20.05.2022 I LP Superzelle und Bow Echo am Abend entlang der A38 / Raum Leipzig

  • Hallo an die Foren- und Vereinsgemeinde!


    Der gestrige Tag hängt noch nach, so will ich die Erlebnisse schnell hier "zu Papier bringen" :D


    Die Ausgangslage

    Am Morgen war laut den Modellen recht deutlich klar, was der Tag versprach zu werden - es sollte eine Südharzzelle kommen. Estofex erhöhte am Vormittag auch die Warnung auf Level 3 - war damit der Flopp vorprogrammiert? Oder überschlugen sich doch die Erwartungen? Fraglich, was genau da in mir nun wirkte, aber seien wir ehrlich, ich war gespannt wie selten zuvor.

    Gegen 13 Uhr brachen Anton Koetsche , KarSteN , Oscar Ritter und ich von Leipzig entlang der A38 an die Grenze Sachsen-Anhalt / Thüringen auf und positionierten uns bei Alltstedt auf einen Hügel. Die Sicht war diesig, die Luft feucht, einige elevated konvektive Reste zogen südlich vorbei und lösten sich nach und nach auf. Die Einstrahlung war gut und der Nowcast gestartet. Es wurden mehrere Prognosesoundings durchgespielt und die Lage beurteilt, während wir warteten, bewegte sich eine kleinere Konvergenz auf unseren Standort zu, an der es im Grenzgebiet Hessen / Thüringen begann konvektiv sich zu entwickeln, erste Gewitter entstanden, welche jedoch nicht sonderlich beeindruckend waren. Derweil hatte sich auf dem beschaulichen Hügel eine bemerkenswerte "TSC Chaser Konvergenz" entwickelt und die Lage wurde sondiert, über floppende Level 3 gewitzelt.


    Die Strecke von dem gestrigen Tag (Quelle: Google Maps):



    Die Jagd beginnt - Entwicklung einer Superzelle...

    Bei Meiningen entwickelte sich derweil eine markante Zelle, aber der Fokus blieb dann doch auf zwei Zellen, welche sich südwestlich unseres Standortes befanden und begannen zusammenzuwachsen (Siehe dazu: Radar HD+, Regenradar vom 20.05.2022, 18:10 Uhr - Mansfeld-Südharz | Wetter von kachelmann.).

    Dazu dieses Bild, welches das Zusammentreffen zeigt:


    Unser Team war dann das erste, welches zuckte und entschied, sich wieder entlang der A38 Richtung Ost zu verlagern und dabei darauf zu setzen, dass ich von beiden Zellen die südlichere durchsetzen und so eine eventuelle Organisation der neu entstehenden Zelle bewirken könnte. Und so in etwa sollte es auch kommen. Auf dem Radar zeigte sich, dass ein neuer Aufwind sich am südwestlichen Zipfel der beiden Vorangegangenen entwickelte und die Sache interessant machte.

    Wir suchten uns einen neuen Standort und beobachteten - der Inflow machte sich anhand der Windräder und der feuchten Luft stark bemerkbar, über uns im Eisschirm blitzte es hoch frequentiert und das nicht ohne, mehrere kräftige positive Entladungen waren langanhaltend zu hören, teilweise zu sehen - was ein Sound, es war beeindruckend (Siehe dazu: Blitzortung Saalekreis vom 20.05.2022, 19:05 Uhr | Wetter von kachelmann.)

    Einen Blitz erwischte ich auch mit meinem Lightningtrigger, Karsten schmückte das ganze immer wieder mit einem lautem "Flash!!!" oder "Donk(?)" :P Derweil begann sich, der Aufwindbereich zu separieren.


    Abermals hieß es Verlagern, denn die Entwicklung sah sehr vielversprechend aus. Auf dem Weg in Richtung Milzau und dahinter zur A38 baute sich der Aufwindteller großartig aus und der Aufwind begann frei zu stehen, die mittelhohe Bewölkung nahm immer mehr ab. Dazu immer wieder Wolkenblitze, Donnergrummeln - die Südharzzelle war wohl geboren. Kurzerhand schossen Markus , Thomas Klein und Felix L. an uns vorbei, als wir uns wieder ins Auto schwangen und zur A38 aufbrachen.


    Unterwegs waren die Augen gefühlt mehr in Richtung der Zelle gerichtet als auf die Straße, denn die Aussicht war einfach grandios. Als wir bei Kleinpößna an der A14 am nächsten Standort ankamen, klappte mir sprichwörtlich einfach nur die Kinnlade herunter. Der Aufwind völlig freistehend, mit Tailcloud, Wallcloud und nahezu das volle Programm - Niederschlag und Aufwind waren recht weit voneinander getrennt. Derweil schwächte sich die Blitzfrequenz laut Karte leicht ab - wir beobachteten das mit einer leichten Abschwächung des Aufwindturms, welcher in seiner Ästhetik leicht einbüßte.


