufnahmen, zu diesem Zeitpunkt zogen gerade die Reste einer Kaltfront ab, die NLC reichten noch bis etwa 10° über den Zenit:



    Zwei Detailaufnahmen mit meinem Teleobjektiv, die wellenartigen Strukturen waren sehr imposant:






    Einfach unbeschreiblich, mitsamt Strukturen... gegen 23.30 ging ich wieder zurück, auch wenn der Himmel noch schimmerte.

    Bei den Kollegen des AKM ist von einem Ereignis die Rede, dass es in den letzten 25 Jahren wohl noch nicht gab...


    Gerne wieder, am besten noch dieses Jahr,

    Gruß Florian

    Ich konnte heute in Dresden auch etwas abfangen.

    Zunächst sich entwickelnde Zellen nördlich von Dresden, mit einem schönen Eisschirm an der Rückseite:


    Währenddessen Richtung West vermehrt Neuentwicklungen:


    Sogar mit etwas Struktur, während sich weitere Niederschlagskerne entwickelten:


    VG Florian

    Am Samstag bahnte sich eine wohl doch interessante Lage aus östlicher Richtung an. Fest stand auf jeden Fall, dass die Auslöse orographisch entlang der Gebirge stattfinden würde. Die meisten Modelle sahen am Morgen die Auslöse gegen 13 / 14 Uhr im Vogtland.

    So fuhren Christopher und ich erst einmal von Bucha startend nach Triptis (bzw. Raum Triptis). Dort warteten wir zunächst die ersten Entwicklungen ab. Der Himmel, mit zunächst zahlreichen Cumulus humilis verschönert, geriet allmählich in Unruhe, als erste höhere Quellungen auftraten. Dabei sahen wir auch Pileus-Kappen:



    Wir verlagerten uns ein Stück wieder in Richtung A9, als eine Zelle aus Plauen kommend fahrt aufnahm. So positionierten wir uns an einer alten Mühle. Ronny K. und Luise waren auch kurzerhand anwesend. Die Zelle zunächst aus weiterer Entfernung als Panorama:



    Die Donner wurden lauter, erste Blitze waren zu sehen. Eine gewisse Euphorie breitete sich aus und so standen wir vor der Zelle und ließen die Zelle immer näher kommen, bis schlussendlich etwa 1km vor uns ein Blitz einschlug. Unter anderem diesen 4-Schlag bekamen wir zu Gesicht:



    Bevor wir wieder ins Auto stiegen, machte die Zelle bereits Ansätze, eine Böenwalze auszubilden:



    Wir gerieten in den Niederschlagskern, Erdblitze schlugen nah ein und wir fuhren auf der A9 aus der Zelle heraus, die nun mehr und mehr um sich herum neue Zellen triggerte. Zwischenzeitlich trat kurz Aquaplaning auf. Ronny und Luise hatten wir verloren und wir fuhren zunächst nach Leipzig, um eine einzelne Zelle, an der Andy dran war, abzufangen. Sie zerfiel jedoch, nur noch einzelne Mammaten waren zu sehen. Richtung Nord sahen wir den ausladenden Eisschirm des Zellkomplexes bei Wittenberg / Magdeburg. Nach kurzem Versuch, bis nach Magdeburg zu kommen, kehrten wir auf der A14 um und fuhren entlang der A9 bis kurz vor Dessau, nur um resigniert zu sehen, dass strukturell nicht viel zu holen war. Man konnte aber sehen, wie immer mehr Zellen linienartig nach Süden hin anbauten, was dann am Abend noch für Action sorgen sollte.


