21.05.2010 SChaPLe OK1.0 ... Teil 2

  • Am 21.Mai gab es eine geringe Chance auf Auslösung im Texas-Panhandle. Tatsächlich haben es ein paar Zellen geschafft, weit sind sie allerdings nicht gekommen. Los ging es mit diesem Zellsplit:




    Der verbliebene right-mover zog an uns vorbei und machte wahrlich keinen gesunden Eindruck mehr:




    Wenig später blieb nicht mehr als dieser klägliche Rest:




    Kurz vor Sonnenuntergang gingen dann im Süden einige kurzlebige Türme hoch. Der Amboss dennoch abartig genial:




    Dazu gibts auch noch ein paar Zeilen auf der SChaPLe-Homepage:
    --> www.schaple.com


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    Zwei entspannte Tage später ging es wieder auf Tour, diesmal war Kansas das Ziel, wo es in unserer bisherigen Chasehistorie noch nicht soviel zu holen gab. Nachdem wir ein bisschen Crap haben nach Norden ziehen lassen, gab es diese hübsche Meso zu sehen:




    Daraus wurde trotz etwas zugequollener Umgebung ein sehr ansehnlicher Teller mit Lowering und Blick auf den Updraft:




    Wenig später bereits der Höhepunkt mit herrlicher Wallcloud. Beinahe hätte das Tel noch geschmissen, aber vermutlich hats ein bisschen an RFD-support gemangelt:




    Wir sind dann noch an eine weitere hochaktive Superzelle rangerast, aber mehr als dieser abendliche Shot inklusive begeisternder Blitzshow war nicht drin, wenn man von der netten Begebenheit in Goodland mal absieht. Dazu lest ihr aber am besten den Bericht auf der SChaPLe-Seite :-):




    --> www.schaple.com
    --> www.karstenhaustein.de


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    Der Tag darauf war ein großer Griff ins Klo. Low-Level-Sturm parallel zur Bodenfront. Das ist wohl die unansehnlichste Squallline ever gewesen. Ich erspare mir dazu weitere Ausführungen. Ich lasse die zwei Bilder als Dokumentation der "Höhepunkte" des Tages für sich sprechen:






    Erstaunlicherweise gibts dafÜr sogar einen kurzen Bericht auf der SChaPLe-Seite:


    --> www.schaple.com


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    Diesen bust schnell abgehakt und gleich weiter zum 25.Mai. Wir befinden uns diesmal wieder in Kansas direkt an der Stateline zu Colorado. Das absolute Gegenteil zum Vortrag. Zuggeschwindigkeit der Zellen quasi null und Struktur dafür umso beeindruckender. Ausreichend Zeit um das TSC-Shirt mit mir in günstige Position zu bringen:




    Ohne personelles Beiwerk sieht die erste Meso mit Wallcloud derart aus:




    Dahinter macht sich bereits die nächste Meso mit krassem Updraft bemerkbar. Der Amboss schießt direk in einen bereits vorhandenen Amboss einer südlicheren Zelle:






    Man beachte das Bäumchen, welches wie schon bei der ersten Meso auch jetzt wieder dokorativ zum Einsatz kommt:




    Langsam nähert sich uns die Basis:




    Der Updraft nimmt nun erst diese Form an:




    Und er wird wenig später zum herrlichen Korkenzieher-Updraft. Was für ein Prachtstück:






    Danach ist der Aufwind nicht mehr ganz so vehement unterwegs:




    Zeit nach zwei Stunden zum ersten Mal die Stellung zu wechseln und die sonnenbeschienene Rückseite in Augenschein zu nehmen:




    Die LP-Basis fängt direkt an zu hovern (wie schon am ersten Tag) und löst sich langsam, aber deutlich sichtbar auf:




    In der Umgebung sieht es derweil nicht minder pittoresk aus:






    Einer der wild aufschießenden Türme zu unserer Linken schafft es sogar noch ein wenig rumzufunneln:




    --> www.schaple.com
    --> www.karstenhaustein.de


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    weiter in Teil 3 ...

  • Die Mammaten am 22.05. hätten mich entschädigt...Die Entwicklung am 25. gefällt mir auch sehr gut!

    1. Vorsitzender Thüringer Storm Chaser e.V.
    ESSL Voluntary Observer Person (Qualitätslevel QC1) (European Severe Storms Laboratory)
    Premium Advanced Spotter & Regionaler Ansprechpartner Thüringen (Skywarn Deutschland e.V.)
    Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society

  • Die Mammaten am 22.05. hätten mich entschädigt...Die Entwicklung am 25. gefällt mir auch sehr gut!


    Oooh ja, der 25. war großartig. Damit wären wir für das Jahr bereits vollauf zufrieden gewesen. Zwei Stunden an einer Stelle, dabei 2 LP-Superzellen beobachtend und keinen Chaser weit und breit sehend ... das war schon absolut einzigartig :thumbup: .


    GTZ KarSteN


  • Oooh ja, der 25. war großartig. Damit wären wir für das Jahr bereits vollauf zufrieden gewesen. Zwei Stunden an einer Stelle, dabei 2 LP-Superzellen beobachtend und keinen Chaser weit und breit sehend ... das war schon absolut einzigartig :thumbup: .


    GTZ KarSteN

    Kein Chaser weiter? Das ist ja heutzutage schon ein Hauptgewinn!

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  • Kein Chaser weiter? Das ist ja heutzutage schon ein Hauptgewinn!


    Unsere Vermutung ist die, dass sich alle auf die nördliche Zelle gestürzt haben, welche ja auch ordentlich Tornados geworfen hat. Sowas ist für uns (Strukturchaser ) natürlich optimal. Wobei die High Plains (ab östlicher Colorado Stateline kann man sie so nennen, da man sich dann iirc schon über 1000m asl bewegt) sowieso nicht so stark bejagt werden. Einerseits nicht so tornadolastig, andererseits lange Anfahrtswege für die meisten, so ja in der Regel auch für uns.