    Die freistehende LP-Superzelle(?) direkt vor uns. Der oben rechts vom Aufwindteller leicht ausgebeulte Bereich markiert die alte Aufwindzone - dahinter ein neuer Aufwindturm, welcher für die Zelle einen neuen Zyklusbeginn bedeutete. Die Blitzfrequenz nahm stark zu und sollte noch lange anhalten - die Zelle war laut Radar sehr langlebig unterwegs. Interessant war auch zu beobachten, wie der Aufwind den Niederschlag wieder in sich auffraß und in den Wolkenturm zog, das hatte mich ein klein wenig an die Imperial Zelle von 2019 erinnert, natürlich nicht in der ausgeprägten Form. Der Aufwind hing wohl direkt über dem Stadtgebiet, so der Eindruck von diversen Bildern und Videos, die uns auf den sozialen Netzwerken zugeschickt wurden.


    Während wir dort standen, hielt kurzerhand auch ein älteres Ehepaar und fotografierte mit uns zusammen, während sich Anton mit ihnen unterhielt.


    Detaillierter Blick auf den Aufwindbereich:


    Was auffiel, dass die Zelle vergleichsweise nicht so hochreichend war, wie bei anderen Gewittern. Sich die Ausbildung eines Eisschirmes nicht ergab, sondern der CB eher als Calvus in die Höhe wuchs und dort verweilte. Dafür bildeten sich Schattenstrahlen aus, als der Aufwind darüber liegenden Cirrostratus im Abendlicht erreichte. Schön war für mich auch zu sehen, wie der RFD Live in den Aufwindbereich hereindrückte und die Wolken bogenförmig aufzerrte.

    Der neue Aufwind schien sich derweil sich um den alten herum zu schrauben:


    Während die Zelle zunehmend sich entfernte, wollten wir das sich entwickelnde Bow Echo aus Thüringen kommend abfangen und sondierten über einen möglichen Standort. Durch die infrastrukturellen Umstände war es schwer, sowieso mit ihr mithalten zu können - die Bundesstraßen führten durch viele Ortschaften und der Verkehr dort ist aus eigener Erfahrung durchweg eher bescheiden. So hieß nun auch hier, die Ausrüstung leicht greifbar zu verpacken und es ging zurück über die A14 und A38 auf die A72.


    Der letzte Blick auf die Zelle, ehe wir von ihr ablassen:


    Zeitraffer des Aufzugs bei Leipzig:

    Raffer Klein.mp4


    Der Abschluss - Shelfcloud mit Sturm und Crawler


    Während wir unterwegs waren, zeichneten sich schon laminare Strukturen ab. Parallel dazu wurde es schnell dunkel, die Sonne war untergegangen und der Schatten der aufziehenden Gewitterlinie lag über uns. Es schien, als würde erst mit Näherrücken der Linie die Blitzaktivität auch zunehmen (Was dann auch so war, die Linie erfuhr über Leipzig einen wahren Push der Blitzaktivität, siehe auch: RadarHD-Stormtracking vom 20.05.2022, 21:15 Uhr - Nordsachsen | Wetter von kachelmann.). Viel Zeit zum Fotografieren blieb nicht, denn noch während die Shelf knapp vor uns war, kamen die ersten Tropfen an.


    Der Regenkern schwach von einem Blitz illuminiert:


    Die Shelf zog soeben über Leipzig, wir standen südlicher am Haihner See bei Rötha, zwischen Borna und Lippendorf:


    Kaum im Auto, wurden wir von der Böenlinie erfasst und der Regen prasselte nahezu waagerecht auf das Auto von Anton. Dabei wackelten auch schwere Böen an uns - Am LIM in Leipzig wurde eine Böe mit 84 km/h gemessen. Das Schauspiel war nach wenigen Minuten auch wieder vorbei und es tanzten rückseitig die Crawler über uns. Wir verlagerten uns nur um wenige Hundert Meter und begannen, die Lightshow zu genießen...


    Einer der rückseitigen Entladungen, hinter uns klarte es erstaunlicherweise schnell wieder auf:



    Heimweg und Fazit:

    Alsbald die Linie abgezogen war, machten wir uns auf den nun mittlerweile recht kurzen Heimweg. Die Straßen innerhalb Leipzigs unterschieden sich teilweise recht arg im Schadensbild, je nach dem wo der Wind wohl gut kanalisiert wurde, so lagen in meinem Stadtteil recht viele größere Äste auf der Straße. Dazu war durchweg neben dem Dröhnen des Rammstein-Konzerts Sirenengeheul von Feuerwehren zu hören...