    Zunächst ging es zurück zum Kreuz Rippachtal, um dort zu rasten. Die Ruhe währte jedoch nicht lange, denn schon auf dem Weg sahen wir eine freistehende Congestus, die immer weiter wuchs und kurz darauf auch schon rumpelte. Wir positionierten uns irgendwo zwischen Merseburg und Halle an der A38 und beobachteten die Zelle:



    Mit längerem Beobachten organisierte sich die Zelle mehr und mehr, bis schlussendlich wir einen rotierenden Aufwindturm beobachteten. Das hatte echt ein USA Feeling:



    Währenddessen baute sich die Linie immer weiter auf. Wir fuhren unter der sich nun abschwächenden Zelle hindurch zur A71 und dann zum Kreuz Erfurt, um eigentlich den Zellen bei Jena entgegenzufahren. Dabei sahen wir diese aufstrebende Quellung und Mammaten:



    Doch schon unterwegs zeichnete sich eine Neuentwicklung bei Arnstadt ab, so dass wir zunächst diese in Augenschein nahmen. Hier beobachteten wir eine überraschende Entwicklung. Sehr kräftiger Rückenwind ließ eine gewisse Anspannung entstehen und Tatsache: Neben zahlreichen Erdblitzen entstand eine Böenwalze:



    Dabei feuerte sie unerbittlich weiter Erdblitze:



    Dazu noch 3 Composits:





    Und zum Abschluss noch ein Panorama der Böenwalze, während nun die Zellen aus Jena kommend langsam näher zu uns vordrangen:



    Wir ließen uns überrollen und fuhren dann nach Bucha. Dort angekommen gab es dann noch eine kleine Privatvorstellung direkt vor der Haustür.

    685km… das ist die Bilanz des Tages. Als Chasing-Neuling mit einer ersten großen Tour ist das Feeling einfach unbeschreiblich. Gerne wieder, es macht mega Spaß.


    Mit diesen Worten und bis zur nächsten Lage,

    Florian

    I 10.05.2020 I Erster Chase überhaupt: Von Jena nach Gera & zurück


    Gestern war ich das erste mal überhaupt großräumiger unterwegs - zusammen mit Ronny und Luise 8)

    Gestartet sind wir gemeinsam von Bucha aus gegen 16 Uhr, als die Konvektion schon zunehmend in Gang kam. Während erste dicke Tropfen schon fielen, hielten wir im Nachbardorf kurzzeitig mal an:


    Wir fuhren anschließend nach Mörsdorf, unterwegs bildete sich ein kräftiger Niederschlagskern mit Hagel aus:


    Am Standpunkt angekommen, konnte ich den ersten Donner überhaupt der diesjährigen Saison hören... welch Ironie, wenn man sich allein darüber freut im Mai :/

    Wir fuhren dann bis Gera weiter, da uns nachrückender Niederschlag einholte. Am nächsten Standort angekommen, ergab sich doch eine nette Szenerie. Alle drei beobachteten wir einen Fractus, der doch etwas verdächtig aussah. Rotation war nicht auszumachen, kurzerhand verschwand dieser auch wieder:


    Wir verlagerten uns ein weiteres mal in Richtung Osten und beobachteten weiter. Wir dachten, der Komplex schwächt sich weiter ab, da er auch zunehmend verclusterte. Doch dann entwickelte sich direkt vor uns ein netter Niederschlagskern:


    Auch die Ansätze einer Böenwalze konnten wir ausmachen, welche jedoch nur sehr kurz anhielt. Die Fractus lösten sich schnell wieder auf:


    Anschließend kehrten wir um, in der Annahme, dass sich aus den Zellen nichts mehr großartig entwickeln würde - Pustekuchen, wie sich schlussendlich zeigte.

    Während auf der einen Seite diese Strahlen zu sehen waren...:


    ...präsentierte sich 90° weiter diese Szene, pure Stormchase Romance mit dem herzförmigen Fractus, der hochgezogen wurde<3:


    Daraufhin ging es wieder nachhause, um evtl. die zweite Welle abzuwarten, welche dann Abends nochmals für etwas Lightshow sorgte, welche ich mir vom Dachboden aus ansah.


    Alles in allem ein netter Einstieg,

    Gruß Florian

    Ein paar Bilder von heutigem frühen Nachmittag, als eine Schauerstaffel aufzog.


    Erster Blick:


    Panorama:


    Endlich wieder ein paar wenige Liter für die Natur:


    Kurzzeitig waren Fractus zu sehen, welche nach oben gezogen wurden:


    Panorama zum Abschluss, ehe dann der Regen fiel:


    Gruß Florian