    Mehrere größere Äste liegen entlang der Philip-Rosenthal-Straße, höhe Psychiatrie:


    Doch was gilt es nun zum Abschluss zu sagen? Das große, gewaltige Unwetter blieb zum Glück für Mitteldeutschland im Allgemeinen aus. Die ärgsten Zellen waren beispielsweise bei Paderborn zu finden und auch über Bayern zog (abermals) eine kräftige Unwetterlinie hinweg, welche verbreitet schweren Sturm und größeren Hagel mit sich brachte. Zwar entwickelte sich auch die von vielen Modellen berechnete Südharzzelle, jedoch hatte diese mächtige Startschwierigkeiten und war dann in der Fläche auch nicht so ausgeprägt, auch wenn sie ausdauernd war. Auch das Bow Echo erschien, ebenfalls bedeutend schwächer als in den Prognosen. Über den Einfluss des vorlaufenden konvergenten "Gedöns" wird wohl auch noch zu reden sein.

    All in all stand wohl nicht das volle Maß der Energie zur Verfügung. Das Level 3 war somit in meinen (noch unerfahrenen) Augen zumindest für Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt nicht zutreffend - korrigiert mich gerne, wenn ihr das anders seht!

    Anton Koetsche - hast du schon was näheres herausfinden können, weswegen nun die Sicht auf die Zelle so überraschend gut war und sich keine vermatschte HP gebildet haben könnte?


    Somit war der gestrige Tag ein gelungenes erstes Highlight in der doch noch recht jungen Saison.


    Was zusätzlich definitiv nicht unerwähnt bleiben soll, ist die hervorragende Kommunikation zwischen Akteuren, sprich Chasern und präsenten Medien und dem daraus wohl abzuleitenden Warnerfolg - Markus , Hut ab für diese Leistung und vielen Dank. Auch vielen Dank an die Referenten zur Lagebesprechung!

    Allgemein in meinem Umfeld hatte ich das Gefühl, dass die Menschen zunehmend sensibler für etwaige Unwetter werden, was äußerst gut und wünschenswert ist.


    Somit sind wir am Ende angelangt! Vielen Dank fürs Mitlesen und ich hoffe, wir hören / sehen uns bald wieder.

    Viele Grüße,

    Florian

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    Viele Grüße - Florian

    3 Mal editiert, zuletzt von Anton Koetsche () aus folgendem Grund: Mehrere Grammatik / Schreib und Ausrucksfehler korrigiert, LP mehr zur Diskussion gestellt.

  • Hi Florian,

    danke für den schönen und ausführlichen Bericht! Es ist auch sehr interessant zu lesen / sehen wie sich das etwas unterschiedliche Timing zwischen den Teams in der Betrachtung auf die gestrige Lage auswirkte. Ihr hattet besonders zum Abzug der Superzelle dann durch die frühzeitige Verlagerung (als wir an euch vorbei sind) einen schönen Ausblick auf die Superzelle im Licht der langsam untergehenden Sonne.


    Ein paar Anmerkungen noch:

    Die freistehende LP - Superzelle direkt vor uns.

    Was auffiel, dass die Zelle vergleichsweise nicht so hochreichend war, wie bei anderen Gewittern. Sich die Ausbildung eines Eisschirmes nicht ergab, sondern der CB eher als Calvus in die Höhe wuchs und dort verweilte. Dafür bildeten sich Schattenstrahlen aus, als der Aufwind darüber liegenden Cirrostratus im Abendlicht erreichte.

    Ich denke die Bezeichnung als LP ist hier schwierig, der Niederschlagsbereich war grundsätzlich eigentlich recht ausgeprägt. Außerdem fehlte - wie von dir erwähnt - auch in der Entwicklung irgendwo der letzte "Push" um das Teil wirklich nach oben zu treiben. Das, zusammen mit dem durch die Windverhältnisse teilweise recht weit entferntem Aufwind, war hier eventuell auch etwas täuschend.


    Bin mir jetzt auch nicht 100% sicher, würde aber in der Bewertung eher zu einer klassischen SZ tendieren.


    Die Abschattung der Cirruswolken im späteren Verlauf kommt wirklich schön zur Geltung!

    All in all stand wohl nicht das volle Maß der Energie zur Verfügung. Das Level 3 war somit in meinen (noch unerfahrenen) Augen nicht zutreffend - korrigiert mich gerne, wenn ihr das anders seht :D

    Darüber haben wir gestern auch noch einige Male diskutiert und werden es sicher auch in der Nachbesprechung nochmal tun. Letztendlich scheint ein "Level 3" auch immer irgendwo schwierig in der Beurteilung und dem Ablauf. Das sich mitunter die stärkste Thüringer Zelle nun in Meiningen bilden würde und eine vermutlich ansehnlichere Gewitterlinie über Bayern zieht, war im Vorfeld einfach nicht auszumachen.


    Allerdings muss man sagen das es weiter westlich Paderborn ja bspw recht stark erwischt hat. Ich würde davon ausgehen, wäre die Situation etwas anders abgelaufen, hätte die Tornado-Zelle durchaus auch Thüringen / Sachsen (-Anhalt) oder Brandenburg treffen können. Daher war die Einstufung von Estofex aus meiner Sicht generell schon gerechtfertigt.


    Letztendlich gibt es auch nur recht selten eine Level 3 Warnung über Deutschland und so sind auch die Erfahrungswerte eher gering. Am Ende hast du, wie bspw damals am 18.08.2017, bei einem Level 2 "mehr Superzelle" als bei dem gestrigen Level 3. Man kann die Parameter letztendlich auch nicht mehr beeinflussen - entweder es passt oder es passt nicht. Der Grat dazwischen ist irgendwann einfach Zufall und nicht mehr wirklich aus Modellen und Nowcast vorherzusagen.


    Insgesamt war es für euch damit aber ein erfolgreiches Chasing mit schönen Ausblicken und einem angenehmen Treffen zwischendurch. Beim nächsten Level 2 gibt es dann bestimmt auch mal eine vollausgebaute SZ. ;-)


    VG, Felix

  • Bin mir jetzt auch nicht 100% sicher, würde aber in der Bewertung eher zu einer klassischen SZ tendieren.

    Vielen Dank zunächst für das Feedback - das mit der LP hätte ich noch besser zur Diskussion stellen können, die Annahme stützt sich zumindest auf die Einschätzungen von Karsten und Anton, auch Oscar geht davon aus, zumindest was die Entwicklung dann ab nördlich von Leipzig betrifft.


    Und natürlich beziehen sich die Aussagen zum Lvl3 auf den Raum Thüringen, Sachsen Anhalt und Sachsen!

    Ich bin gespannt!

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    Viele Grüße - Florian

  • Vielen Dank zunächst für das Feedback - das mit der LP hätte ich noch besser zur Diskussion stellen können, die Annahme stützt sich zumindest auf die Einschätzungen von Karsten und Anton, auch Oscar geht davon aus, zumindest was die Entwicklung dann ab nördlich von Leipzig betrifft.

    Das ist für mich so ein bisschen der Punkt wo es vllt auch an der Definition mangelt. Kann eine Superzelle auch eine LP sein, weil zu wenig "Power" dahinter steckt und die Windscherung stark genug für eine gute Separation von Auf- / Abwind ist, wodurch eine gute Freilegung der Wolkenbasis erfolgt? ...oder ist eine Superzelle erst dann als LP zu bezeichnen wenn es trotz vollständiger Entwicklung der Zelle bei wenig Niederschlag und einer klar abgetrennten Wolkenbasis bleibt?


    Ich gebe da zu auch zwischen den Beschreibungen zu schwanken, tendiere aber eher zur letzteren Variante - letztendlich ist vermutlich beides nicht falsch...

  • Super schöner Bericht! Schon jetzt eines meiner absoluten Highlights und Du hast das wunderbar auf den Punkt gebracht 😍 Daaaaankeeee!!


    Wie schon anderswo diskutiert denk ich dass der Mode der Zelle nie über LP rauskam. Mag zwar temporär etwas mehr NDS geschmissen haben, aber zu dem Zeitpunkt war eher die Frage ob es überhaupt ne SZ war. Classic status hatte sie deffo zu keiner Zeit (dafür brauchts nen solides mothership), insofern ist imho LP die einzig vernünftige Kategorisierung 🤗

  • Toller Bericht, lieber Florian T. Lauckner! Herzlichen Dank für deine Arbeit.


    Das Bild der Superzelle mit dem Schattenwurf ist schon im positiven Sinne sehr speziell. Irgendwie symbolisiert das noch einmal die Dynamik an diesem Tag. Klasse!


    Die genaue Definition von Superzellen ist hierzulande nicht immer einfach, wie man es von der Bedienungsanleitung aus den USA kennt. Es gibt hier Zellen, die verschiedene Modi durchlaufen. Mal mehr LP, mal mehr Classic. Und auch flache Superzellen, wie dieses Exempalar. Die Unterscheidung fällt einfacher, wenn man über die Jahre mehr gesehen hat, auch in den USA. Ich bin da ganz bei Karsten, was den vorwiegenden LP-Modus bei dieser Zelle betrifft.


    Ich wünsche euch und uns noch weitere solcher tollen Chasings!


    vG
    Markus

    1. Vorsitzender Thüringer Storm Chaser e.V.
    ESSL Voluntary Observer Person (Qualitätslevel QC1) (European Severe Storms Laboratory)
    Premium Advanced Spotter (Skywarn Deutschland e.V.)
    Weitere Mitgliedschaften: Arbeitskreis Meteore e.V. • Cloud Appreciation Society